Florida bringt Gesetzentwurf ein, der es Staatsgeldern erlaubt, Bitcoin zu halten
Die Abgeordneten Floridas haben die Gesetzesentwürfe SB 1038 und HB 1039 zur Schaffung einer strategischen Kryptowährungsreserve eingereicht, die es dem Staat ermöglichen soll, öffentliche Gelder zu investieren.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Die Gesetzesentwürfe SB 1038 und HB 1039 schlagen eine staatliche Bitcoin-Reserve vor.
Die Vermögenswerte müssen über zwei Jahre eine Marktkapitalisierung von 500 Milliarden US-Dollar aufrechterhalten.
Der Finanzchef von Florida würde die Investitionen mit einem Beratungsausschuss verwalten.
Das Gesetz würde, falls es verabschiedet wird, am 1. Juli 2026 in Kraft treten.
Floridas Gesetzgeber haben neue Gesetzentwürfe eingebracht, die es dem Bundesstaat erlauben könnten, Bitcoin als Teil seiner öffentlichen Mittel zu halten. Der Vorschlag sieht vor, dass Florida eine strategische Kryptowährungsreserve einrichtet. Dafür soll ein kleiner Teil öffentlicher Gelder in Bitcoin und verwandte Produkte investiert werden.
Befürworter sagen, der Schritt könne Florida helfen, öffentliche Mittel langfristig zu schützen. Kritiker warnen hingegen vor den starken Kursschwankungen von Bitcoin. Vorerst liegt die Idee wieder auf dem Tisch und befindet sich in einer frühen Phase der Gesetzgebungssitzung 2026.
Was die neuen Gesetzentwürfe vorsehen
Der Plan ist in zwei Gesetzentwürfen verankert. Dabei handelt es sich um den Senate Bill 1038 und den House Bill 1039. Zusammen würden sie das schaffen, was Senatoren als Florida Strategic Cryptocurrency Reserve bezeichnen. Diese Reserve würde außerhalb der zentralen Staatskasse angesiedelt und separat verwaltet.
Dem Vorschlag zufolge könnten bis zu 10 % bestimmter öffentlicher Mittel in Bitcoin investiert werden. Dazu zählen Fonds mit Bezug zu Pensionen und andere große staatliche Konten. Die Gesetzentwürfe erlauben zudem den Einsatz zugelassener Bitcoin-Exchange-Traded-Funds (ETFs).
Verwaltet würde die Reserve vom Chief Financial Officer des Bundesstaates. Der Kauf von Bitcoin wäre jedoch nicht automatisch. Die Gesetze verlangen klare Regeln, Berichterstattung und Aufsicht. Zusätzlich soll ein Beratungsausschuss eingerichtet werden, der Entscheidungen und Risiken überprüft.
Warum Gesetzgeber diese Idee vorantreiben
Befürworter der Gesetzentwürfe beschreiben Bitcoin als moderne Form von digitalem Gold. Ihrer Ansicht nach könnte er helfen, staatliche Mittel langfristig vor Inflation zu schützen. Einer der Initiatoren, Senator Joe Gruters, hat ähnliche Ideen bereits früher unterstützt. Er sagt, der Bundesstaat müsse sich auf ein sich wandelndes Finanzsystem vorbereiten.
Dieser Vorstoß folgt auf die Wahlen von 2024. Sie haben die Aufmerksamkeit für digitale Vermögenswerte in den gesamten USA verstärkt. Auf Bundesebene haben frühere Schritte zur Anerkennung von Bitcoin als Reservewert ebenfalls dazu beigetragen, dass Bundesstaaten ähnliche Optionen prüfen.
Floridas Gesetzgeber betonen, dass es nicht um kurzfristige Gewinne geht. Stattdessen sehen sie die Reserve als langfristige Absicherung und als Möglichkeit, öffentliche Bestände zu diversifizieren.
Ein wachsender Trend in den USA
Florida steht damit nicht allein. Andere Bundesstaaten sind diesen Weg bereits gegangen. Texas genehmigte Ende 2025 einen kleinen Bitcoin-Kauf. In New Hampshire verabschiedeten Gesetzgeber ein Gesetz, das Fondsmanagern erlaubt, bis zu 5 % bestimmter Mittel in Bitcoin zu investieren. Auch Arizona hat geprüft, Kryptowährungen aus beschlagnahmten Vermögenswerten zu halten.
Sollte Florida das Gesetz verabschieden, würde es sich einer wachsenden Liste von Bundesstaaten anschließen, die Bitcoin als ernstzunehmendes Finanzinstrument behandeln. Einige Analysten glauben, dass dies im Laufe der Zeit zu einem stetigen Kaufdruck führen könnte. Nicht zu plötzlichen Marktbewegungen.
Wie es weitergeht
Derzeit sind die Gesetzentwürfe lediglich eingebracht. Sie müssen noch Ausschussprüfungen und vollständige Abstimmungen durchlaufen. Bei einer Verabschiedung würde die Gesetzgebung am 1. Juli 2026 in Kraft treten. In diesem Fall könnte Florida langfristig Milliardenbeträge mit Bitcoin-Exposure verwalten. Ob dies zu einem Modell für andere Bundesstaaten wird, hängt davon ab, wie sich die Debatte in den kommenden Monaten entwickelt.
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