JPMorgan zeigt sich trotz eines Markteinbruchs von 800 Milliarden US-Dollar weiterhin optimistisch für Kryptowährungen
Die Analysten von JPMorgan unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou schlugen einen optimistischen Kurs ein und sagten trotz eines Rückgangs der Marktkapitalisierung um 800 Milliarden Dollar eine Erholung des Kryptomarktes voraus.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
JPMorgan geht davon aus, dass die Kryptozuflüsse im Jahr 2026 den Rekordwert von 130 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2025 übertreffen werden.
Analysten sehen die Bitcoin-Produktionskosten von 77.000 US-Dollar als mittelfristige Preisuntergrenze.
Nach massiven Liquidationen im Oktober sank die Marktkapitalisierung auf 2,3 Billionen Dollar.
Zukünftiges Wachstum hängt von der institutionellen Akzeptanz und der Verabschiedung des US-amerikanischen CLARITY Act ab.
JPMorgan hat für 2026 eine positivere Haltung gegenüber Kryptowährungen eingenommen. Die Bank rechnet mit stärkeren Zuflüssen in digitale Vermögenswerte. Das gilt selbst nach einem deutlichen Marktrückgang. Im vergangenen Monat fiel die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes von 3,1 Billionen US-Dollar auf 2,3 Billionen US-Dollar. Damit wurden rund 800 Milliarden US-Dollar an Wert vernichtet.
🚨JPMORGAN TURNS BULLISH ON CRYPTO
— Coin Bureau (@coinbureau) February 12, 2026
JPMorgan is growing more optimistic on crypto in 2026, even as the market struggles to recover from the Oct. 10 crash.
Total digital asset market cap has dropped from $3.1T a month ago to $2.3T today, an $800B decline. pic.twitter.com/YNdh6YATSg
Trotz des Rückgangs gehen die Analysten von JPMorgan von einer Erholung des Marktes aus. Sie verweisen dabei auf ein wachsendes institutionelles Interesse und verbesserte regulatorische Rahmenbedingungen als zentrale Treiber. Laut dem Bericht könnten große Investoren die nächste Wachstumsphase anführen.
Markt spürt weiterhin die Folgen des Crashs
Der Kryptomarkt kämpft seit dem Crash vom 10. Oktober 2025 mit den Folgen. Damals kam es zu massiven Liquidationen auf den Handelsplattformen. Berichten zufolge wurden innerhalb kurzer Zeit Positionen im Wert von mehr als 19 Milliarden US-Dollar ausgelöscht. Der Ausverkauf drückte die Preise deutlich. Der Bitcoin-Kurs fiel stark von seinen vorherigen Höchstständen. Der Gesamtmarkt verlor mehr als ein Viertel seines Wertes. Seitdem bewegen sich die Preise seitwärts, während die Marktstimmung schwach bleibt.

Chart: Krypto-Marktkapitalisierung auf CoinMarketCap
Die gesamte Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 2,32 Billionen US-Dollar. Damit bleibt sie deutlich unter dem Niveau vor dem Crash. Viele Privatanleger zeigen sich in dieser Phase weiter zurückhaltend. Die schleppende Erholung lässt den optimistischen Ausblick von JPMorgan umso mehr hervorstechen. Die Bank sieht Anzeichen für eine Veränderung unter der Oberfläche.
Institutionelle Zuflüsse könnten die Erholung antreiben
JPMorgan geht davon aus, dass institutionelles Kapital die nächste Rally anführen könnte. Für 2026 erwartet die Bank stärkere Zuflüsse von Großinvestoren. Dazu zählen Vermögensverwalter, Fonds und Unternehmensinvestoren. Der Bericht stellt fest, dass institutionelle Zuflüsse bereits 2025 deutlich zugenommen haben. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, da die Regulierung klarer wird. Neue Gesetze und Leitlinien könnten traditionellen Unternehmen mehr Sicherheit beim Markteintritt geben.
Zudem rechnet die Bank mit mehr Aktivität im Bereich Venture Capital sowie bei Fusionen und Übernahmen. Krypto-Unternehmen könnten neue Deals, Börsengänge und Partnerschaften anstoßen. Diese Schritte könnten frisches Kapital in den Sektor bringen. Die Analysten verwiesen außerdem auf die Produktionskosten von Bitcoin. Diese könnten langfristig als Preisuntergrenze wirken. Sollten die Kurse in der Nähe dieses Niveaus bleiben, könnten langfristige Investoren dies als attraktiven Einstiegspunkt sehen.
Tonwechsel bei einer Großbank
Der positive Ausblick von JPMorgan hat in der Finanzwelt Gewicht. Die Bank verwaltet Vermögenswerte in Billionenhöhe und prägt die institutionelle Marktstimmung. In der Vergangenheit hatte sich das Management häufig zurückhaltend gegenüber Kryptowährungen geäußert. Der nun konstruktivere Ton deutet auf einen Stimmungswandel hin. Einige Analysten sehen darin ein Zeichen für eine wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen im traditionellen Finanzsystem. Institutionelle Bestände erweisen sich zudem als stabiler als Zuflüsse von Privatanlegern. Selbst bei starken Kursrückgängen blieben viele langfristige Positionen bestehen.
JPMorgan Marktausblick
JPMorgan rechnet nicht mit einer sofortigen Erholung. Die Bank erwartet vielmehr eine schrittweise Erholung, getragen von Kapitalzuflüssen. Kurzfristig dürfte die Marktstimmung weiterhin vorsichtig bleiben. Der Bericht zeichnet jedoch ein insgesamt positiveres Bild. Auch wenn der Markt noch unter früheren Höchstständen liegt, könnte das institutionelle Interesse den nächsten Zyklus prägen.
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