Long-Positionen vernichtet: 2,6 Milliarden Dollar liquidiert, Bitcoin fällt unter 60.000 Dollar
Die Liquidationen von Kryptowährungen erreichten innerhalb von 24 Stunden 2,6 Milliarden US-Dollar, da gehebelte Long-Positionen zusammenbrachen und damit einen umfassenden Markt-Reset bei Bitcoin und Ethereum auslösten.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
• Die Liquidationen in Höhe von 2,6 Milliarden US-Dollar stellten einen der größten Leverage-Flushs der letzten Monate dar.
• Die Verluste überwogen die Long-Positionen, was eine extrem einseitige Marktpositionierung bestätigte.
• Die erzwungenen Verkäufe wurden eher durch Derivatemechanismen als durch eine Kapitulation am Spotmarkt ausgelöst.
• Das Ereignis zählt zu den größten Liquidationstagen, ist aber kleiner als der Höhepunkt im Jahr 2025.
Die Kryptomärkte durchliefen eine scharfe Hebelbereinigung, nachdem die Liquidationen innerhalb von 24 Stunden auf 2,6 Mrd. USD anstiegen, wie Daten von CoinGlass zeigen. Dies war einer der aggressivsten erzwungenen Verkäufe der letzten Monate und verdeutlichte die Fragilität stark gehebelter Positionen. Long-Trader traf es dabei am härtesten: Rund 2,14 Mrd. USD entfielen auf Long-Liquidationen, während Short-Liquidationen mit etwa 466 Mio. USD vergleichsweise gering blieben – ein klares Zeichen für eine stark einseitige Marktverfassung.
🚨 DATA: CRYPTO MARKETS HIT BY $2.6B LIQUIDATION EVENT
— BSCN (@BSCNews) February 6, 2026
Crypto liquidations totaled $2.6B in the past 24 hours, according to @coinglass_com data.
Long positions accounted for $2.14B of the total, while shorts saw $466.66M liquidated.
CoinGlass charts show this as the… pic.twitter.com/ZJXLdjxS5I
Als die Preise schnell sanken, liquidierten zentrale Börsen automatisch überhebelte Positionen, was eine sich selbst verstärkende Verkaufswelle bei Bitcoin, Ethereum und wichtigen Altcoins auslöste. Die Geschwindigkeit der Entflechtung drückte Bitcoin kurzzeitig unter wichtige psychologische und technische Marken, erhöhte die Intraday-Volatilität massiv und löschte spekulative Positionen, die sich über Wochen aufgebaut hatten, innerhalb weniger Stunden aus.
Einseitige Long-Positionierung verstärkte den Abwärtsdruck
Die Liquidationswelle deckte übermäßiges Risiko auf, da Trader während eines fragilen makroökonomischen und liquiden Umfelds gehäuft Long-Positionen aufnahmen. Mit hoher Überzeugung nach oben und begrenzter Absicherung nach unten führten selbst moderate Kursbrüche zu überproportionalen Verlusten. Fielen zentrale Unterstützungszonen, verstärkte Hebelwirkung die Bewegung und verwandelte routinemäßige Rücksetzer in erzwungene Ausstiege.
CoinGlass-Liquidations-Heatmaps zeigten dichte Cluster knapp oberhalb der jüngsten Handelsbereiche, ein Hinweis darauf, dass Marktteilnehmer Warnsignale einer Überdehnung weitgehend ignorierten. Dünne Orderbücher während des Verkaufs verschlechterten die Ausführungsqualität zusätzlich, verursachten Slippage und beschleunigten die erzwungenen Verkäufe. Die Bewegung spiegelte dabei nicht die breite Kapitulation des Spot-Markts wider, sondern wurde primär durch zusammenbrechende Derivatepositionen ausgelöst.
Sequenzielle Liquidationen erzeugten Kaskadeneffekt
Da Liquidations-Engines auf den Plattformen nacheinander auslösten, verstärkte sich der Verkaufsdruck, anstatt sich zu stabilisieren. Jede Welle von Zwangsverkäufen drückte die Preise weiter, was die nächste Cluster-Liquidation in einer Kettenreaktion auslöste. Dieses mechanische Entflechten verstärkte panikgetriebene Ausstiege unter gehebelten Tradern, selbst als die Spot-Marktströme vergleichsweise geordnet blieben.
Wichtig ist: Dieses dynamische Zusammenspiel zeigt, wie stark Derivatemärkte kurzfristige Preisbewegungen dominieren können. In hoch gehebelten Umfeldern wird die Preisfindung weniger durch Fundamentaldaten bestimmt, sondern mehr durch Margin-Grenzen, Finanzierungsungleichgewichte und Liquidationsmechanik.
Historischer Kontext: Groß, aber nicht beispiellos
Obwohl schwerwiegend, bleibt das Ereignis kleiner als der Liquidationsanstieg im Oktober 2025 von über 19 Mrd. USD, der einer ETF-getriebenen Kursumkehr folgte und die größte Hebelbereinigung in der Krypto-Geschichte darstellt. Dennoch zählt das aktuelle Ereignis zu den größten Liquidationen an einem einzelnen Tag und reiht sich damit in die obere Liga marktweiter Hebelbereinigungen ein.
Historisch entfernen solche Bereinigungen spekulative Überhänge, zwingen schwache Hände aus Positionen und setzen die Marktstruktur zurück. Nach Ereignissen dieser Größenordnung tendieren die Funding-Rates typischerweise in neutrale oder negative Bereiche, was Anreize für überfüllte Trades reduziert und die Marktstabilität verbessert.
Signale nach der Liquidation deuten auf Hebelerschöpfung, nicht auf Nachfrageschwund
Nach dem Verkaufsereignis verlagerte sich der Fokus vom Angstgetriebenen hin zu Positionskennzahlen. Funding-Rates normalisierten sich schnell, das Open Interest fiel stark, und die Dominanz der Derivate kühlte ab – alles Hinweise auf Hebelerschöpfung statt strukturellen Nachfragerückgang. Gleichzeitig blieben die Spot-Volumina vergleichsweise stabil, was darauf hindeutet, dass langfristige Halter und organische Käufer nicht die Hauptverkäufer waren.
Kurzfristige Volatilität kann weiterhin bestehen, während sich der Markt neu balanciert. Die Entfernung übermäßiger Hebelwirkung reduziert jedoch systemische Fragilität. In früheren Zyklen markierten Liquidations-bedingte Drawdowns dieser Größenordnung oft Übergangsphasen, in denen sich die Preisbewegung unter gesünderen Bedingungen stabilisierte und das Risiko unter den Teilnehmern neu kalibriert wurde, anstatt kontinuierlich verstärkt zu werden.
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