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Kryptomarkt ausgelöscht: Long-Positionen im Wert von 763 Millionen Dollar werden liquidiert

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Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Auf den Kryptomärkten kam es zu Liquidationen von Long-Positionen im Wert von 763 Millionen Dollar, als der Bitcoin-Kurs unter 93.000 Dollar fiel. Dies verdeutlichte die Risiken von Hebelwirkung und schnellen Panikverkäufen.

Kryptomarkt ausgelöscht: Long-Positionen im Wert von 763 Millionen Dollar werden liquidiert

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Long-Positionen im Wert von 763 Millionen Dollar wurden innerhalb von 12 Stunden liquidiert.

  • Der Kurssturz von Bitcoin unter 93.000 US-Dollar löste die Kettenreaktion aus.

  • Bitcoin, Ethereum und Solana wurden am härtesten getroffen.

  • Der hohe Fremdkapitalanteil verschlimmerte die Verluste noch deutlich.

Der Kryptomarkt verzeichnete in den letzten 12 Stunden einen starken Shakeout. Laut Cointelegraph wurden Long-Positionen im Wert von 763 Mio. USD innerhalb kurzer Zeit liquidiert. Viele Trader, die auf steigende Kurse gesetzt hatten, wurden damit aus ihren Positionen gedrängt.

Das Ereignis verlief schnell und überraschte viele Privatanleger. Mit fallenden Kursen häuften sich die Verluste bei den wichtigsten Kryptowährungen. Solche Bewegungen werden oft als „getting rekt“ bezeichnet.

Welche Coins waren am stärksten betroffen

Bitcoin traf es am härtesten in Bezug auf Liquidationen. Etwa 229 Mio. USD, rund 30 %, entfielen auf Bitcoin-Longs. Ethereum folgte mit etwa 149 Mio. USD, knapp 19 % der Gesamtsumme.

Auch Solana verzeichnete starke Verluste mit rund 59 Mio. USD in Long-Liquidationen. Weitere Altcoins trugen zur Gesamtsumme bei, da die Preise breit über das gesamte Marktsegment fielen. Das veröffentlichte Chart zeigt, wie weitreichend die Verluste waren – sie beschränkten sich nicht auf einen einzelnen Vermögenswert.

Ursachen der Liquidationen

Die Liquidationen begannen, nachdem Bitcoin unter 93.000 USD fiel. Dieser Kursrückgang fiel mit schwachen Eröffnungen an den US-Futures-Märkten zusammen. Gleichzeitig stärkte sich der US-Dollar, was oft Druck auf riskante Assets wie Kryptowährungen ausübt.

Zudem sorgten erneute regulatorische Sorgen für Unruhe. Schon kleine negative Schlagzeilen können Trader zum Verkauf bewegen, wenn die Märkte bereits hochgehebelt sind. Sobald die Kurse fielen, beschleunigten Liquidationen den Abwärtstrend.

Warum Hebelwirkung die Bewegungen verschärft

Hebel ermöglicht es Tradern, große Positionen mit kleinen Kapitalbeträgen zu kontrollieren. Das kann Gewinne steigern, erhöht aber auch das Risiko. Bewegt sich der Kurs gegen die Position, schließen Börsen automatisch Positionen, um weitere Verluste zu verhindern.

Viele Trader waren stark auf der Long-Seite engagiert. Mit fallenden Kursen führte erzwungener Verkauf zu einer Kettenreaktion, drückte die Kurse weiter nach unten und liquidierte noch mehr Positionen.

Reaktionen der Trader

In der Community dominieren Lektionen aus der Bewegung. Viele Nutzer wiesen darauf hin, dass Gier und Überconfidence oft zu hohen Verlusten führen. Andere erinnerten daran, dass Hebelwirkung in beide Richtungen wirkt und Konten schnell leeren kann.

Erfahrene Trader sehen dies teilweise als Markt-Reset. Große Liquidationsereignisse entfernen schwache Hände und reduzieren übermäßigen Hebel, was nachfolgend zu einer Stabilisierung des Marktes führen kann.

Ausblick

Kurzfristig könnte die Volatilität hoch bleiben. Trader werden vermutlich ihren Hebel reduzieren und auf klarere Signale warten. Bitcoins Haltung oder Verlust wichtiger Unterstützungslevels wird den nächsten Schritt bestimmen.

Auf längere Sicht ist das Ereignis eine erneute Erinnerung daran, dass sich Kryptomärkte schnell bewegen. Risikomanagement ist wichtiger als die Jagd nach schnellen Gewinnen – besonders in unsicheren makroökonomischen Zeiten.

Referenzen

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