JPMorgan Bitcoin Outlook warnt vor überverkauften BTC-Futures
JPMorgan Bitcoin-Ausblick: Bitcoin-Futures überverkauft, da Anleger angesichts sich verändernder Makrotrends in Gold und Silber umschichten.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
JPMorgan zufolge sind Bitcoin-Futures aufgrund niedriger RSI-Werte überverkauft.
Das offene Interesse an BTC-Futures ist seit Ende 2025 gesunken.
Gold- und Silber-Futures scheinen nach hohen ETF-Zuflüssen überkauft zu sein.
Analysten sagen, Bitcoin könnte sich erholen, wenn der Marktdruck nachlässt.
JPMorgan sieht Bitcoin-Futures derzeit als überverkauft an. Gleichzeitig wirken Gold- und Silber-Futures überkauft. Die Bank teilte diese Einschätzung in einer aktuellen Marktanalyse Ende Januar.
Laut dem Bitcoin-Ausblick von JPMorgan haben Anleger langsam Geld aus Bitcoin abgezogen und stattdessen in Gold und Silber investiert. Dieser Trend lässt sich seit August letzten Jahres beobachten. Dadurch unterscheiden sich die Marktpositionen über die verschiedenen Assets hinweg inzwischen deutlich.
Bitcoin-Futures zeigen Anzeichen schwacher Marktstimmung
Bitcoin-Futures sind in den letzten Monaten stark gefallen. JPMorgan weist darauf hin, dass der Relative-Stärke-Index (RSI) für Bitcoin-Futures auf 22,4 gesunken ist – ein Wert, der üblicherweise als Signal für Überverkauft gilt.
Zudem ist das Open Interest bei Bitcoin-Futures seit dem vierten Quartal 2025 um rund 15 % gesunken. Dieser Rückgang zeigt, dass viele Trader ihre Positionen geschlossen haben, deutet aber auch darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Einige Analysten sehen daher die Möglichkeit, dass Bitcoin einem kurzfristigen Tiefpunkt nahekommt.
Gold und Silber ziehen starkes Anlegerinteresse an
Gold und Silber verzeichnen dagegen hohe Zuflüsse. Anleger investierten rund 8,7 Mrd. USD in Gold-ETFs und etwa 2,3 Mrd. USD in Silber-ETFs. Diese starken Zuflüsse trieben die Futures-Preise weiter nach oben, sodass JPMorgan beide Metalle inzwischen als überkauft einstuft.
Auch der Kauf von Gold durch Zentralbanken spielte eine entscheidende Rolle. Viele Länder stocken weiterhin ihre Goldreserven auf, was die Preise stützt und die Nachfrage erhöht.
Warum Anleger Bitcoin den Rücken kehren
Für die Rotation weg von Bitcoin lassen sich mehrere makroökonomische Gründe anführen. Erstens bleibt die globale wirtschaftliche Unsicherheit hoch, zweitens ändern sich die Zinserwartungen stetig. Vor diesem Hintergrund bevorzugen viele Anleger sichere Assets wie Gold oder Silber, die weltweit als zuverlässig gelten.
JPMorgan schließt die Bedeutung von Bitcoin dennoch nicht aus. Die Bank betont, dass Bitcoin nach wie vor als Alternative in Zeiten von Liquiditätsstress geschätzt wird.
Marktreaktionen deuten auf möglichen Bitcoin-Rebound hin
Die ersten Reaktionen in den sozialen Medien fallen gemischt aus. Einige Trader sehen den überverkauften Zustand von Bitcoin als Kaufgelegenheit, andere bleiben angesichts schwacher Dynamik vorsichtig. Silber ist ebenfalls risikobehaftet, da die Preise seit Oktober um fast 40 % gestiegen sind. Dieser schnelle Anstieg erhöht die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Korrektur.
Insgesamt zeigt der Bitcoin-Ausblick von JPMorgan eine klare Veränderung im Marktverhalten. Während Edelmetalle kurzfristig die Führung übernehmen, könnte Bitcoin wieder stärker in den Fokus rücken, falls sich die Marktstimmung dreht.
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