Pi Network bittet um Feedback zum neuen Plan für Ökosystem-Token-Standards
Pi Network stellt anlässlich seines ersten Jahrestages als offenes Netzwerk das PiRC1-Ökosystem-Designmodell vor und bittet Pioniere um Feedback.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Pi Network stellt das PiRC1-Framework vor, um dem Nutzen Vorrang vor spekulativer Mittelbeschaffung zu geben.
Das vorgeschlagene Pi Launchpad nutzt von Nutzern gestakte Pi-Werte zur Finanzierung permanenter On-Chain-Liquiditätspools.
Projekte müssen funktionierende Produkte vorweisen, bevor sie Ökosystem-Token unter PiRC1 einführen können.
Pioniere können technisches Feedback über GitHub oder Google Form zur finalen Optimierung einreichen.
Pi Network hat das Community-Feedback zu einem neuen Framework für Ecosystem-Token eröffnet und markiert damit einen weiteren Schritt nach dem ersten Jahrestag seines Open Network. Am 23. Februar veröffentlichte das Team eine Pi Request for Comment mit der Bezeichnung PiRC1, die skizziert, wie zukünftige Token auf dem Netzwerk gestartet werden könnten.
Der Vorschlag führt ein „Pi Launchpad“-Modell ein, das auf Utility statt Kapitalbeschaffung ausgerichtet ist. Entwickler, Unternehmen und Pioneers sind nun eingeladen, das Design über GitHub oder ein Google-Formular zu prüfen. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Pi Coin nahe 0,16 US-Dollar gehandelt wird und die Diskussionen innerhalb der Community über den Fortschritt des Projekts anhalten
Pi setzt auf Utility-orientiertes Token-Modell
Im Zentrum des Vorschlags steht eine klare Abkehr vom typischen Krypto-Fundraising-Modell. Pi Network argumentiert, dass die meisten Token im Web3-Bereich zwar Kapital einsammeln, jedoch häufig keine funktionierenden Produkte liefern.
Pi has released specific details on the Ecosystem Token Design on Pi Network as a Pi Request for Comment (PRC) to the community. Learn more about ecosystem token design here, and read the GitHub page for further details. https://t.co/aBURnSxtQa
— Pi Network (@PiCoreTeam) February 23, 2026
Feedback is welcome, and Pioneers…
Im vorgeschlagenen Pi-Launchpad-System würden von Nutzern gestakte Pi-Token dauerhafte Liquiditätspools auf einer geplanten dezentralen Börse finanzieren. Laut Team sollen transparente Smart Contracts den gesamten Prozess steuern, um Risiken und mögliche Manipulationen zu reduzieren.
Community-Feedbackphase gestartet
Das Pi Core Team ruft die Community aktiv dazu auf, den Vorschlag eingehend zu prüfen. Pioneers können detailliertes technisches Feedback über GitHub-Issues einreichen oder allgemeinere Einschätzungen über ein Google-Formular teilen.
Das Team stellte klar, dass nicht jeder Vorschlag übernommen wird. Dennoch könne das Feedback der Community helfen, die endgültige Struktur zu verfeinern.
Das Design könnte sich zudem weiterentwickeln – insbesondere auf Grundlage von Rückmeldungen von Projekten, die das Launch-Programm nutzen möchten.
Dieser offene Kommentarprozess folgt der breiteren Strategie von Pi, neue Funktionen schrittweise einzuführen und durch die Community validieren zu lassen. Dennoch äußern einige Nutzer in sozialen Medien den Wunsch nach schnellerer Umsetzung statt weiterer Diskussionsphasen.
KYC und Identität bleiben zentraler Bestandteil der Strategie
Parallel zum Token-Framework betonte die Pi-Führung erneut ihre langfristige Wette auf Identitätsinfrastruktur.
Das Netzwerk plant, Pi KYC zu einem Dienst auszubauen, den auch externe Web3- und traditionelle Unternehmen nutzen können. Die Idee dahinter ist einfach: Viele reale Blockchain-Anwendungsfälle benötigen eine verifizierte menschliche Identität.
Pi ist überzeugt, dass sein hybrides Modell aus KI- und menschlicher Validierung diese Lücke in großem Maßstab schließen kann. Gleichzeitig betonte das Team, dass Identität in einer Zukunft mit starkem KI-Einsatz entscheidend sei, in der Bots menschliches Verhalten immer überzeugender imitieren können.
Sollte das Konzept erfolgreich sein, könnte KYC-as-a-Service zu einer wichtigen Utility-Schicht werden – auch über das Pi-Ökosystem hinaus.
Fortschritte treffen auf anhaltende Frustration
Das Update erfolgt in einer Phase gemischter Marktstimmung innerhalb der Community. Aktuelle Pi-Network-News berichten weiterhin über Wachstum im Ökosystem, darunter Millionen von Mainnet-Migrationen sowie mehr als 250 Apps in Entwicklung.
Gleichzeitig zeigen sich einige Pioneers weiterhin frustriert über Verzögerungen bei Migrationen und die schwache Kursentwicklung.
Vorerst scheint sich Pi Network darauf zu konzentrieren, die Infrastruktur auszubauen, bevor eine aggressivere Expansion erfolgt. Ob das neue Token-Modell bei Entwicklern auf breite Resonanz stößt, dürfte maßgeblich die nächste Entwicklungsphase des Netzwerks bestimmen.
Während weiteres Feedback aus der Community eingeht, wird das Pi-Launchpad-Konzept genau beobachtet werden – als Test für die Utility-First-Vision des Projekts.
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