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DOJ-Epstein-Akten entfachen Debatte über Ursprung von Ripple und XRP neu

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Die Veröffentlichung der 3M Epstein-Dateien durch das US-Justizministerium löste eine Debatte über E-Mails aus dem Jahr 2014 aus, in denen Jed McCaleb erwähnt wurde, sowie über Krypto-Rivalitäten im Zusammenhang mit Ripple.

DOJ-Epstein-Akten entfachen Debatte über Ursprung von Ripple und XRP neu

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • In einer Akte aus dem Jahr 2014 wird Jed McCalebs „geheimes Bitcoin-Projekt“ nach seinem Ausscheiden bei Mt. Gox erwähnt.

  • In E-Mails von Austin Hill von Blockstream wurde Epstein aufgefordert, Ripple und Stellar die Finanzierung zu entziehen.

  • Ripple-CTO David Schwartz bestritt jegliche direkte Verbindungen oder Beweise für verdeckte Einflussnahme.

  • Analysten vermuten, dass sich das „geheime Projekt“ wahrscheinlich auf den Start von Stellar im Jahr 2014 bezieht.

Das US-Justizministerium hat Millionen Seiten an Akten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein veröffentlicht. Kurz darauf begann ein Teil der Kryptocommunity, die Dokumente zu untersuchen. Der Fokus richtete sich schnell auf Ripple und XRP. Einige Leser glauben, die Unterlagen deuten auf frühes Interesse an diesen Projekten hin. Andere halten diese Interpretation für übertrieben. Damit ist eine alte Debatte wieder aufgeflammt: Beobachteten einflussreiche Kreise Ripple und XRP von Anfang an?

Die Behauptung des „Secret Bitcoin Project“

Eine Akte vom 1. Juli 2014 erwähnt einen Informanten, der Epstein mitteilte, dass Jed McCaleb nach seinem Ausstieg bei Mt. Gox an einem „geheimen Bitcoin-Projekt“ arbeite. Diese Passage sorgte für Aufsehen. Einige XRP-Anhänger sehen darin den Hinweis, dass Epstein jemanden hatte, der Ripple und XRP in ihren Anfangstagen überwachte. Sie argumentieren, dies deute auf versteckten Einfluss oder Kontrolle hin.

Eine andere Sichtweise orientiert sich am zeitlichen Ablauf. McCaleb gründete Ripple 2012 mit und verließ das Projekt 2013. 2014 half er bei der Einführung von Stellar. Analysten zufolge bezieht sich das „geheime Bitcoin-Projekt“ daher wahrscheinlich auf Stellar, nicht auf Ripple oder XRP. Die Daten stimmen besser mit dem Start von Stellar überein als mit McCalebs Arbeit bei Ripple. Die Formulierung klingt zwar mysteriös, muss aber nicht XRP betreffen.

E-Mails zeigen frühe Crypto-Rivalitäten

Ein weiteres Dokument erregte aus einem anderen Grund Aufmerksamkeit. Es enthält eine E-Mail aus dem Jahr 2014 von Blockstream-Mitgründer Austin Hill an Epstein und andere. Hill argumentierte darin, dass Ripple und Stellar dem Kryptobereich schadeten. Er forderte große Geldgeber auf, die Finanzierung zu reduzieren oder einzustellen. Zudem schrieb er, dass die Unterstützung von Bitcoin-Projekten und diesen Netzwerken bedeute, „auf zwei Pferde im gleichen Rennen zu setzen“.

Die E-Mail beweist keine Kontrolle oder geheime Absprachen. Sie zeigt jedoch, wie gespalten die Branche damals schon war. Bitcoin-orientierte Gruppen sahen Ripple und Stellar als Bedrohung. Diese frühen Rivalitäten prägten öffentliche Meinungen und das Verhalten von Investoren. Sie erklären auch, warum die heutige Community so stark auf jegliche Verbindung zwischen Epstein und frühen Krypto-Projekten reagiert.

Reaktionen von Ripple-Figuren

David Schwartz, CTO Emeritus von Ripple, äußerte sich zu den wieder aufgetauchten Akten. Er warnte, dass die Vorstellung, XRP- oder XLM-Anhänger als Gegner zu betrachten, der gesamten Branche schade. Eine solche Haltung vertiefe die Spaltung. Schwartz betonte außerdem, dass es keinen Beweis dafür gebe, dass Epstein direkte Verbindungen zu Ripple, XRP oder Stellar hatte. In den Dokumenten tauchen weder Treffen noch Deals auf.

Schwartz fügte hinzu, die Unterlagen könnten nur „die Spitze eines riesigen Eisbergs“ darstellen. Trotzdem rief er zur Vorsicht auf und betonte, dass keine voreiligen Schlüsse ohne klare Beweise gezogen werden sollten. Viele Community-Mitglieder stimmen dem zu: Die Akten zeigen Interesse und Debatten, aber keine Kontrolle.

Bedeutung für XRP heute

Die Epstein-Akten verdeutlichen, dass frühe Kryptowährungen Aufmerksamkeit aus vielen Richtungen auf sich zogen. Sie zeigen auch, wie stark Meinungen den Markt beeinflussten. Beweise für versteckte Hände hinter der Entstehung von XRP liefern sie jedoch nicht. Die aktuelle Diskussion spiegelt alte Spannungen wider, keine neuen Fakten. 2026 zeigt die Debatte, wie Geschichte weiterhin die Narrative im Kryptobereich prägt. Und einmal mehr stehen Ripple und XRP im Zentrum der Aufmerksamkeit.

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