DZ Bank expandiert im Kryptobereich nach MiCAR-Zulassung in der gesamten EU
DZ Bank Crypto erhält MiCAR-Zulassung und ermöglicht damit den regulierten Handel mit Bitcoin, Ethereum und anderen wichtigen Kryptowährungen in der gesamten EU.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Die DZ Bank erhält die MiCAR-Zulassung zur Erbringung von Kryptodienstleistungen.
Die meinKrypto-Plattform wird EU-weit operieren.
Unterstützte Kryptowährungen sind Bitcoin und Ethereum.
MiCAR beschleunigt die institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen.
Deutschlands zweitgrößter Kreditgeber, die DZ Bank, hat eine Genehmigung im Rahmen des EU-Regelwerks MiCAR erhalten. Die Lizenz erlaubt es der Bank, eine regulierte Krypto-Plattform in der gesamten Europäischen Union zu betreiben. Das ist ein großer Schritt für die institutionelle Krypto-Adoption in Europa.
Die DZ Bank bestätigte, dass die Genehmigung am 13. Januar 2026 erteilt wurde. Mit dieser Lizenz kann die Bank Krypto-Dienstleistungen rechtlich abgesichert unter dem einheitlichen Regulierungsrahmen der EU anbieten. Zugleich reiht sich die DZ Bank damit in eine wachsende Zahl traditioneller Finanzinstitute ein, die in den Markt für digitale Vermögenswerte eintreten.
Was die Genehmigung ermöglicht
Die Genehmigung ebnet den Weg für die Krypto-Plattform der DZ Bank mit dem Namen meinKrypto. Über die Plattform soll der regulierte Handel mit großen Kryptowährungen möglich sein. Dazu zählen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano.
Die DZ Bank betreut mehr als 800 Genossenschaftsbanken in ganz Deutschland. Zusammen verwalten diese Institute Vermögenswerte von rund 600 Mrd. Euro. Über dieses Netzwerk könnten Kryptowährungen potenziell Millionen von Kunden erreichen. Das würde die Verbreitung digitaler Vermögenswerte im Privatkundensegment über etablierte Bankkanäle deutlich ausweiten.
MiCAR sorgt für rechtliche Klarheit
MiCAR, kurz für Markets in Crypto-Assets Regulation, ist seit Dezember 2024 vollständig in Kraft. Die Verordnung schafft ein einheitliches Regelwerk für Krypto-Dienstleistungen in der gesamten EU. Ziel ist es, den Anlegerschutz zu stärken und gleichzeitig Innovation zu fördern.
Die Genehmigung der DZ Bank ist die 21. MiCAR-bezogene Lizenz in Deutschland. Das unterstreicht die Rolle des Landes bei der Gestaltung eines regulierten Kryptomarkts in Europa. Für Banken beseitigt MiCAR viele rechtliche Grauzonen, die die Krypto-Adoption zuvor gebremst hatten. Mit klareren Regeln steigt nun die Bereitschaft weiterer Institute, in den Markt einzusteigen.
Was das für die Krypto-Adoption bedeutet
Der Schritt der DZ Bank zeigt, wie wichtig Kryptowährungen für den Mainstream-Finanzsektor geworden sind. Statt auf Offshore-Handelsplattformen angewiesen zu sein, können Nutzer digitale Vermögenswerte künftig über regulierte Banken beziehen. Das dürfte das Vertrauen stärken, vor allem bei Privatanlegern mit Vorbehalten.
Zudem könnte die Entwicklung den Wettbewerb anheizen. Auch andere europäische Banken könnten ähnliche Angebote auf den Markt bringen. Dadurch würde der Zugang zu Kryptowährungen schneller, sicherer und breiter verfügbar. Gleichzeitig legt MiCAR großen Wert auf hohe Standards. Das hilft, frühere Sorgen rund um Betrug und Verbraucherschutz zu adressieren.
Insgesamt deutet die Genehmigung der DZ Bank auf einen größeren Wandel hin. Kryptowährungen in Europa verlassen zunehmend die Randbereiche und werden Teil des regulierten Finanzsystems.
Folgen Sie uns auf Google News
Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.
Ähnliche Beiträge

Vitalik Buterin drängt auf den „Walkaway-Test“-Standard für dezentrale Anwendungen
Shweta Chakrawarty
Author

Pi Network steigert den Nutzen mit neuem SDK und Stellar Core v23 Upgrade
Shweta Chakrawarty
Author

Russland will Kryptowährungen aus der Sonderregulierung für Finanzdienstleistungen herausnehmen
Shweta Chakrawarty
Author