Indianas Krypto-Rechte-Gesetz passiert beide Kammern und wartet auf Unterzeichnung
Der Gesetzentwurf 1042 des Repräsentantenhauses von Indiana passierte das Parlament und schreibt Kryptooptionen zum Schutz der Selbstverwahrungsrechte im gesamten Bundesstaat vor.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Der Gesetzentwurf HB 1042 aus Indiana geht zur endgültigen Unterzeichnung an Gouverneur Braun.
Staatliche Rentenpläne müssen Krypto-ETF-Anlageoptionen anbieten.
Neues Gesetz schützt die Selbstverwahrung und verbietet diskriminierende Kryptosteuern.
Die Bestimmungen für staatlich verwaltete Programme treten am 1. Juli 2026 in Kraft.
Indiana hat einen weiteren Schritt in Richtung Krypto-Adoption auf Bundesstaatsebene gemacht. Die Abgeordneten haben House Bill 1042 verabschiedet. Der Gesetzentwurf geht nun an Gouverneur Mike Braun zur finalen Genehmigung. Das Krypto-Rechte-Gesetz passierte das Repräsentantenhaus, nachdem es zuvor vom Senat gebilligt worden war. Unterzeichnet der Gouverneur das Gesetz, sollen die zentralen Bestimmungen ab 2026 und darüber hinaus schrittweise umgesetzt werden.
Indiana's HB 1042 bill has passed both legislative chambers and is now awaiting the governor's signature.
— TheCryptoBasic (@thecryptobasic) February 26, 2026
The bill seeks to open up crypto investment options for public retirement plans and protect digital asset activities on an individual level. pic.twitter.com/JuHQJuJJWW
Im Kern soll die Gesetzgebung Kryptowährungen in bestimmte öffentliche Vorsorgeoptionen integrieren und zugleich individuelle Rechte zur Nutzung und Verwahrung digitaler Vermögenswerte absichern. Befürworter sehen darin ein Zeichen für die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen im Mainstream in den USA.
Zentrale Bestimmungen für Altersvorsorgepläne
Eine der größten Änderungen in HB 1042 betrifft öffentliche Renten- und Sparprogramme. Das Gesetz verpflichtet bestimmte staatlich verwaltete Pläne, sogenannte Self-Directed-Brokerage-Fenster anzubieten. Diese müssen mindestens eine Krypto-Investitionsoption enthalten.
Diese Optionen dürften über regulierte Produkte bereitgestellt werden, etwa Krypto-ETFs statt direkter Token-Käufe.
Die Vorgabe gilt für mehrere Programme. Dazu zählen Pensionsfonds für Staatsbedienstete, Rentenkonten für Lehrkräfte, beitragsorientierte Versorgungspläne für Abgeordnete sowie die Hoosier-START-College-Sparpläne. Damit könnten viele Lehrkräfte, Staatsangestellte und öffentliche Amtsträger bald ein Krypto-Exposure erhalten, ähnlich wie Investoren im Privatsektor. Der Bundesstaat selbst wird keine Kryptowährungen direkt erwerben. Die Regelung eröffnet jedoch den Teilnehmern dieser Pläne die Möglichkeit, bei Bedarf Mittel entsprechend zu allokieren.
Schutz für individuelle Krypto-Nutzer
Über den Zugang zur Altersvorsorge hinaus enthält das Krypto-Rechte-Gesetz weitreichende Schutzmechanismen für alltägliche Krypto-Nutzer. HB 1042 definiert Kryptowährungen formell als virtuelle Währungen, die weder von einer zentralen Instanz ausgegeben noch kontrolliert werden und Verschlüsselung für sichere Transaktionen nutzen.
Wichtig ist zudem, dass das Gesetz staatlichen Behörden und Kommunen untersagt, zentrale Krypto-Aktivitäten zu verbieten oder einzuschränken.
Dazu gehören die Nutzung digitaler Vermögenswerte als Zahlungsmittel, die Verwahrung in Self-Custody-Wallets, der Betrieb von Blockchain-Nodes, Mining von zu Hause aus sowie Staking. Zudem verbietet das Gesetz diskriminierende Steuern oder Sonderabgaben, die gezielt Krypto-Nutzer betreffen. Befürworter sprechen in diesem Zusammenhang häufig von einem „Bitcoin-Rechte“-Rahmen auf Bundesstaatsebene. Dieser schaffe mehr rechtliche Klarheit in einer sich schnell wandelnden Branche.
Gesetzgebungsprozess und Unterstützung
Eingebracht wurde der Gesetzentwurf Ende 2025 von Abgeordnetem Kyle Pierce. In den Ausschüssen wurde er mit einigen Änderungen weiterentwickelt, darunter die Streichung einer früheren Passage. Diese hätte direkte Krypto-Käufe durch Pensionsfonds ermöglicht.
Stattdessen entschieden sich die Gesetzgeber für die vorsichtigere, selbstgesteuerte Variante. Der Senat verabschiedete die Vorlage, bevor das Repräsentantenhaus mit 59 zu 33 Stimmen die endgültige Zustimmung erteilte. Interessenvertretungen und lokale Krypto-Communities unterstützten das Vorhaben nach mehreren Jahren Aufklärungsarbeit und Lobbying nachdrücklich.
Breitere Auswirkungen auf die Krypto-Adoption
Mit einer Unterzeichnung würde Indiana zu einer kleinen, aber wachsenden Gruppe krypto-freundlicher Bundesstaaten wie Wyoming aufschließen. Die Rentenregelung könnte die institutionelle Exponierung gegenüber digitalen Vermögenswerten über regulierte Kanäle schrittweise erhöhen. Die Bestimmungen zu individuellen Rechten könnten zudem als Modell für andere Bundesstaaten dienen, die ähnliche Schutzmechanismen prüfen.
Gleichzeitig bleiben einige politische Entscheidungsträger vorsichtig. Kritiker verweisen häufig auf die Volatilität und potenzielle Risiken für Altersvorsorgeanleger. Dennoch zeigt das Krypto-Rechte-Gesetz, wie US-Bundesstaaten weiter damit experimentieren, digitale Vermögenswerte in das traditionelle Finanzsystem zu integrieren.
Derzeit richten sich alle Blicke auf den Schreibtisch des Gouverneurs. Die finale Unterschrift wird darüber entscheiden, ob Indianas Krypto-Rahmenwerk noch in diesem Jahr Gesetzeskraft erlangt.
Folgen Sie uns auf Google News
Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.
Ähnliche Beiträge

ETHZilla legt ETH-Treasury-Identität ab und startet Forum Markets
Vandit Grover
Author

Warum britische Investoren keine Krypto-ETNs mehr in ISAs kaufen können
Vandit Grover
Author

PUMP-Token-Angebotsverschiebung sorgt nach 21,22 Mio. USD Transfer für Aufmerksamkeit
Hanan Zuhry
Author