Kevin Warsh gilt bei Polymarket als aussichtsreichster Kandidat für den Posten des nächsten Fed-Vorsitzenden
Kevin Warsh führt die Polymarket-Quoten mit einer 62%igen Chance an, der nächste Fed-Vorsitzende zu werden, was zu Marktspekulationen und Krypto-Volatilität führt.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Polymarket schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass Kevin Warsh der nächste Fed-Vorsitzende wird, auf 62 %.
Warsh ist bekannt für seine restriktive Haltung in Bezug auf Zinssätze und Inflationsbekämpfung.
Ein härteres Vorgehen der Fed könnte sich auf Aktien-, Anleihen- und Kryptomärkte auswirken.
Bitcoin könnte unter restriktiveren geldpolitischen Bedingungen kurzfristigen Schwankungen unterliegen.
Kevin Warsh, ehemaliger Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve, steht nun an der Spitze der Kandidaten für den nächsten Fed-Vorsitz. Polymarket, ein beliebter Prognosemarkt, zeigt eine 62-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass Warsh nominiert wird. Dies spiegelt den Glauben der Trader wider, dass Präsident Trump ihn möglicherweise bevorzugen könnte, wenn Jerome Powells Amtszeit im Mai 2026 endet.
🇺🇸 UPDATE: According to Polymarket, Kevin Warsh leads the market to be nominated as the next Fed Chair, with a 62% implied probability. pic.twitter.com/gs51vufZ9d
— Cointelegraph (@Cointelegraph) January 20, 2026
Wer ist Kevin Warsh?
Warsh war von 2006 bis 2011 Gouverneur der Fed. Bekannt wurde er für seine Unterstützung hoher Zinserhöhungen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das bedeutet, dass er in der Regel die Kontrolle der Inflation bevorzugt, auch wenn dies das Wachstum etwas verlangsamt.
Sein Ansatz gilt als „hawkish“ (restriktiv) im Vergleich zu „dovishen“ (wachstumsfreundlichen) Entscheidungsträgern, die die Wirtschaft stärker fördern wollen. Sollte Warsh Fed-Vorsitzender werden, könnte er strengere Geldpolitik durchsetzen, was kurzfristig das Geldleihen verteuern könnte.
Auswirkungen auf die Finanzmärkte
Warshs mögliche Nominierung könnte sowohl traditionelle als auch Krypto-Märkte beeinflussen. Historisch gesehen stärkt ein restriktiver Fed-Vorsitzender den US-Dollar, da höhere Zinssätze globale Investoren anziehen. Die Aktienmärkte könnten unter Druck geraten, wenn die Kreditkosten steigen – besonders für Unternehmen mit hohen Schulden.
Für Kryptowährungen wie Bitcoin könnte der Effekt gemischt ausfallen. Kurzfristige Volatilität könnte zunehmen, und einige Investoren könnten riskante Assets verkaufen. Langfristig könnten höhere Zinssätze Kryptowährungen jedoch als Absicherung gegen Inflation attraktiver machen.
Warshs Weg zur Fed
Die Unterstützung durch Trump spielt eine wichtige Rolle für Warshs Chancen. Präsidenten wählen in der Regel Fed-Vorsitzende, die zu ihren wirtschaftspolitischen Zielen passen, obwohl die Fed unabhängig ist. Eine Nominierung Warshs würde eine Verschiebung hin zu einer strengeren Inflationskontrolle signalisieren.
Wie Warsh die Märkte beeinflussen könnte
Jerome Powells Amtszeit endet im Mai 2026, und Warshs Aufstieg zeigt, wie stark die Fed-Führung die Wirtschaft beeinflussen kann. Investoren, Trader und auch Krypto-Enthusiasten werden genau hinschauen. Schon die Möglichkeit, dass Warsh Fed-Vorsitzender wird, reicht aus, um die Märkte vorausschauend reagieren zu lassen. Zudem gilt es, sich auf mögliche Änderungen der US-Geldpolitik vorzubereiten.
Ob er die Rolle schließlich übernimmt oder nicht, Warshs Bedeutung formt bereits die Erwartungen. Für den Moment beobachtet die Welt gespannt, und die kommenden Monate werden sowohl für traditionelle Finanzmärkte als auch für den Krypto-Sektor entscheidend sein.
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