Morgan Stanley wird nativen Bitcoin-Handel für E*Trade einführen
Morgan Stanley bestätigt Pläne zur Einführung einer eigenen BTC-Verwahrungs- und Handelsplattform im Jahr 2026, die Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte integrieren wird.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Morgan Stanley wird eine eigene Bitcoin-Verwahrungs- und Handelsplattform auf den Markt bringen.
E*Trade-Kunden erhalten ab 2026 Zugang zum Bitcoin-Spothandel.
Das Unternehmen erkundet Bitcoin-basierte Rendite- und Kreditprodukte für institutionelle Kunden.
Amy Oldenburg, Leiterin des Bereichs Digitale Vermögenswerte, spricht von einer Nachfrage nach verwalteten Vermögenswerten in Höhe von 9 Billionen Dollar.
Morgan Stanley bereitet einen tieferen Vorstoß in die Kryptomärkte vor. Der Wall-Street-Gigant plant, innerhalb des kommenden Jahres eine eigene, native Bitcoin-Verwahr- und Handelsplattform zu starten. Die Informationen wurden am 27. Februar bekannt, nachdem Führungskräfte für digitale Vermögenswerte des Hauses entsprechende Aussagen gemacht hatten.
In der ersten Phase sollen E*Trade-Kunden Zugang zum Spot-Handel mit Bitcoin erhalten, bevor das vollständig interne System live geht. Morgan Stanley verwaltet rund 8–9 Billionen US-Dollar an Kundenvermögen. Der Schritt signalisiert einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur breiteren Integration von Kryptowährungen in die traditionelle Finanzwelt.
Gestaffelter Start mit Fokus auf E*Trade
Die Bank verfolgt einen vorsichtigen, schrittweisen Ansatz. Kurzfristig erhalten E*Trade-Nutzer über Partnerinfrastruktur Zugang zum Spot-Kryptohandel. Dieser Schritt baut auf früheren Plänen aus dem Jahr 2025 auf, den Zugang zu digitalen Vermögenswerten auf der Brokerage-Plattform auszuweiten.
LATEST: 🏦 Morgan Stanley plans to launch a native Bitcoin custody and exchange platform within the year, with E-Trade clients getting spot crypto trading access first. pic.twitter.com/GYF6OGamMq
— CoinMarketCap (@CoinMarketCap) February 27, 2026
Das größere Ziel liegt jedoch weiter in der Zukunft. Innerhalb von etwa zwölf Monaten will Morgan Stanley eine vollständig eigene Verwahr- und Handelsinfrastruktur aufbauen. Damit könnte das Institut Bitcoin direkt für Kunden innerhalb seines eigenen regulierten Rahmens verwahren. Die Führungsebene legt dabei offenbar großen Wert auf Sicherheit, Compliance und Markenvertrauen, bevor das Angebot vollständig hochgefahren wird. Dennoch dürften einige Krypto-Nutzer weiterhin die Selbstverwahrung bevorzugen. Das Bankmodell richtet sich vor allem an Investoren, die auf vertraute Brokerage-Strukturen setzen.
Mehr als nur Handel
Die Krypto-Roadmap von Morgan Stanley beschränkt sich nicht auf Kauf- und Verkaufsfunktionen. Das Institut prüft zudem Bitcoin-Kredite, Renditeprodukte und weitere Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte. Die Verantwortlichen bezeichnen dies als logische Weiterentwicklung angesichts der wachsenden Kundennachfrage.
Die Strategie spiegelt einen klaren Trend wider. Viele vermögende Kunden halten Kryptowährungen bereits außerhalb traditioneller Plattformen. Durch die eigene Verwahrung kann Morgan Stanley einen größeren Teil dieser Aktivitäten abdecken und zugleich die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern. Der Plan knüpft zudem an frühere Signale an. Das Haus war bereits in Krypto-ETFs eingestiegen und hatte seine Research-Abdeckung für digitale Vermögenswerte ausgeweitet. Nun scheint es bereit zu sein, auch mehr von der zugrunde liegenden Infrastruktur selbst zu kontrollieren.
Warum das für die Krypto-Adoption wichtig ist
Diese Entwicklung hat Gewicht, vor allem wegen der Größe von Morgan Stanley. Nur wenige Vermögensverwalter kontrollieren vergleichbare Mengen an Kundenkapital. Wenn ein Institut dieser Größenordnung eigene Krypto-Strukturen aufbaut, nimmt der Markt das in der Regel aufmerksam zur Kenntnis. Gelingt die Umsetzung reibungslos, könnte die Plattform Millionen von privaten Brokerage-Kunden über E*Trade den Zugang zu Bitcoin eröffnen. Das dürfte die Liquidität verbessern und den Einstieg für neue Investoren erleichtern. Gleichzeitig könnte der Schritt konkurrierende Banken und Broker dazu bewegen, ihre eigenen Krypto-Angebote schneller auszubauen.
Bitcoin steht nach den ETF-Zulassungen bereits fest auf dem Radar institutioneller Investoren. Schritte wie dieser deuten darauf hin, dass die nächste Phase die direkte Verwahrung innerhalb klassischer Finanzkonten ist. Die Zeitpläne bleiben vorerst flexibel. Regulatorische Arbeiten und der technische Aufbau stehen noch an. Dennoch wird die Richtung zunehmend klar. Große Banken beobachten die Kryptomärkte nicht mehr nur von außen. Sie integrieren Bitcoin schrittweise in den Kern der modernen Finanzwelt.
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