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Machi Big Brother vollständig liquidiert, Verluste belaufen sich auf fast 29 Millionen Dollar

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Der Krypto-Wal Machi Big Brother musste im Februar mit ansehen, wie sein Hyperliquid-Konto auf 24.000 US-Dollar liquidiert wurde, nachdem die gesamten Handelsverluste 28,9 Millionen US-Dollar überstiegen hatten.

Machi Big Brother vollständig liquidiert, Verluste belaufen sich auf fast 29 Millionen Dollar

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der Kontostand von Machi Big Brother bei Hyperliquid sinkt auf 24.900 US-Dollar.

  • Die realisierten Verluste übersteigen 28,95 Millionen US-Dollar nach aggressiven 25-fachen ETH-Long-Positionen.

  • Die On-Chain-Daten erfassen über 260 einzelne Liquidationen seit Anfang 2025.

  • Trader verfolgt weiterhin seine Strategie mit hohem Hebel, obwohl er 90 % seines Kontoguthabens verloren hat.

Prominenter Krypto-Trader Machi Big Brother erneut massiv liquidiert. Am 24. Februar berichtete der On-Chain-Tracker Lookonchain, dass der Whale auf der Perpetuals-Plattform Hyperliquid vollständig liquidiert wurde. Sein Kontostand sei auf rund 24,9 Tsd. USD gefallen, während sich die kumulierten realisierten Verluste auf etwa 28,95 Mio. USD summierten. Der Auslöser war eine Serie aggressiver ETH-Long-Positionen mit hoher Hebelwirkung, die sich während der jüngsten Marktschwäche gegen ihn entwickelten. Machi, mit bürgerlichem Namen Jeffrey Huang, ist ein taiwanisch-amerikanischer Unternehmer und eine bekannte Krypto-Persönlichkeit.

Das Ausmaß des Zusammenbruchs

Das jüngste Ereignis zählt zu den schwersten Drawdowns von Machi Big Brother bislang. Daten von Hyperdash zeigen, dass sein Derivate-Eigenkapital nach wiederholtem Margendruck nahezu auf null schrumpfte. In den vergangenen Monaten kam es zu Welle um Welle teilweiser Liquidationen, bevor das Konto schließlich vollständig ausgelöscht wurde.

On-Chain-Tracker schätzen, dass er seit Oktober 2025 allein mehr als 145 Liquidationen hinnehmen musste. Bereits Anfang 2026 war sein Kontostand von früheren Höchstständen deutlich eingebrochen. Zeitweise fiel das Guthaben unter die Marke von 1 Mio. USD, bevor es weiter nachgab. Der Kontrast ist frappierend: Einst bekannt für Schwankungen im neunstelligen Bereich, bleibt Machi nun nur noch ein kleiner Rest an Kapital.

Handelsstrategie und riskante Wetten

Das Muster hinter den Verlusten ist klar erkennbar. Machi Big Brother eröffnete wiederholt aggressive Long-Positionen mit hoher Hebelwirkung – häufig um das 25-Fache oder mehr –, vor allem auf Ethereum. Zeitweise ging er auch Positionen in Bitcoin und kleineren Token ein. Doch ETH-Longs dominierten sein Exposure.

Statt nach Verlusten das Risiko zu reduzieren, legte der Trader oft zusätzliche Margin nach und verdoppelte seine Einsätze. On-Chain-Beobachter beschrieben dieses Verhalten als klassisches Averaging mit hoher Überzeugung in Kombination mit starkem Hebel. In Bullenmärkten kann dieser Ansatz große Gewinne bringen. In seitwärts laufenden oder bärischen Phasen wird er jedoch extrem gefährlich.

Öffentliche Dashboards von Plattformen wie Lookonchain und Hyperdash zeigten Positionen mit sehr geringen Liquidationspuffern. Mit zunehmender Volatilität schmolz der Margenspielraum schnell dahin. Am Ende hielten die Positionen dem weiteren Preisdruck nicht stand.

Hintergrund und Ruf

Jeffrey Huang hat sich über die Jahre den Ruf eines der aggressivsten Trader im Kryptomarkt erarbeitet. Seit etwa 2021 gingen seine Trades regelmäßig in den sozialen Medien viral. Zudem war er an verschiedenen Krypto- und NFT-Projekten beteiligt, was ihn im öffentlichen Fokus hielt. Aufgrund dieser Sichtbarkeit ziehen große Gewinne wie auch Verluste stets große Aufmerksamkeit auf sich. Unterstützer loben häufig seine Risikobereitschaft. Kritiker verweisen dagegen auf eine lange Geschichte von Boom-und-Bust-Zyklen, die mit extremer Hebelwirkung verbunden sind.

Lehren und Marktauswirkungen

Der Totalverlust ist eine weitere klare Erinnerung daran, wie gnadenlos gehebelter Handel sein kann. Selbst bekannte Whales wie Machi Big Brother mit großen Kapitalpolstern können bei falscher Marktbewegung rasch hohe Verluste erleiden. Die jüngste Schwäche und Volatilität bei großen Krypto-Assets dürfte den Liquidationsprozess zusätzlich beschleunigt haben. Insgesamt unterstreicht der Fall eine einfache Wahrheit: Hoher Hebel kann Gewinne schnell vervielfachen – aber Konten ebenso schnell zerstören. Für viele Trader an der Seitenlinie ist Machis jüngster Verlust eine sehr öffentliche Lektion in Sachen Risikomanagement.

Geschrieben von:
Überprüft & Faktencheck von:
Mitwirkende:
BSCN,Lookonchain
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