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Französischer Gesetzentwurf schlägt strategischen Bitcoin-Reserveaufbau vor

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Der französische Gesetzentwurf sieht eine strategische Bitcoin-Reserve für Frankreich vor, bei der die Käufe über Jahre verteilt werden, um eine langfristige Planung digitaler Vermögenswerte zu unterstützen.

Französischer Gesetzentwurf schlägt strategischen Bitcoin-Reserveaufbau vor

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der französische Gesetzentwurf sieht vor, dass Frankreich rund 420.000 BTC erwirbt, was etwa 2 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht.

  • Der Plan umfasst Käufe, Abbau und beschlagnahmte Vermögenswerte über einen Zeitraum von 7–8 Jahren.

  • Der Gesetzentwurf bezeichnet Bitcoin als „digitales Gold“, um die finanzielle Souveränität zu stärken.

  • Eine Genehmigung könnte die Akzeptanz von Bitcoin in Europa beschleunigen und Einfluss auf die EU-Regulierung nehmen.

Frankreich erwägt einen weitreichenden Schritt in der Welt der Kryptowährungen. Ein neuer Gesetzentwurf sieht vor, dass das Land rund 2 % des gesamten Bitcoin-Angebots erwirbt. Der Abgeordnete Éric Ciotti brachte den Vorschlag im Oktober 2025 ein. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte Frankreich in den kommenden sieben bis acht Jahren eine nationale Bitcoin-Reserve aufbauen.

Französischer Gesetzentwurf zielt auf strategische Bitcoin-Reserve

Der Gesetzentwurf sieht vor, rund 420.000 BTC zu erwerben. Dies soll über Käufe am Markt, Mining-Aktivitäten sowie durch von den Behörden beschlagnahmte Vermögenswerte erfolgen. Befürworter wollen Bitcoin als „digitales Gold“ für das Land positionieren. Ihrer Ansicht nach könnte eine solche Reserve die finanzielle Souveränität Frankreichs stärken und die Abhängigkeit von traditionellen Fiat-Systemen verringern.

Dieser Ansatz spiegelt Maßnahmen anderer Staaten wider. So hat El Salvador bereits Bitcoin für seine Staatskasse erworben. Auch in den USA deuten Diskussionen über strategische Bitcoin-Reserven auf ein wachsendes globales Interesse hin, die Kryptowährung auf nationaler Ebene zu halten.

Wirtschaftliche und politische Ziele des französischen Gesetzentwurfs

Der französische Bitcoin-Gesetzentwurf zielt zudem darauf ab, die Akzeptanz in Europa zu fördern. Durch das strategische Halten von Bitcoin könnte Frankreich Einfluss auf regulatorische Rahmenbedingungen innerhalb der Europäischen Union nehmen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Initiative sowohl private als auch institutionelle Investoren dazu ermutigt, Bitcoin als langfristigen Vermögenswert zu betrachten.

Der Entwurf legt großen Wert auf eine sorgfältige Umsetzung. Die Behörden planen, die Käufe über mehrere Jahre zu strecken, um größere Markterschütterungen zu vermeiden. Zudem ist eine regulatorische Aufsicht vorgesehen, um Transparenz und die Einhaltung der EU-Finanzvorschriften sicherzustellen.

Zeitplan und aktueller Stand

Stand Februar 2026 wartet der Gesetzentwurf auf die Zustimmung der Nationalversammlung. EU-Regulierungsbehörden prüfen derzeit, ob der Vorschlag mit den bestehenden Regelungen für digitale Vermögenswerte vereinbar ist. Bei einer Verabschiedung könnte Frankreich zu einem der ersten großen europäischen Länder werden, das einen bedeutenden Anteil von Bitcoin in einer nationalen Reserve hält.

Mögliche Auswirkungen auf die Krypto-Adoption in Europa

Experten zufolge könnte das Gesetz die Bitcoin-Adoption in Europa beschleunigen. Eine staatlich gestützte Reserve würde ein starkes Signal senden, dass Bitcoin zunehmend als legitimer Vermögenswert anerkannt wird. Zudem könnte sie andere Länder dazu bewegen, ähnliche Strategien in Betracht zu ziehen.

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