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LISA-Token stürzt nach 170.000-Dollar-Abverkauf in 28 Sekunden ab

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Der LISA-Token brach am 12. Januar um 76 % ein, nachdem drei Adressen innerhalb von 28 Sekunden 170.000 US-Dollar abgesetzt hatten, wodurch die Risiken von Point-Farming-Belohnungen deutlich wurden.

LISA-Token stürzt nach 170.000-Dollar-Abverkauf in 28 Sekunden ab

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der LISA-Token brach nach einem koordinierten Ausverkauf im Wert von 170.000 US-Dollar um 76 % ein.

  • Drei miteinander verbundene Wallets führten den gesamten Dump in 28 Sekunden aus.

  • Die geringe Liquidität konnte den starken Verkaufsdruck durch Point-Farming nicht auffangen.

  • Der Absturz ereignete sich trotz des 4-fachen Handelsprämienanreizes von Binance Alpha.

Der LISA-Token erlebte am 12. Januar einen plötzlichen und heftigen Crash. Viele Trader zeigten sich schockiert. Innerhalb von nur 24 Stunden fiel der Preis des Tokens um fast 76 %. Auslöser war ein schneller Abverkauf im Wert von rund 170.000 Dollar, der sich in lediglich 28 Sekunden vollzog. Der On-Chain-Analyst @ai_9684xtpa machte den Vorfall zuerst auf X öffentlich.

Was löste den Crash aus?

Laut On-Chain-Daten verkauften drei Alpha-Nutzer, möglicherweise von derselben Person kontrolliert, nahezu zeitgleich große Mengen an LISA. Die drei Transaktionen fanden um 10:22 UTC statt:

Erster Verkauf: 39.540 Dollar
Zweiter Verkauf: 45.540 Dollar
Dritter Verkauf: 85.668 Dollar

Alle drei Trades wurden innerhalb von nur 28 Sekunden abgeschlossen. Dieser plötzliche Dump überschwemmte den Markt mit Tokens. Da LISA nur über geringe Liquidität verfügte, brach der Preis nahezu sofort ein. Sobald der Kurs zu fallen begann, eilten viele Nutzer zum Verkauf. Das verschärfte den Crash zusätzlich.

Warum so viele Menschen LISA handelten

LISA gewann auf Binance Alpha an Popularität aufgrund des 4x-Trading-Belohnungsprogramms. Nutzer konnten dabei viermal so viele Alpha-Punkte verdienen, indem sie LISA handelten. Durch dieses Anreizsystem kauften viele LISA nicht wegen seines langfristigen Werts. Stattdessen handelten sie den Token ausschließlich, um Punkte zu farmen.

Das sorgte für ein enormes Handelsvolumen, aber nur für sehr wenig echte Liquidität. Vereinfacht gesagt wirkte der Markt belebt, war jedoch fragil. Als die großen Verkaufsorders aufkamen, reichte die Nachfrage nicht aus, um sie aufzufangen. Das Ergebnis war ein schneller und tiefer Crash.

Panikverkäufe verschärften die Lage

Als der Preis zu fallen begann, breitete sich rasch Panik aus. Viele Nutzer, die vor allem Alpha-Punkte sammelten, wollten ihre Positionen schnell schließen. Das löste eine Verkaufswelle aus, die den Kurs weiter nach unten drückte. Innerhalb weniger Stunden fiel LISA von etwa 0,039 Dollar auf unter 0,01 Dollar.

Von Tradern geteilte Charts zeigten massive Volumenspitzen genau zum Zeitpunkt des Abverkaufs und bestätigten, wie schnell der Markt kollabierte. Community-Mitglieder auf X bezeichneten das Ereignis rasch als weiteren „Alpha Token Wrap-up“. Ein Begriff für Tokens, die abstürzen, sobald der durch Belohnungen getriebene Hype nachlässt.

Was das für Trader bedeutet

Der Vorfall unterstreicht ein zentrales Risiko von Krypto-Belohnungsprogrammen. Wenn Handelsplattformen Trading-Anreize bieten, kann das enormes Volumen anziehen. Dieses Volumen ist jedoch oft künstlich. Sobald große Inhaber verkaufen, kann der Preis innerhalb von Sekunden einbrechen. Viele Trader sagen inzwischen, der Crash zeige, wie gefährlich Tokens mit geringer Liquidität sein können. Vor allem dann, wenn sie von Anreizen statt von realer Nachfrage getragen werden. Einige Nutzer stellen zudem Binances Kontrolle über Alpha-Tokens infrage und fragen, ob stärkere Schutzmechanismen nötig sind.

Wie geht es weiter?

Der LISA-Crash ist eine klare Erinnerung daran, wie schnell sich die Lage im Kryptomarkt zuspitzen kann. Eine einzelne Wallet, die zum falschen Zeitpunkt verkauft, kann innerhalb von Sekunden Wochen an Gewinnen auslöschen. Für Trader ist die Lehre einfach. Hohe Belohnungen gehen oft mit hohen Risiken einher. Zudem können Ausstiege bei geringer Liquidität sehr schmerzhaft sein. Wie immer zählt Vorsicht mehr als Hype.

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