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Machi Big Brother verliert 74 Millionen Dollar, nachdem die ETH-Hebelwette zusammengebrochen ist

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Der Kontostand des Krypto-Wals Machi Big Brother erreichte im März 2026 einen Wert von 13.580 US-Dollar, nachdem er infolge des US-Israel-Iran-Streiks 29 Millionen US-Dollar verloren hatte.

Machi Big Brother verliert 74 Millionen Dollar, nachdem die ETH-Hebelwette zusammengebrochen ist

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Machi Big Brother verliert 74 Millionen Dollar bei sechsmonatiger Ethereum-Spekulationsphase.

  • Trader musste 145 Liquidationen hinnehmen, als der ETH-Kurs von 4.700 $ auf 1.900 $ fiel.

  • Der Kontostand des Hyperliquid-Kontos brach von neunstelligen Höchstständen auf etwa 8.500 US-Dollar ein.

  • Die Verluste resultieren aus wiederholten Positionen mit einem Hebel von 25x während Marktabschwüngen.

Der Krypto-Wal Machi Big Brother hat den nächsten schweren Rückschlag erlitten. Nach Monaten aggressiven Handels mit Hebel auf Ethereum zeigen On-Chain-Daten vom 2. März, dass der Trader in den vergangenen sechs Monaten rund 74 Mio. USD verloren hat. Dabei setzte er wiederholt mit hoher Hebelwirkung auf Long-Positionen in ETH.

Sein Hyperliquid-Konto weist inzwischen nur noch etwa 8.500 bis 10.000 USD aus. Das signalisiert, dass der Großteil seines Handelskapitals ausgelöscht wurde. Der Zusammenbruch folgt auf den starken Rückgang von ETH von rund 4.700 USD im September 2025 auf unter 2.000 USD. Dadurch wurden gehebelte Long-Positionen im gesamten Markt massiv unter Druck gesetzt.

Sechs Monate schwerer Verluste

Laut Arkham begann Machi im vergangenen September, als die Preise nahe der Zyklushochs lagen, große gehebelte ETH-Longs aufzubauen. Ethereum notierte damals nahe 4.700 USD, die Marktstimmung blieb bullisch. Doch der Markt entwickelte sich in die entgegengesetzte Richtung. Als ETH bis Ende 2025 und Anfang 2026 weiter fiel, gerieten seine Positionen wiederholt unter Druck.

Berichten zufolge wurde der Trader seit dem Markteinbruch im Oktober rund 145 Mal liquidiert. Diese wiederholten Liquidationen zehrten das Konto nach und nach aus. Was einst ein Krypto-Portfolio im dreistelligen Millionenbereich war, ist auf der Handelsplattform Hyperliquid inzwischen nahezu aufgebraucht. Der jüngste Snapshot zeigt nur noch wenige Tausend Dollar Restguthaben.

Hohe Hebelwirkung verschärfte die Verluste

Das Ausmaß der Verluste unterstreicht die Risiken extremer Hebelwirkung in volatilen Märkten. Machi soll Positionen mit bis zu 25-fachem Hebel auf ETH eingegangen sein. Diese Strategie kann Gewinne vervielfachen, vergrößert Verluste jedoch ebenso schnell.

Als Ethereum in Richtung 1.900 USD fiel, nahm der Margendruck deutlich zu. Zeitweise wies das Konto eine stark unter Wasser liegende Position von rund 155 ETH mit hohen nicht realisierten Verlusten auf. On-Chain-Daten zeigen zudem wiederholte Kapitalzuflüsse. Erst vor wenigen Tagen wurden rund 245.000 USDC in Trading-Konten gebrückt. Das deutet auf Versuche hin, Verluste auszugleichen. Doch der Markt lief weiter gegen die Positionen.

Vom NFT-Vermögen fast auf null

Machi Big Brother machte sich zunächst mit frühen Investitionen im Bored-Ape-Yacht-Club-Ökosystem einen Namen. Diese Wetten halfen ihm, während des NFT-Booms ein großes Krypto-Vermögen aufzubauen. Heute zeigt sich ein völlig anderes Bild. Analysten zufolge haben Mittel aus verschiedenen Wallets und Treasury-Strukturen – darunter Verbindungen zu PleasrDAO-Aktivitäten – die jüngste Trading-Offensive unterstützt.

Trotz dieser Bemühungen gelang es der Hebelstrategie nicht, das Portfolio zu stabilisieren. Der Fall gilt in der Krypto-Trading-Community inzwischen als warnendes Beispiel. Viele Trader sehen darin den Beweis, dass selbst erfahrene Wale Schwierigkeiten bekommen, wenn sich die Märkte abrupt drehen.

Eine harte Erinnerung für Trader mit Hebel

Der jüngste Totalausfall fällt in eine Phase erhöhter Volatilität an den Kryptomärkten. ETH notiert weiterhin deutlich unter früheren Höchstständen, während gehebelte Trader bei starken Kursbewegungen immer wieder mit plötzlichen Liquidationen konfrontiert sind. Der verbleibende Kontostand von Machi Big Brother lässt derzeit kaum Spielraum für einen weiteren Comeback-Versuch. Ob er frisches Kapital nachschießt, ist unklar. Klar ist jedoch die zentrale Lektion, die der Markt immer wieder erteilt: In Krypto kann hohe Hebelwirkung Vermögen schnell aufbauen – sie kann sie aber noch schneller zerstören.

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