Metaplanet-CEO weist Vorwürfe unvollständiger Bitcoin-Offenlegung zurück
Der CEO von Metaplanet wies Behauptungen über versteckte Bitcoin-Offenlegungen zurück, während das Unternehmen einen Anstieg des operativen Gewinns um 1.694 % im Jahr 2025 meldete.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Der CEO weist die Vorwürfe der „Falschinformation“ eines anonymen X-Plattform-Accounts zurück.
Der operative Gewinn stieg im Geschäftsjahr 2025 um 1.694 % auf 6,28 Milliarden Yen.
Metaplanet hält 35.102 BTC und belegt damit den 4. Platz unter den globalen börsennotierten Unternehmen.
Eine Put-Verkaufsstrategie wird eingesetzt, um die effektiven Bitcoin-Erwerbskosten zu senken.
Metaplanet-CEO Simon Gerovich hat viral verbreitete Vorwürfe zurückgewiesen, das Unternehmen habe wesentliche Bitcoin-Aktivitäten nicht ordnungsgemäß offengelegt. In einer ausführlichen Stellungnahme am 20. Februar bezeichnete Gerovich die Anschuldigungen als „aufwieglerisch und sachlich falsch“.
匿名アカウントの裏に隠れて、何の責任も負うことなく他者を非難し、炎上させることは簡単です。しかし、私は自らの発言とメタプラネットの行動すべてに対して公の場で責任を負うことに何の抵抗もありません。そのため、寄せられている各主張に対して、直接お答えします。… https://t.co/e0ieMGq29N
— Simon Gerovich (@gerovich) February 20, 2026
Die Kritik kam von einem anonymen Investor, der behauptete, Metaplanet habe Bitcoin-Käufe verspätet angekündigt, einschließlich unklarer Optionsgeschäfte und verschleierter Kreditaufnahmen. Der Streit entstand in einer schwierigen Marktphase, in der der Aktienkurs von Metaplanet deutlich unter den Höchstständen von 2025 liegt. Als Japans aggressivstes börsennotiertes Bitcoin-Treasury-Unternehmen sieht sich Metaplanet nun wachsender Prüfung durch Investoren ausgesetzt.
Der Auslöser der Vorwürfe
Die Kontroverse begann mit einem Post des japanischen Nutzers @tenb1 am 18. Februar. Er warf Metaplanet vor, „die Aktionäre auszupressen“. Der Kritiker argumentierte, das Unternehmen setze zu stark auf Bitcoin-Käufe, die durch Investoren finanziert werden. Außerdem behauptete er, dass wichtige Käufe im September, nahe den lokalen Höchstpreisen, nicht zeitnah offengelegt worden seien.
Zudem hinterfragte der Post die Optionsstrategie und die Transparenz bei Kreditaufnahmen. Dem Nutzer zufolge fehlten zentrale Angaben zu Darlehen, und er schlug vor, dass Regulierungsbehörden die Situation prüfen sollten. Der Thread verbreitete sich schnell online und spiegelt die wachsende Nervosität der Investoren angesichts der jüngsten Marktschwäche wider.
Punkt-für-Punkt-Verteidigung des Metaplanet-CEOs
Gerovich reagierte direkt und entschieden. Er erklärte, dass alle Bitcoin-Käufe fristgerecht offengelegt wurden und weiterhin öffentlich über das Live-Dashboard des Unternehmens überprüfbar seien. Laut ihm tätigte Metaplanet im September vier Bitcoin-Käufe und kündigte jeden einzelnen zeitnah an.
Auch die Optionsstrategie verteidigte er: Der Verkauf von Put-Optionen diene dazu, den effektiven Kaufpreis von Bitcoin zu senken. Wenn Bitcoin beispielsweise bei 80.000 USD gehandelt wird und das Unternehmen eine Prämie erhält, kann der Nettokaufpreis erheblich sinken. Er betonte, dass es sich hierbei nicht um eine Richtungsspekulation, sondern um eine Kostenreduktionsstrategie handele.
Zu den Kreditaufnahmen erklärte der CEO, dass Metaplanet drei separate Meldungen zu seiner Kreditlinie und deren Inanspruchnahme gemacht habe. Einige Details, wie die Identität der Kreditgeber und die genauen Zinssätze, seien auf Wunsch der Gegenparteien zurückgehalten worden. Er fügte hinzu, dass der operative Gewinn von Metaplanet 2025 auf 6,2 Mrd. ¥ gestiegen sei – ein Anstieg von 1.694 % im Jahresvergleich. Gleichzeitig erwirtschaftete das Hotelgeschäft einen operativen Gewinn von 169 Mio. ¥ bei 437 Mio. ¥ Umsatz.
Geteilte Reaktionen der Community
Die Stellungnahme konnte die Debatte nicht vollständig beruhigen. Unterstützer lobten Gerovich dafür, die Vorwürfe direkt angesprochen und Transparenz gewahrt zu haben. Kritiker forderten weiterhin detailliertere Offenlegungen, insbesondere zu den Finanzierungsbedingungen. Kryptomedien griffen den Austausch schnell auf und sehen darin einen Test für die Transparenz börsennotierter Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Die Diskussion verdeutlicht, wie sensibel Investoren in einem volatilen Marktumfeld reagieren.
Bedeutung für die Zukunft
Die Episode zeigt den wachsenden Druck auf Unternehmen, die aggressive Bitcoin-Treasury-Strategien verfolgen. Metaplanet positioniert sich weiterhin als langfristiger Akkumulator, nicht als Markt-Timer. Dennoch wird die öffentliche Prüfung voraussichtlich hoch bleiben, solange die Bitcoin-Preise volatil bleiben. Der Konflikt unterstreicht eine grundlegende Realität: Unternehmens-Bitcoin-Engagements können starkes Interesse wecken, ziehen aber ebenso intensive Fragen von Aktionären nach sich, die in einem volatilen Markt Risiken steuern wollen.
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