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Ethereum-Skalierung hebt Herausforderungen der Ebene 2 und Potenzial der Ebene 1 hervor

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

Die Skalierung von Ethereum steht vor einem Wandel, da Vitalik Buterin die auf Rollups ausgerichtete Roadmap überdenkt und dabei stärkere Layer-1-Upgrades in den Vordergrund rückt.

Ethereum-Skalierung hebt Herausforderungen der Ebene 2 und Potenzial der Ebene 1 hervor

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Vitalik Buterin zufolge hinkt die Dezentralisierung auf L2 hinterher, was einen Wandel in der Ethereum-Skalierung zur Folge hat.

  • Ethereum Layer 1 bewältigt jetzt 20–30 Transaktionen pro Sekunde mit Gebühren unter 2 Gwei, unterstützt durch Upgrades wie EIP-7825.

  • Layer 2 muss sich auf Datenschutz, Sequenzierung mit geringer Latenz oder Nicht-EVM-VMs konzentrieren.

  • Native Rollup-Präkompilierungen könnten vertrauenslose Interoperabilität und ein hybrides L1-L2-Ökosystem ermöglichen.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin stellt die Abhängigkeit des Netzwerks von Rollups für die Skalierung infrage. Am 3. Februar 2026 schrieb er, dass sich Layer-2-Lösungen langsamer als erwartet dezentralisiert hätten – was eine mögliche Neuausrichtung hin zu direkter Skalierung auf Layer 1 nahelegt.

Layer-2-Dezentralisierung hinkt hinterher

Buterin stellte fest, dass laut Daten von L2Beat bis Anfang 2026 nur zwei von mehr als 50 großen L2s Stufe 2 erreicht haben. Layer-2s wie Optimism und Arbitrum wurden entwickelt, um Transaktionen off-chain abzuwickeln und Gebühren zu senken.

Trotz der Fortschritte haben sie bislang nicht den Grad an Dezentralisierung erreicht, den Ethereum-Entwickler erwartet hatten. Das veranlasst Buterin, die langfristige Roadmap von Ethereum zu überdenken und den Fokus stärker auf L1-Upgrades zu legen.

Layer 1 bewältigt mehr als erwartet

Ethreums Layer 1 verarbeitet inzwischen 20 bis 30 Transaktionen pro Sekunde bei Gebühren unter 2 gwei. Möglich wird das durch jüngste Upgrades und eine geplante Erhöhung des Gas-Limits auf 50 Millionen. Diese Verbesserungen zeigen, dass direkte L1-Skalierung mehr Last tragen kann als bislang angenommen.

Mit Upgrades wie EIP-7825 stellt Ethereum nativ mehr Blockspace bereit. Das hilft, Liquidität zu bündeln und die Nutzererfahrung zu verbessern, die zuvor über mehrere L2-Chains fragmentiert war.

Neue Rolle für Layer 2s

Layer-2-Projekte müssen sich künftig auf Funktionen jenseits reiner Skalierung konzentrieren. Buterin nannte etwa Innovationen bei Datenschutzfunktionen, eine Sequenzierung mit niedriger Latenz oder nicht auf EVM basierende virtuelle Maschinen.

Zudem plant Ethereum native Rollup-Precompiles, um eine vertrauenslose Interoperabilität zwischen Rollups zu ermöglichen. So könnte ein hybrides Ökosystem entstehen, in dem L1 die Sicherheit verankert und L2s sich auf fortgeschrittene Funktionen spezialisieren.

Balance zwischen Layer 1 und Layer 2

Die Skalierung von Ethereum unterstreicht eine einfache Erkenntnis: Layer-1-Upgrades bleiben essenziell. Layer 2s spielen weiterhin eine wichtige Rolle, doch ihr Zweck könnte sich von grundlegender Skalierung hin zu spezialisierten Diensten entwickeln.

Für Entwickler und Nutzer verspricht dieser Wandel ein stärker vereinheitlichtes, effizienteres und sichereres Ethereum-Netzwerk. Durch die Balance zwischen L1- und L2-Fähigkeiten könnte Ethereum höheren Durchsatz, bessere Nutzererfahrungen und robustere Sicherheit liefern – bei zugleich geringerer Abhängigkeit von Rollups.

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