Langfristige Bitcoin-Inhaber verkaufen bei Kursschwäche und signalisieren damit einen Überzeugungswechsel
Langfristige Bitcoin-Inhaber verkaufen bei Kursschwäche und signalisieren damit einen Überzeugungswechsel.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Langfristige Anleger verkaufen bei Kursschwäche.
Das Verhalten steht im Gegensatz zu den ETF-getriebenen Rallyes Anfang 2024.
Das Angebot im Besitz von langfristigen Investoren sinkt weiter.
Die Markterholung hängt von der Rückgewinnung wichtiger Preisniveaus ab.
Der jüngste Rückgang von Bitcoin unter die Marke von 91.000 US-Dollar hat bei langfristigen Haltern ungewöhnliche Aktivitäten ausgelöst. Viele dieser Investoren verkaufen während der Kursschwäche, statt in Stärke hinein zu verkaufen. Dieses Muster ist deutlich erkennbar. Es entspricht nicht dem typischen Verhalten in einem Bullenmarkt. Daten zeigen, dass der Angebotsanteil langfristiger Halter seit Ende 2024 von rund 75 auf unter 72 Prozent gesunken ist. Dieser Rückgang deutet auf Distribution statt Akkumulation hin. In Korrekturphasen brauchen Märkte starke Hände auf der Käuferseite. Diese Unterstützung hat zuletzt nachgelassen. Dadurch hat sich der Abwärtsdruck verstärkt. Kursrückgänge stoßen nicht mehr auf eine hohe Nachfrage. Händler spüren den Unterschied.
Vergleich mit den ETF-Rallys im ersten Halbjahr 2024
Anfang 2024 verkauften langfristige Halter in Stärke hinein. Massive Zuflüsse in ETFs befeuerten Bitcoin. Dieses Verhalten entsprach einer gesunden Marktstruktur. Es half, die Preise nach Rücksetzern zu stabilisieren. Aktuell zeigt sich ein deutlich anderes Bild. Langfristige Halter verkaufen in Abwärtsbewegungen. Zudem erinnert das Muster an die Entwicklungen im Jahr 2022. Damals brach das Vertrauen im Markt spürbar ein. Der Vergleich beider Phasen wird anhand von Charts deutlich. Im aktuellen Zyklus fehlt ein klarer Nachfragehöhepunkt.
Wichtige technische Marken bestimmen die weitere Richtung
Bitcoin notiert weiterhin unter wichtigen langfristigen Durchschnittswerten. Der Kurs liegt unter dem 365-Tage-Durchschnitt. Das schwächt die bullische Struktur. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für weitere Verluste. Der Markt muss den kurzfristigen Bereich um 95.000 US-Dollar zurückerobern. Diese Marke ist psychologisch und technisch entscheidend. Eine saubere Rückeroberung würde neues Vertrauen schaffen. Scheitert dieser Versuch, könnten sich Seitwärtsphasen oder stärkere Rücksetzer ausweiten. Makroökonomische Impulse allein dürften nicht ausreichen. Selbst kleinere Zinssenkungen könnten die Stimmung kaum drehen.
Folgen für den Bitcoin-Ausblick 2026
Die Prognosen für 2026 gehen weit auseinander. Einige Analysten erwarten neue Höchststände. Andere warnen vor einer langen Seitwärtsphase. Entscheidend wird das Verhalten der langfristigen Halter sein. Lässt der Verkaufsdruck nach, könnte sich Bitcoin rasch stabilisieren. Hält die Distribution an, dürfte die Volatilität zunehmen. Der Markt reagiert derzeit stärker auf Überzeugung als auf Schlagzeilen. Der anhaltende Verkaufsdruck ist ein zentraler Grund dafür, warum sich der aktuelle Rückgang anders anfühlt. Er erklärt auch, warum die Erholung langsamer verläuft.
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