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Gnosis-Mitbegründer warnt, dass der Clarity Act große Finanzinstitute begünstigt

Von

Shweta Chakrawarty

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Dr. Friederike Ernst warnt, dass der Clarity Act von 2026 die Kontrolle über Krypto unter großen Banken konsolidieren könnte, indem er Aktivitäten zwingt.

Gnosis-Mitbegründer warnt, dass der Clarity Act große Finanzinstitute begünstigt

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Dr. Friederike Ernst warnt, dass der CLARITY Act zentrale Intermediäre über offene Strukturen priorisiert.

  • Der Gnosis-Mitbegründer argumentiert, dass das Gesetz Nutzer von Stakeholdern zu bloßen "Kunden" reduzieren könnte.

  • Die Gesetzgebung bleibt im Senat aufgrund einer Ablehnung eines White-Label-Yield-Kompromisses am 5. März ins Stocken geraten.

  • Galaxy Research deutet darauf hin, dass eine Verabschiedung im Jahr 2026 unwahrscheinlich ist, wenn das Gesetz bis April nicht die Ausschüsse passiert.

Eine neue Debatte entfaltet sich rund um den Digital Asset Market Structure CLARITY Act. Es handelt sich um ein vorgeschlagenes Gesetz, das darauf abzielt, die Krypto-Industrie in den Vereinigten Staaten zu regulieren. Während das Gesetz versucht, klare Regeln für digitale Vermögenswerte zu schaffen, glauben einige Experten, dass es auch die Funktionsweise des Krypto-Ökosystems verändern könnte.

Eine der Kritikerinnen ist Dr. Friederike Ernst, Mitbegründerin des Gnosis-Blockchain-Protokolls. In einem kürzlichen Interview mit CoinTelegraph sagte Ernst, dass das Gesetz die Kontrolle über Krypto in Richtung großer Finanzinstitute verschieben könnte. Sie warnte, dass die Struktur des Gesetzes mehr Krypto-Aktivitäten durch Banken und andere große Finanzakteure drängen könnte. Wenn das passiert, könnte die offene und dezentrale Natur von Blockchain-Netzwerken langsam geschwächt werden.

Der CLARITY Act versucht, Krypto-Regeln zu definieren

Der CLARITY Act wurde 2025 eingeführt. Sein Hauptziel ist es, klarere Regeln für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Seit Jahren sehen sich Krypto-Unternehmen in den USA mit Verwirrung über die Regulierung konfrontiert. Viele Projekte sind sich unsicher, ob ihre Token als Wertpapiere oder Waren behandelt werden sollten.

Das vorgeschlagene Gesetz versucht, dieses Problem zu lösen. Es würde die Aufsicht zwischen zwei Regulierungsbehörden aufteilen. Die SEC würde Token überwachen, die als Wertpapiere qualifiziert sind. Während die CFTC Token regulieren würde, die mehr wie Waren funktionieren. Befürworter sagen, dieser Ansatz könnte Unsicherheit beseitigen. Dies würde dem Krypto-Markt helfen, unter klaren rechtlichen Richtlinien zu wachsen.

Kritiker sagen, das Gesetz könnte große Institutionen begünstigen

Trotz dieser Ziele glaubt Dr. Friederike Ernst, dass das Gesetz unbeabsichtigte Folgen haben könnte. Sie erklärte, dass der Vorschlag davon ausgeht, dass die meisten Krypto-Aktivitäten durch Intermediäre laufen sollten. Wie Börsen, Finanzunternehmen oder andere regulierte Institutionen. Wenn diese Struktur zur Norm wird, könnten große Finanzunternehmen viel mehr Einfluss auf die Branche gewinnen.

Der Gnosis-Mitbegründer warnte, dass die Macht in den Händen von nur wenigen großen Akteuren konzentriert werden könnte. Dies würde dem traditionellen Finanzsystem sehr ähnlich sehen. Für viele Menschen in der Krypto-Community widerspricht diese Idee dem ursprünglichen Zweck der Blockchain-Technologie.

Blockchain wurde um das Eigentum der Nutzer herum aufgebaut

Dr. Friederike Ernst hob auch hervor, was sie für den wahren Durchbruch von Blockchain-Netzwerken hält. In vielen Krypto-Systemen sind die Nutzer nicht nur Kunden. Sie können auch Eigentümer und Teilnehmer im Netzwerk werden. Menschen können Token halten, über Governance-Entscheidungen abstimmen und das Ökosystem unterstützen. 

Diese Struktur ermöglicht es Gemeinschaften, zu gestalten, wie ein Netzwerk wächst. Aber der Gnosis-Mitbegründer sagte, dass das Erzwingen von Aktivitäten durch Finanzinstitute dieses Modell langsam verändern könnte. Anstatt als Stakeholder zu agieren, könnten Nutzer wieder mehr wie gewöhnliche Kunden handeln.

Die Debatte über die Zukunft von Krypto

Die Diskussion rund um den CLARITY Act zeigt eine größere Debatte innerhalb der Krypto-Industrie. Einige Experten glauben, dass eine stärkere Regulierung für das langfristige Wachstum notwendig ist. Klare Regeln könnten institutionelle Investitionen ankurbeln und die Marktstabilität verbessern. Andere befürchten, dass zu viel Regulierung die Prinzipien untergraben könnte. 

Das machte Krypto ursprünglich einzigartig. Für den Moment diskutieren die Gesetzgeber weiterhin über das Gesetz, während die Branche genau hinschaut. Ob der CLARITY Act das Krypto-Ökosystem stärkt oder es in Richtung traditioneller Finanzen umgestaltet, bleibt eine offene Frage.

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