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Machi verbucht einen Verlust von 27,8 Millionen Dollar beim Eröffnen von gehebelten Long-Positionen

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

On-Chain-Daten zeigen, dass Machi Big Brother bei Hyperliquid 28 Millionen Dollar verloren hat und trotz geringer Margen Long-Positionen im Wert von 16 Millionen Dollar mit einem Hebel von bis zu 40x hält.

Machi verbucht einen Verlust von 27,8 Millionen Dollar beim Eröffnen von gehebelten Long-Positionen

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Die gesamten Handelsverluste von Machi Big Brother auf Hyperliquid belaufen sich auf 28 Millionen Dollar.

  • Der Händler hält ETH im Wert von 13 Millionen Dollar mit einem Hebel von 25x und BTC im Wert von 1,7 Millionen Dollar mit einem Hebel von 40x.

  • Der Kontostand sinkt unter 1 Million US-Dollar, weshalb PleasrDAO-Mittel als Margin benötigt werden.

  • Das Liquidationsrisiko bleibt hoch, da das Konto keine verfügbare freie Marge aufweist.

Krypto-Trader Machi Big Brother steht erneut im Rampenlicht. Neue On-Chain-Daten zeigen hohe Verluste, während er weiter hoch gehebelte Long-Positionen eröffnet. Laut Tracking-Daten, die am 18. Februar geteilt wurden, liegt sein Konto insgesamt mehr als 27,8 Mio. US-Dollar im Minus. Dennoch erhöht er seine Exposure über mehrere Token hinweg weiter. Die Positionen sind stark gehebelt, teils mit 25x, in einigen Fällen sogar mit 40x. Die Aktivitäten sorgen online für heftige Reaktionen. Trader diskutieren, ob es sich um Überzeugung oder reines Risikospiel in einem schwachen Markt handelt.

Schwere Long-Positionen mit hohem Hebel

Aktuelle Daten zeigen, dass Machi mehrere große Long-Positionen hält. Sein größtes Engagement entfällt auf Ethereum: eine 25x gehebelte Position im Wert von rund 13 Mio. US-Dollar. Zudem hält er eine Bitcoin-Long-Position mit 40x Hebel, bewertet mit etwa 1,7 Mio. US-Dollar. Darüber hinaus eröffnete er kleinere gehebelte Longs auf die Token HYPE und VVV.

Insgesamt summieren sich seine offenen Positionen auf mehr als 16 Mio. US-Dollar. Der Kontowert liegt hingegen nur knapp über 1,1 Mio. US-Dollar. Daraus ergibt sich ein Hebelverhältnis von rund 14x. Zudem weist das Konto keine freie Margin mehr auf. Das bedeutet, es gibt praktisch keinen Puffer, falls sich die Kurse gegen ihn bewegen.

Geringe Puffer und anhaltende Verluste

Die aktuellen Handelsdaten zeigen durchweg negative Ergebnisse. Der nicht realisierte Gewinn und Verlust liegt derzeit bei mehr als 150.000 US-Dollar im Minus. In der vergangenen Woche verloren seine Perpetual-Futures-Trades rund 400.000 US-Dollar. Die Zahlen zeichnen ein gemischtes Bild. Die Trefferquote liegt bei knapp 80 Prozent, was auf den ersten Blick stark wirkt.

Gleichzeitig erreicht der maximale Drawdown fast 95 Prozent. Das bedeutet: Trotz vieler Gewinntrades haben wenige große Verluste den Großteil des Kapitals ausgelöscht. Zudem ist die Exposure vollständig auf der Long-Seite. Das Konto zeigt 100 Prozent Long-Positionen und keine Shorts. Die Strategie setzt damit vollständig auf eine Markterholung. Fallen die Kurse weiter, steigt das Liquidationsrisiko schnell an.

Machis Muster des Nachlegens

Es ist nicht das erste Mal, dass Machi extreme Positionen eingeht. Er hat eine lange Historie großer Wetten auf verschiedenen Krypto-Plattformen. Frühere Trades umfassten massive Schwankungen bei NFTs, Social Tokens und gehebelten Derivaten. In früheren Marktzyklen sollen sich die Verluste teils auf mehrere zehn Millionen US-Dollar summiert haben. Die aktuelle Situation folgt einem ähnlichen Muster.

Trotz hoher Drawdowns stockt er Positionen auf oder eröffnet neue Trades. Viele Trader bezeichnen das als „Double-down“-Strategie. In starken technischen Rebounds kann sie aufgehen. In volatilen oder fallenden Märkten wird sie jedoch schnell gefährlich. Die Reaktionen im Netz fallen entsprechend hart aus. Einige Nutzer halten das Vorgehen für rücksichtslos. Andere sehen darin Überzeugung und eine extrem hohe Risikotoleranz. So oder so bleibt das Konto derzeit eine der meistbeobachteten Whale-Positionen.

Hochrisikostrategie im Fokus

Aktuell hält das Konto von Machi Big Brother weiterhin Long-Positionen im Umfang von mehr als 16 Mio. US-Dollar. Der Margin-Puffer bleibt jedoch extrem dünn. Schon ein kleiner Marktrückgang könnte Zwangsliquidationen auslösen. Die Situation unterstreicht eine bekannte Lektion im Krypto-Trading. Hoher Hebel ermöglicht schnelle Gewinne, bringt aber ebenso schnelle Verluste mit sich. Selbst bekannte Trader sind davor nicht gefeit. Solange die Positionen offen bleiben, entscheidet letztlich der Markt, wie diese Geschichte endet.

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