Jack Dorsey räumt ein, dass Block während des Pandemiebooms zu viele Mitarbeiter eingestellt hat
Jack Dorsey räumt ein, dass das Unternehmen während der Pandemie zu viele Mitarbeiter eingestellt hat, und enthüllt einen Plan, die Mitarbeiterzahl auf 12.000 zu begrenzen und einen Gewinn von 2 Millionen Dollar pro Mitarbeiter anzustreben.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Block streicht 4.000 Stellen, um die Mitarbeiterzahl auf unter 6.000 zu senken.
Die Aktien legten nach einem starken Bruttogewinn von 2,87 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal um 24 % zu.
Jack Dorsey nennt KI-gestützte Effizienzsteigerung als zentrale Umstrukturierungsstrategie.
Das Unternehmen hebt seine Prognose für 2026 an und peilt einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,66 US-Dollar an.
Block Inc. nimmt eine der größten Personalneuausrichtungen seiner Geschichte vor. Das Fintech-Unternehmen, zu dem Square und Cash App gehören, streicht mehr als 4.000 Stellen. Gleichzeitig soll die Mitarbeiterzahl auf unter 6.000 sinken. Der Schritt erfolgte zusammen mit der Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal 2025. Die Märkte reagierten umgehend. Die Block-Aktie legte im nachbörslichen Handel um 24 bis 25 Prozent zu. CEO Jack Dorsey erklärte, die Entlassungen seien das Ergebnis einer strategischen Neuausrichtung, die von KI-Tools vorangetrieben werde. Es gehe um Effizienz – nicht um finanzielle Schwäche. Zugleich räumte er ein, dass das Unternehmen während des Pandemiebooms zu stark eingestellt habe.
Eine mutige Wette auf KI und kleinere Teams
Jack Dorsey ordnete die Einschnitte als Teil eines grundlegenderen Umdenkens darüber ein, wie Unternehmen arbeiten sollten. Neue intelligente Werkzeuge veränderten, was es bedeute, ein modernes Unternehmen zu führen. Kleinere, fokussierte Teams könnten heute deutlich mehr leisten als früher, so Dorsey.
yes we over-hired during covid because i incorrectly built 2 separate company structures (square & cash app) rather than 1, which we corrected mid 2024. but this misses all the complexity we took on through lending, banking, and BNPL. and that we’re now targeting $2M+ gross… https://t.co/uaKgTdzGob
— jack (@jack) February 27, 2026
Er argumentierte, dass ein schlankes Team mit KI die Produktivität deutlich größerer Belegschaften erreichen könne. Seiner Ansicht nach hätten viele Unternehmen diese Realität noch nicht vollständig berücksichtigt. Er geht davon aus, dass die Branche innerhalb des nächsten Jahres nachziehen wird. Das Ziel bei Block ist klar: Künftig sollen mehr als 2 Mio. US-Dollar Bruttogewinn pro Mitarbeiter erzielt werden. Das entspricht in etwa dem Vierfachen der Effizienz vor der Pandemie.
Starkes Geschäft trotz Stellenabbau
Wichtig ist: Jack Dorsey betonte, dass die Entlassungen kein Notsignal seien. Er wiederholte mehrfach, dass das Kerngeschäft von Block gesund bleibe. Die Zahlen stützen diese Aussage. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Block einen Bruttogewinn von rund 10,36 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal lag der Bruttogewinn bei etwa 2,87 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg von 24 Prozent im Jahresvergleich entspricht.
Das Wachstum kam vor allem von Cash App, den Finanzdienstleistungen und dem Bitcoin-Ökosystem des Unternehmens. Mit Blick nach vorn hob Block seine Prognose für 2026 an. Erwartet werden nun rund 12,2 Mrd. US-Dollar Bruttogewinn bei einem bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 3,66 US-Dollar. Anleger zeigten sich klar überzeugt von der Kombination aus starkem Wachstum und strikter Kostendisziplin. Der kräftige Kursanstieg deutet darauf hin, dass die Wall Street die Umstrukturierung als positiven Neustart wertet.
Vom Über-Einstellen zum drastischen Reset
Die aktuellen Einschnitte folgen auf einen massiven Einstellungsboom während der COVID-Zeit. Die Belegschaft von Block wuchs von rund 3.900 Mitarbeitern im Jahr 2019 auf etwa 12.500 im Jahr 2022. Ende 2025 lag die Mitarbeiterzahl noch immer bei über 10.000. Jack Dorsey räumte ein, dass das Unternehmen „während Covid zu viel eingestellt“ habe. Ein Teil des Fehlers sei darauf zurückzuführen, dass Square und Cash App als getrennte Strukturen geführt wurden. Diese Aufteilung wurde bis Mitte 2024 korrigiert. Der Abbau der pandemiebedingten Expansion brauche jedoch Zeit. Block rechnet mit Restrukturierungskosten zwischen 450 und 500 Mio. US-Dollar, die vor allem Anfang 2026 anfallen dürften.
Reaktionen und größere Bedeutung
Die Reaktion der Investoren fiel deutlich positiv aus. Online ist das Echo jedoch gemischt. Einige Kritiker sehen in den Einschnitten ein Zeichen für Managementfehler während der Pandemie. Andere befürchten, dass der Schritt den wachsenden Druck auf White-Collar-Jobs im KI-Zeitalter widerspiegelt. Block teilte mit, dass betroffene US-Mitarbeiter 20 Wochen Grundgehalt plus eine zusätzliche Woche pro Beschäftigungsjahr erhalten sollen. Analysten werten den Schritt zudem als mögliches Signal für das Silicon Valley. Sollte Jack Dorsey recht behalten, könnten viele Tech-Unternehmen bald einem ähnlichen, KI-getriebenen Kurs folgen.
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