Ethereum peilt 8-Sekunden-Finalität in neuer Upgrade-Roadmap an
Ethereum plant schnellere Transaktionen und stärkere Sicherheit gemäß Vitalik Buterins neuem Vorschlag zur Reduzierung der Wartezeiten und Verbesserung der Endgültigkeit.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Vitalik Buterin schlägt vor, die Wartezeiten für Ethereum-Slots von 12 Sekunden auf bis zu 2 Sekunden zu reduzieren.
Die Roadmap zielt darauf ab, die Transaktionsfertigkeit durch ein Minimmit BFT-Upgrade auf 6 bis 16 Sekunden zu erhöhen.
Die Aktualisierungen werden schrittweise eingeführt, um Sicherheitsrisiken und Netzwerkstörungen zu minimieren.
Ethereum plant außerdem die Einführung quantenresistenter Signaturen, um sich auf zukünftige Bedrohungen im Bereich der Computertechnik vorzubereiten.
Vitalik Buterin hat eine neue Vision für die Zukunft von Ethereum vorgestellt und dargelegt, wie das Netzwerk Transaktionszeiten verkürzen und zugleich die langfristige Sicherheit stärken kann. In einer kürzlich auf X veröffentlichten „Strawmap“ erklärte der Mitgründer von Ethereum einen schrittweisen Plan, um Slot-Zeiten zu reduzieren, die Transaktionsfinalität zu beschleunigen und die Blockchain auf ein Zeitalter des Quantencomputings vorzubereiten. Setzen die Entwickler den Plan erfolgreich um, könnte Ethereum schneller, effizienter und sicherer werden – ohne seine Grundwerte wie Dezentralisierung und Stabilität aufzugeben.
Ethereum-Plan zur Reduzierung der Slot-Zeiten
Ein zentraler Bestandteil der Roadmap ist die Verkürzung der sogenannten Slot-Zeiten, also der Intervalle zwischen neuen Blöcken. Derzeit arbeitet das Netzwerk mit 12-Sekunden-Slots. Buterin schlägt vor, diesen Wert schrittweise auf bis zu zwei Sekunden zu senken.
Kürzere Slots würden es Validatoren ermöglichen, häufiger neue Blöcke hinzuzufügen. Nutzer erhielten dadurch schnellere Bestätigungen beim Versenden von Token, beim Handel mit Vermögenswerten oder bei der Interaktion mit dezentralen Anwendungen. Buterin betont, dass diese Änderungen behutsam eingeführt werden sollen, um Netzwerklasten oder Sicherheitslücken zu vermeiden.
Dieser vorsichtige Ansatz spiegelt die Kultur von Ethereum wider. Statt überhasteter, weitreichender Upgrades setzt die Community auf stetigen Fortschritt, gestützt durch Forschung und Tests. Durch eine schrittweise Verkürzung der Slot-Zeiten können Entwickler die Performance messen und Probleme frühzeitig beheben.
Ethereum treibt schnellere Finalität voran
Die Roadmap zielt zudem darauf ab, die Transaktionsfinalität zu verbessern – also den Zeitpunkt, an dem eine Transaktion unumkehrbar wird. Aktuell müssen Ethereum-Nutzer unter normalen Bedingungen bis zu 16 Minuten auf vollständige Finalität warten. Das vorgeschlagene Minimmit-BFT-Upgrade könnte dieses Zeitfenster auf sechs bis sechzehn Sekunden verkürzen.
Eine schnellere Finalität würde Ethereums Position gegenüber Wettbewerbern wie Solana stärken, das sich vor allem über Geschwindigkeit positioniert. Raschere Bestätigungen sind insbesondere für Trader, DeFi-Nutzer und NFT-Plattformen wichtig, die auf schnelle und verlässliche Abwicklungen angewiesen sind.
Allerdings dürften diese Upgrades Hard Forks und koordinierte Änderungen im gesamten Netzwerk erfordern. Entwickler und Validatoren müssen eng zusammenarbeiten, um reibungslose Übergänge sicherzustellen. Während viele Community-Mitglieder den Vorschlag begrüßen, bleiben einige mit Blick auf Zeitplan und technische Hürden vorsichtig.
Aufbau langfristiger Sicherheit
Neben der Geschwindigkeit hebt Buterin auch die Bedeutung von Quantenresistenz hervor. Mit dem Fortschritt im Bereich Quantencomputing könnten bestehende kryptografische Systeme verwundbar werden. Ethereum-Entwickler planen daher, quantenresistente Signaturen parallel zu den Performance-Upgrades einzuführen, um künftigen Risiken vorzubeugen.
Durch die Kombination aus schnellerer Verarbeitung und stärkerer Sicherheit will Ethereum sowohl die Nutzererfahrung als auch die langfristige Widerstandsfähigkeit verbessern. Gelingt dies, könnte das Netzwerk einen entscheidenden Schritt nach vorn machen – nicht nur in puncto Performance, sondern auch bei Stabilität und Vertrauen für die kommenden Jahre.
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