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Kryptoangst erreicht wieder ein Niveau wie in den dunkelsten Tagen des Jahres 2022

Von

Vandit Grover

Vandit Grover

Lasst uns herausfinden, warum der Krypto-Angstindex auf 6 gefallen ist – ist das ein Zeichen von Panik oder eine versteckte Bitcoin-Chance?

Kryptoangst erreicht wieder ein Niveau wie in den dunkelsten Tagen des Jahres 2022

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der Krypto-Angstindex fiel auf 6 und markierte damit eine extreme Angst, wie sie seit 2022 nicht mehr beobachtet wurde.

  • Bitcoin hält sich trotz zunehmender Paniksignale nahe 68.000 US-Dollar.

  • Die Anzeichen einer Marktkapituliere scheinen im Vergleich zu früheren Crashs begrenzt zu sein.

  • Extreme Angst ging in der Vergangenheit starken, langfristigen Erholungen voraus.

Der Crypto Fear Index ist auf einen Wert von 6 eingebrochen – den niedrigsten Stand seit Juni 2022. Dieser starke Rückgang signalisiert extreme Angst an den Märkten für digitale Vermögenswerte und unterstreicht die wachsende Nervosität der Anleger. Trader fragen sich nun, ob dem Markt eine weitere tiefe Kapitulationsphase bevorsteht oder ob sich ein möglicher Wendepunkt abzeichnet.

Im Jahr 2022 traten vergleichbare Angstwerte während eines der heftigsten Einbrüche in der Geschichte des Kryptomarkts auf. Der Kollaps von Terra LUNA vernichtete Milliarden, Celsius stoppte Auszahlungen, und Three Arrows Capital implodierte. Bitcoin fiel auf nahezu 18.000 US-Dollar und verzeichnete damit einen brutalen Rückgang von 70 Prozent gegenüber seinem Allzeithoch.

Heute wirkt die Lage auf den ersten Blick anders. Bitcoin notiert nahe 68.000 US-Dollar – trotz eines Rückgangs von 48 Prozent seit dem Oktober-Hoch. Der Crypto Fear Index signalisiert Panik, doch die Kursniveaus bleiben historisch erhöht. Dieser Kontrast befeuert die Debatte auf den Trading-Desks und unter langfristig orientierten Investoren.

Was der Crypto Fear Index bei Marktstress wirklich misst

Der Crypto Fear Index erfasst die Marktstimmung anhand von Volatilität, Momentum, Umfragen und Marktdaten. Niedrige Werte spiegeln intensive Angst und hohe Risikoaversion der Marktteilnehmer wider. Hohe Werte deuten auf Gier und aggressive Positionierung hin.

Fällt der Crypto Fear Index unter 10, sprechen Trader häufig von extremer Angst. Solche Phasen treten meist während starker Abverkäufe oder größerer systemischer Schocks auf. Diese Niveaus halten in der Regel nicht lange an.

Extreme Angst geht oft mit Zwangsverkäufen und Liquiditätsstress einher. Privatanleger suchen panisch den Ausstieg, während sich Hebelpositionen auflösen. Institutionelle Akteure ziehen sich meist zurück und beobachten zunächst die Preisfindung.

Warum Juni 2022 Krypto-Investoren bis heute verfolgt

Der Juni 2022 hat tiefe Spuren in der Branche hinterlassen. Terras algorithmischer Stablecoin kollabierte innerhalb weniger Tage und löschte ganze Portfolios aus. Celsius fror Kundengelder ein und löste Panik auf den Kreditplattformen aus.

Kurz darauf scheiterte Three Arrows Capital und legte massive Hebelwirkungen sowie mangelhafte Risikokontrollen offen. Bitcoin erlitt seinen stärksten Preiseinbruch seit 2018. Angst dominierte die Schlagzeilen und zerstörte Vertrauen im gesamten Ökosystem.

Der Crypto Fear Index erreichte in dieser Phase ähnliche Tiefstände. Anleger vergleichen den heutigen Wert nun mit diesen schmerzhaften Erinnerungen. Angst ist emotional – doch der Kontext ist entscheidend.

Bitcoin-Kurs hält sich trotz steigender Angstsignale besser

Bitcoin notiert derzeit bei rund 68.000 US-Dollar und damit deutlich über dem Tief von 2022. Der aktuelle Rückgang wirkt im Vergleich zu früheren Bärenzyklen moderater. Langfristige Investoren halten weiterhin einen großen Teil des Angebots.

Spot-Bitcoin-ETFs haben die Marktstruktur verändert und den Zugang zu Liquidität verbessert. Institutionelle Akteure reagieren auf Rücksetzer heute anders als in früheren, stark von Privatanlegern geprägten Zyklen. Diese Unterstützung hat bislang einen tieferen Einbruch verhindert.

Der Crypto Fear Index spiegelt Emotionen wider, nicht allein Fundamentaldaten. Angst kann steigen, selbst wenn sich die Kurse stabilisieren. Genau diese Divergenz prägt die aktuelle Marktphase.

Kann extreme Angst Chancen statt einen Kollaps schaffen?

Historisch betrachtet haben Phasen extremer Angst häufig attraktive langfristige Einstiegszonen geschaffen. Frühere Tiefstände des Crypto Fear Index gingen großen Erholungen voraus. Das Timing bleibt schwierig, doch das Chance-Risiko-Verhältnis verbessert sich oft.

Langfristig orientierte Investoren richten den Blick auf Fundamentaldaten und Adoptionstrends. Die Angebotsdynamik von Bitcoin spricht weiterhin für Knappheit. ETF-Zuflüsse und staatliches Interesse stützen die strukturelle Nachfrage. Kurzfristige Volatilität bleibt jedoch bestehen. Emotionale Märkte bestrafen ungeduldige Trader. Disziplin ist in angstgetriebenen Phasen wichtiger als Prognosen.

Wie es für die Kryptomärkte weitergeht

Die Märkte stehen an einem psychologischen Scheideweg. Angst dominiert die Schlagzeilen, doch die Widerstandsfähigkeit der Kurse stellt bärische Narrative infrage. Der Crypto Fear Index warnt vor Stress – liefert aber keine Gewissheit.

Verschlechtern sich die makroökonomischen Bedingungen, könnte es dennoch zu einer Marktkapitulation kommen. Kehrt Stabilität zurück, könnte die Angst schneller abklingen als erwartet. Beide Szenarien sind möglich. Anleger sollten Liquidität, Handelsvolumen und Stimmungsumschwünge im Blick behalten. Angst allein bestimmt keine Trendrichtung. Der Kontext entscheidet immer über den Ausgang.

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