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Morgan Stanley hat bei der OCC die Genehmigung für Kryptohandel und Staking beantragt

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Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Morgan Stanley beantragt eine OCC-Lizenz, um unter Bundesaufsicht direkte Krypto-Verwahrungs-, Handels- und Staking-Dienstleistungen anbieten zu können.

Morgan Stanley hat bei der OCC die Genehmigung für Kryptohandel und Staking beantragt

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Morgan Stanley beantragte am 18. Februar 2026 bei der OCC eine US-amerikanische nationale Treuhandbanklizenz.

  • Das Unternehmen plant, Dienstleistungen in den Bereichen direkte Krypto-Verwahrung, Handelsausführung und Staking anzubieten.

  • Eine Genehmigung würde die Abhängigkeit von externen Krypto-Verwahrern verringern.

  • Dieser Schritt signalisiert eine stärkere institutionelle Integration digitaler Vermögenswerte in das traditionelle Finanzwesen.

Morgan Stanley unternimmt einen ernsthaften Schritt in Richtung Krypto. Am 18. Februar 2026 stellte der Wall-Street-Riese bei dem Office of the Comptroller of the Currency (OCC) einen Antrag auf eine nationale Trustbank-Lizenz. Dieser Schritt würde es dem Institut ermöglichen, digitale Vermögenswerte direkt zu verwahren. Zudem könnte die Bank Krypto-Transaktionen ausführen und Staking-Dienste für Kunden anbieten. Für ein Haus, das rund 9 Billionen US-Dollar verwaltet, ist das kein kleines Experiment. Es ist ein langfristiges Bekenntnis.

Morgan Stanley strebt direkte Kontrolle über die Krypto-Verwahrung an

Derzeit verlassen sich viele Großbanken bei der Verwahrung digitaler Vermögenswerte auf Drittanbieter. Morgan Stanley will das ändern. Sollte die Aufsichtsbehörde den Antrag genehmigen, könnte das Institut Kryptowährungen für Kunden unter bundesstaatlicher Aufsicht halten. Das verschafft der Bank mehr Kontrolle und dürfte das Vertrauen der Kunden stärken.

Darüber hinaus plant Morgan Stanley, Krypto-Trades intern abzuwickeln. Kunden müssten dann keine externen Plattformen mehr nutzen, um digitale Vermögenswerte zu kaufen oder zu verkaufen. Zusätzlich will die Bank Staking anbieten. Beim Staking erzielen Anleger Erträge, indem sie zur Absicherung bestimmter Blockchain-Netzwerke beitragen. Viele Institutionen sehen darin inzwischen eine Möglichkeit, im Kryptomarkt stabile Renditen zu erwirtschaften.

Warum dieser Antrag wichtig ist

Mit diesem Schritt gehört Morgan Stanley im Jahr 2026 zu den ersten großen Finanzhäusern, die eine auf Krypto ausgerichtete nationale De-novo-Trust-Lizenz beantragen. Berichten zufolge gingen dem Antrag rund 14 ähnliche Gesuche voraus. Die schiere Größe von Morgan Stanley verleiht diesem Vorstoß jedoch besonderes Gewicht.

Zugleich begibt sich das Institut in direkte Konkurrenz zu Unternehmen wie Fidelity Investments, die bereits Dienstleistungen zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte anbieten. Statt nur vom Spielfeldrand zuzusehen, will Morgan Stanley nun direkt mitmischen.

Morgan Stanley und die Zukunft institutioneller Krypto-Anlagen

Der Antrag von Morgan Stanley zeigt, wie schnell sich die Finanzwelt wandelt. Vor wenigen Jahren hielten viele Banken noch Abstand zu Kryptowährungen. Heute bauen sie Teams und Infrastruktur rund um das Thema auf. Das Institut ist offenbar überzeugt, dass digitale Vermögenswerte dauerhaft Teil des Finanzsystems bleiben werden.

Sollte das OCC die Lizenz genehmigen, könnte dies die institutionelle Adoption beschleunigen. Große Investoren warten häufig auf klare Regeln und etablierte Namen, bevor sie neue Märkte betreten. Wenn ein Institut dieser Größenordnung sich unter bundesstaatlicher Aufsicht zu Krypto bekennt, horcht der Markt auf.

Morgan Stanley testet Krypto damit nicht mehr nur. Die Bank schafft eine regulierte Struktur dafür. Dieser Wandel könnte in den kommenden Jahren helfen, die Kluft zwischen traditioneller Finanzwelt und Blockchain-Märkten zu überbrücken.

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