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Metaplanet-CEO Simon Gerovich ruft trotz Angst zum Kauf auf

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Simon Gerovich mahnt zur Akkumulation von BTC, da der Fear & Greed Index inmitten eines starken Marktrückgangs Tiefststände von 8 erreicht hat.

Metaplanet-CEO Simon Gerovich ruft trotz Angst zum Kauf auf

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Metaplanet-CEO Simon Gerovich zitiert Buffett, um zum Kauf zu animieren.

  • Der Krypto-Angst- und Gierindex fällt auf 5, den niedrigsten Stand seit 2022.

  • Metaplanet hält 35.102 BTC mit einem Zielbestand von 210.000 BTC bis 2027.

  • Das Unternehmen sieht sich mit nicht realisierten Verlusten konfrontiert, da der Bitcoin-Kurs bei fast 66.000 US-Dollar liegt.

Metaplanet-CEO Simon Gerovich teilte eine kurze, aber klare Botschaft mit dem Markt. Derzeit durchläuft Bitcoin eine weitere schwierige Phase. Anfang Februar rutschten die Preise unter die Marke von 70.000 US-Dollar. Auslöser war eine Welle von Liquidationen im gesamten Markt. Viele Trader beeilten sich, Risiken zu reduzieren. In der Folge kippte die Stimmung deutlich ins Negative. Der Crypto Fear and Greed Index fiel auf extreme Angstwerte zwischen 6 und 8. Das ist einer der niedrigsten Stände seit Jahren.

Gerovich teilt Buffett-Zitat

Simon Gerovich postete ein bekanntes Zitat von Warren Buffett. Er schrieb: „Be fearful when others are greedy, and greedy when others are fearful.“ Dazu veröffentlichte er einen Chart des Fear and Greed Index. Dieser zeigte den Markt klar im Bereich extremer Angst.

Der Zeitpunkt des Beitrags fiel auf. Bitcoin war gerade deutlich eingebrochen. Viele Privatanleger zeigten sich nervös. Auch in den sozialen Medien nahm die Panik spürbar zu. Das Zitat wirkte daher wie eine direkte Botschaft an langfristige Investoren. Es deutete darauf hin, dass Angst Kaufgelegenheiten schaffen kann.

Metaplanets Bitcoin-Strategie

Gerovichs Worte haben Gewicht – vor allem wegen der Strategie von Metaplanet. Das Unternehmen zählt zu den größten börsennotierten Bitcoin-Haltern in Asien. Es verfolgt ein Treasury-Modell, das auf die kontinuierliche Akkumulation von Bitcoin ausgerichtet ist. Metaplanet hält zehntausende BTC. Diese Position soll im Rahmen der langfristigen Strategie weiter ausgebaut werden. Bereits jetzt hat das Unternehmen über Kapitalerhöhungen frisches Geld eingesammelt. Das Ziel ist klar: Bitcoin soll auch in Phasen von Marktrückgängen weiter zugekauft werden.

Der Ansatz ähnelt dem anderer Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Statt den Markt timen zu wollen, setzt Metaplanet auf langfristige Akkumulation. Kurzfristige Verluste ändern nichts am übergeordneten Plan.

Community sieht konträres Signal

In der Krypto-Community folgten schnelle Reaktionen auf den Post. Einige sprachen von einem klassischen konträren Signal. Andere wiesen darauf hin, dass extreme Angst häufig in der Nähe von Markttiefs auftritt. Manche Beobachter betonten, dass große Käufer aktiv zu sein scheinen, während Privatanleger in Panik verkaufen. Dieses Muster unterscheidet sich von früheren Zyklen. Bei früheren Crashs kam es oft zu breitem Verkaufsdruck über alle Marktteilnehmer hinweg. Aktuell scheinen hingegen einige Institutionen in Angstphasen Angebot aufzusaugen. Diese Verschiebung hat neue Diskussionen über die Marktstruktur ausgelöst.

Angstwerte und ihre Bedeutung

Extreme Angstwerte treten meist während starker Marktrückgänge auf. In früheren Zyklen gingen ähnliche Niveaus oft kräftigen Erholungen voraus. Diese Rebounds erfolgten jedoch nicht sofort. Häufig blieb der Markt über Wochen oder Monate hinweg volatil.

Die Botschaft des Metaplanet-CEOs spiegelt eine langfristige Denkweise wider. Sie verspricht keinen schnellen Rebound. Stattdessen greift sie eine einfache Idee auf: Wenn die Angst hoch ist, können geduldige Investoren Chancen finden. Aktuell steht Bitcoin weiter unter Druck. Stimmen wie die von Simon Gerovich zeigen jedoch, dass sich einige institutionelle Käufer nicht zurückziehen. Sie gehen vielmehr bewusst in die Angst hinein.

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