Machi erneut liquidiert, ETH fällt nach Israel-Iran-Streik
Die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen lösten einen erneuten Markteinbruch aus und führten zur Liquidation der 25-fachen ETH-Long-Position von Machi Big Brother.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Präsident Trump bestätigt US-Angriffe auf iranische Atomanlagen.
Ethereum fällt unter 1.870 US-Dollar, da die Risikoaversion den Kryptomarkt belastet.
Machi Big Brother erleidet einen Verlust von 231.000 US-Dollar, der Kontostand sinkt auf 13.580 US-Dollar.
Die kumulierten realisierten Verluste des Händlers belaufen sich auf rund 29 Millionen US-Dollar.
Die Kryptomärkte zeigten sich am 28. Februar nervös, nachdem neue geopolitische Spannungen die Schlagzeilen dominierten. Ethereum rutschte plötzlich unter wichtige Kursmarken. Die Bewegung traf erneut den Hochhebel-Trader Machi Big Brother. On-Chain-Daten von Lookonchain zeigen, dass der bekannte Whale den Großteil einer frischen Einzahlung innerhalb weniger Tage verlor. Die Liquidation folgte kurz nach Berichten über US-amerikanische und israelische Militärschläge gegen Irans nukleare Infrastruktur. Die Risikostimmung kippte rasch. Gehebelte Positionen im gesamten Markt gerieten unter massiven Druck.
Trump bestätigt US-Angriffe auf Iran
Der Ausverkauf folgte auf deutliche Aussagen von Präsident Donald Trump. Er bestätigte militärische Angriffe auf den Iran. Ziel sei die Zerstörung der iranischen Kapazitäten zur Urananreicherung, erklärte Trump. Zudem warnte er Teheran, „Frieden zu schließen“, andernfalls drohten weitaus größere Angriffe.
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) February 28, 2026
Laut der Ankündigung griffen US-Streitkräfte drei zentrale Atomanlagen an: Fordow, Natanz und Isfahan. Trump bezeichnete den Iran als den „weltweit führenden staatlichen Terrorunterstützer“. Zugleich deutete er an, dass die Operationen über mehrere Tage andauern könnten. Die scharfe Rhetorik schürte schnell die Angst vor einer Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten. Die Märkte reagierten nahezu unmittelbar. Risikoanlagen, darunter auch Kryptowährungen, gerieten unter Verkaufsdruck, da Händler Kapital schützen wollten.
Ethereum fällt bei schwächerer Risikostimmung
Ethereum wurde im Zuge der Nachrichten deutlich getroffen. ETH fiel innerhalb weniger Stunden von rund 1.900 US-Dollar auf unter 1.870 US-Dollar. Auf dem Papier wirkt dieser Rückgang überschaubar. In stark gehebelten Märkten reichte er jedoch aus, um eine Kaskade von Liquidationen auszulösen.
Gleichzeitig wurde die Stimmung am Kryptomarkt defensiver. Trader reduzierten ihre Engagements, während die Volatilität anzog. Geopolitische Angriffe sorgen häufig für plötzliche Unsicherheit. Entsprechend leiden gehebelte Long-Positionen meist am stärksten. Finanzmarktforschung zeigt seit Langem, dass Hebelwirkung Verluste bei Schockereignissen vervielfacht. Dieses Ereignis folgte genau diesem Muster.
Machi Big Brother erleidet erneut Totalverlust
Der größte Verlierer war Machi Big Brother, das Pseudonym des taiwanisch-amerikanischen Unternehmers Jeffrey Huang. Er ist bekannt für aggressive Trades mit hohem Hebel, insbesondere auf Ethereum. Laut Lookonchain hatte Machi erst vier Tage zuvor rund 245.000 US-Dollar in USDC eingezahlt, um seine Position neu aufzubauen. Anschließend eröffnete er erneut große ETH-Long-Positionen mit 25-facher Hebelwirkung. Als ETH fiel, brach die Position rasch zusammen.
After Israel's strike on Iran, $ETH dropped sharply — and Machi(@machibigbrother) got liquidated again!
— Lookonchain (@lookonchain) February 28, 2026
His account is now down to only $13,580.
He put in $245K just 4 days ago — and it’s already gone again.https://t.co/lwXUSKAqoa pic.twitter.com/5lA2hfbdKm
Sein Konto soll auf nur noch 13.580 US-Dollar gefallen sein. Daten zeigen zudem, dass sich seine kumulierten realisierten Verluste im Laufe der Zeit auf rund 29 Mio. US-Dollar belaufen haben. Frühere Kennzahlen wiesen außerdem eine Margin-Auslastung von über 160 % sowie eine deutlich negative Eigenkapitalrendite aus. Trotz wiederholter Liquidationen geht Machi weiterhin aggressive Richtungswetten ein. Dieses Muster hat ihn zu einem der meistbeobachteten Hochrisiko-Trader im Kryptomarkt gemacht.
Hohe Hebelwirkung trifft auf harte Realität
Der jüngste Totalverlust unterstreicht erneut die Gefahr extremer Hebelwirkung in unsicheren Zeiten. Kryptomärkte sind ohnehin sehr volatil. Kommen geopolitische Schocks hinzu, kann die Volatilität ohne Vorwarnung explodieren.
Für Privatanleger ist die Lehre einfach, aber entscheidend. Hohe Hebel können Gewinne vervielfachen. Sie können Konten jedoch ebenso schnell auslöschen. Da sich die Spannungen zwischen den USA, Israel und Iran weiter zuspitzen könnten, dürften die Märkte besonders anfällig für Schlagzeilen bleiben. Vorerst beobachten Trader sowohl die Charts als auch die geopolitische Lage sehr genau.
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