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Die US-Notenbank stuft XRP in ihrem neuen Krypto-Risikorahmen als Kernvermögen ein

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Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Die US-Notenbank Fed bezeichnet XRP in einem neuen Risikopapier als Kern-Kryptowährung und signalisiert damit eine wachsende institutionelle Anerkennung auf den Derivatemärkten.

Die US-Notenbank stuft XRP in ihrem neuen Krypto-Risikorahmen als Kernvermögen ein

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Die US-Notenbank hat ein Papier zu Kryptorisiken auf nicht abgewickelten Märkten veröffentlicht.

  • XRP wird als Kernwert für die Risikokalibrierung berücksichtigt.

  • Regulierungsbehörden stufen XRP als ungebundenen, volatilen Krypto-Asset ein.

  • Das Rahmenwerk aktualisiert die ISDA-Margenmodelle für Kryptoderivate.

Ein neuer Forschungsbericht, veröffentlicht vom Federal Reserve Board, hat XRP offiziell als Kern-Asset im Kryptomarkt aufgenommen. Der Artikel, erschienen am 11. Februar 2026, widmet sich dem Thema Risikomanagement in nicht abgewickelten Krypto-Derivatemärkten. Genauer gesagt ist dies eine der deutlichsten Anerkennungen der Rolle von XRP in regulierten Finanzmodellen.

Warum XRP explizit aufgenommen wurde

Die Fed ordnet Kryptowährungen im Bericht in eine eigene Risikokategorie ein, abseits von Aktien oder Rohstoffen. XRP wird unter zwölf führenden digitalen Assets gelistet, die zur Messung von Volatilität und Margin-Anforderungen genutzt werden sollen. Im Gegensatz zu Stablecoins gehört XRP zur Kategorie ungebundener Kryptowährungen. Dies führt dazu, dass Regulatoren es als Instrument zur Preisfindung betrachten, dessen Verhalten unabhängig vom Markt ist, statt als synthetische Dollar-Proxy.

Der Bericht enthält Empfehlungen für das ISDA Standardized Initial Margin Model. Die Nutzung dieses Rahmens ermöglicht maßgeschneiderte Margin-Berechnungen für Krypto-Assets. Vermögenswerte wie XRP müssen daher eine höhere Genauigkeit in der Risikomessung aufweisen – aufgrund von Liquidität, Volatilität und internationaler Handelspräsenz. Ziel dieser Anpassung ist die Verringerung systemischer Risiken, während die institutionelle Teilnahme weiterhin möglich bleibt.

Bedeutung für institutionelle Akteure

Wichtiger noch: Regulierung bedeutet nicht automatisch Genehmigung. Dennoch ist es ein Zeichen der Anerkennung. Die Fed gibt zu, XRP bereits in Derivaten, Liquiditätspools und internationalen Abrechnungen zu verwenden. Für Institutionen entsteht dadurch eine klarere Orientierung, wie XRP-bezogene Produkte in nicht abgewickelten Märkten gestaltet werden können. Diese Transparenz kann Compliance-Unklarheiten bei Banken und Handelsfirmen verringern, die sich in diesem Bereich engagieren möchten.

Diese Entwicklung spiegelt auch einen breiteren regulatorischen Wandel wider. Kryptowährungen gelten für politische Entscheidungsträger nicht länger als Randaktivität. Stattdessen werden Strukturen geschaffen, die tatsächliche Nutzung im Markt berücksichtigen. Regulatoren versuchen, Krypto-Risiken präziser zu modellieren, indem sie Stablecoins von volatilen Währungen wie XRP trennen. Langfristig soll dies standardisierte Kontrollen beschleunigen, statt pauschale Verbote auszusprechen.

Warum dieser Moment für XRP wichtig ist

Für XRP bedeutet die Aufnahme in die Liste der Referenzwerte eine Stärkung seiner Marktposition in Jahren regulatorischer Kontroversen. Das Papier behandelt ausschließlich Risikomechanismen, während rechtliche und politische Diskussionen an anderer Stelle geführt werden. Dieser Unterschied ist entscheidend: Er zeigt, dass XRP trotz aller Schlagzeilen bereits ein quantifizierbares Element im globalen Kryptowährungsmarkt ist.

Referenzen

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