In der Kryptoindustrie entsteht ein Riss, da sich Unternehmen gegen den CLARITY Act wehren
Finanzminister Scott Bessent sagt, dass Kryptofirmen den CLARITY Act blockiert hätten, da sie eine Nichtregulierung fehlerhaften Regeln vorzögen.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Finanzminister Scott Bessent wirft Kryptofirmen vor, den CLARITY Act zu blockieren
Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Rollen von SEC und CFTC bei der Kryptoregulierung zu klären.
Die Branche befürchtet, dass übermäßig restriktive Regeln Innovationen behindern könnten.
Anhaltende Verzögerungen könnten die regulatorische Unsicherheit und die Marktvolatilität aufrechterhalten.
Der Clip eines Interviews mit dem US-Finanzminister Scott Bessent wurde kürzlich auf CNBC ausgestrahlt und richtete deutliche Vorwürfe an Teile der Kryptoindustrie. Bessent erklärte, dass mehrere Krypto-Unternehmen aktiv die Entwicklung des Digital Asset Market CLARITY Act behinderten. Wie Bessent betont, würden diese Unternehmen eher gar kein Gesetz wollen, als dieses Gesetz. Seine Aussagen unterstreichen die Spannungen zwischen Regulierungsbehörden und Branchenführern in einer kritischen Phase der Gesetzgebung.
🔥 BESSENT: CRYPTO FIRMS ARE BLOCKING CRYPTO BILL
— Coin Bureau (@coinbureau) February 14, 2026
Scott Bessent said some crypto companies blocked the CLARITY Act, saying they’d “rather have no bill than this bill.”
The remark mirrors Coinbase CEO Brian Armstrong’s stance: “We’d rather have no bill than a bad bill.” pic.twitter.com/bwthDT67WO
Warum der CLARITY Act gerade jetzt wichtig ist
Der Digital Asset Market CLARITY Act soll einen klaren bundesweiten Rahmen für digitale Assets schaffen. Besonders will er die regulatorische Zuständigkeit von Token durch die SEC und CFTC festlegen. Außerdem versucht der Entwurf, Regeln für Krypto-Handelsplattformen, DeFi-Angebote und On-Chain-Operationen zu klären. Befürworter glauben daher, dass das Gesetz die regulatorische Unsicherheit beseitigen könnte, die die Märkte über Jahre belastet hat.
Interessanterweise ähneln Bessents Aussagen den Äußerungen von Brian Armstrong, CEO von Coinbase. Armstrong hatte öffentlich erklärt, die Branche würde lieber keine Gesetzgebung sehen als eine schlecht formulierte. Ein schlechtes Gesetz könne langfristig nachteilige Regeln zementieren. Daher sei Verzögerung für manche Unternehmen eine sichere Option, um Kompromisse zu vermeiden.
Wogegen Krypto-Unternehmen sich wehren
Der Kern der Opposition liegt in den strikten Compliance-Vorgaben. Bestimmte Klauseln könnten Krypto-Plattformen bankähnlichen aufsichtsrechtlichen Standards unterwerfen. Außerdem könnte die Innovation durch Dritte im DeFi- oder On-Chain-Bereich eingeschränkt werden. Unternehmen befürchten daher, dass das Gesetz eher Wachstum erstickt, statt es zu fördern. Diese Angst erklärt, warum die Branche weiterhin gespalten ist.
Unterdessen ruft Bessent die Gesetzgeber auf, das Gesetz bis zum Frühjahr 2026 zu verabschieden. Er argumentiert, dass langfristige Unsicherheit schädlich für Investoren und Entwickler sei. Ein klares Gesetz würde zudem helfen, die USA zu einer globalen Krypto-Macht zu machen, statt Innovation ins Ausland zu treiben. Aus Sicht der Regierung fördert Verzögerung lediglich eine durch Durchsetzung getriebene Regulierung.
Marktauswirkungen und weitergehende Implikationen
Bemerkenswerterweise belastet regulatorische Stagnation weiterhin die Marktstimmung. Bitcoin und Altcoins reagieren empfindlich auf politische Neuigkeiten aus den USA. Zwar würde der CLARITY Act das Vertrauen stärken, zusätzliche Verzögerungen dürften jedoch die Volatilität erhöhen.
Schließlich wirft die Pattsituation eine grundsätzliche Frage auf: Akzeptiert die Krypto-Branche heute unvollkommene Regeln oder setzt sie auf perfekte Regeln in der Zukunft?
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