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Der staatliche Pensionsfonds von Arizona hält Strategieanteile im Wert von 10 Millionen Dollar

Das staatliche Rentensystem von Arizona gab eine Beteiligung von 10 Millionen Dollar an Strategy Inc. bekannt, während neue Gesetzesentwürfe des Bundesstaates die Integration digitaler Vermögenswerte in ETFs fördern sollen.

Der staatliche Pensionsfonds von Arizona hält Strategieanteile im Wert von 10 Millionen Dollar

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • ASRS hält 72.607 Aktien von Strategy, was einem indirekten BTC-Engagement von 10 Millionen Dollar entspricht.

  • Der Gesetzentwurf SCR 1033 in Arizona ermutigt nun staatliche Pensionskassen, Bitcoin-ETFs zu überwachen.

  • Die gesamten Bitcoin-Reserven von Strategy Inc. erreichten Ende Januar 712.647 BTC.

  • Der Aktienwert sank um 50 % gegenüber den Höchstständen von 2025, was die Volatilität des Kryptomarktes widerspiegelt.

Das Arizona State Retirement System (ASRS) hält inzwischen Anteile an einem großen Bitcoin-Treasury-Unternehmen. Am 30. Januar berichtete BitcoinTreasuries.NET, dass der Fonds 72.607 Aktien von Strategy (ehemals MicroStrategy) besitzt, im Wert von rund 10 Mio. USD. ASRS verwaltet die Altersvorsorge öffentlicher Beschäftigter in Arizona. Das Gesamtvermögen des Fonds beläuft sich auf knapp 60 Mrd. USD.

Mit dem Halten von Strategy-Aktien erhält der Fonds eine indirekte Bitcoin-Exponierung. Strategy ist dafür bekannt, große Mengen an BTC in seiner Bilanz zu halten. Dieser Ansatz ermöglicht es Pensionsfonds, an der Bitcoin-Entwicklung teilzuhaben, ohne Kryptowährungen direkt zu halten.

Details zur ASRS-Investition

ASRS verwaltet Rentenansprüche von Lehrern, Polizisten und anderen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes. Das Anlageportfolio wurde in jüngsten Einreichungen mit rund 18 Mrd. USD bewertet. Der Fonds erhöhte seine Beteiligung an Strategy erstmals im Jahr 2025. Damals lag der Wert der Anteile bei über 20 Mio. USD. Seitdem ist der Wert aufgrund von Kursrückgängen bei Bitcoin und der Strategy-Aktie gesunken.

Die aktuelle Meldung weist rund 72.607 Aktien mit einem Wert von 10 Mio. USD aus. Das bedeutet nicht, dass der Fonds seine Position reduziert hat. Vielmehr spiegelt der niedrigere Wert den aktuellen Marktpreis wider. Die Strategy-Aktie fiel von über 300 USD im Jahr 2025 auf etwa 140 USD Anfang 2026. Dennoch hält ASRS an der Position fest. Das deutet darauf hin, dass der Fonds das Investment langfristig betrachtet.

Warum Strategy als Bitcoin-Proxy gilt

Strategy verfügt über eines der größten Bitcoin-Treasuries weltweit. Ende Januar 2026 hielt das Unternehmen mehr als 700.000 BTC. Das entspricht einem erheblichen Anteil des gesamten Bitcoin-Angebots. Strategy kauft weiterhin Bitcoin, finanziert durch Schulden und Aktienverkäufe.

Entsprechend bewegt sich der Aktienkurs häufig im Gleichklang mit Bitcoin. Steigt BTC, legt die Strategy-Aktie meist überproportional zu. Fällt BTC, gerät auch die Aktie unter Druck. Für institutionelle Investoren fungiert das Papier daher als Bitcoin-Proxy. Es wird an US-Börsen gehandelt und lässt sich problemlos in klassische Portfolios integrieren. Fonds können investieren, ohne sich mit Wallets oder Verwahrungsregeln befassen zu müssen. Das erleichtert Pensionskassen den Zugang zu Krypto-Exponierung innerhalb bestehender Strukturen.

Wachsender Trend bei US-Pensionsfonds

ASRS steht damit nicht allein. Auch andere öffentliche Pensionsfonds in den USA halten Strategy-Aktien. Berichten zufolge besaßen 2025 Fonds in mehr als zehn Bundesstaaten MSTR-Anteile. Zusammen belief sich das Engagement auf mehrere hundert Millionen US-Dollar.

Der Trend zeigt eine langsame Verschiebung. Statt Bitcoin direkt zu kaufen, setzen Pensionsfonds auf damit verbundene Aktien. Öffentliche Unternehmen gelten als sicherer. Auch Aufsichtsbehörden bewerten diesen Weg als risikoärmer als direkte Krypto-Bestände. Dennoch bleiben Risiken. Die Strategy-Aktie ist stark volatil. Ihr Wert hängt sowohl von Bitcoin als auch vom Verschuldungsgrad des Unternehmens ab. Der ASRS-Anteil ist bereits von über 20 Mio. USD auf 10 Mio. USD gefallen. Gesetzgeber in Arizona prüfen digitale Vermögenswerte inzwischen genauer. Einige warnen vor möglichen Verlusten bei Markteinbrüchen.

Was das für die Zukunft bedeutet

Die Beteiligung von ASRS zeigt, dass Bitcoin-nahe Anlagen zunehmend in der traditionellen Finanzwelt ankommen. Zugleich wird Vorsicht deutlich. Der Fonds hat kein Bitcoin direkt gekauft, sondern sich für eine Aktie entschieden. Sollte Bitcoin erneut steigen, könnte der Wert dieser Anteile schnell zulegen. Das könnte weitere Pensionsfonds zu ähnlichen Schritten bewegen. Fallen die Kurse jedoch weiter, dürfte der Druck von Aufsichtsbehörden und Rentenempfängern zunehmen. Derzeit ist die Botschaft klar: US-Pensionsfonds testen Bitcoin-Exponierung über vertraute Instrumente. Die Strategy-Aktie ist dabei zur wichtigsten Brücke in die Kryptowelt geworden.

Geschrieben von:
Überprüft & Faktencheck von:
Mitwirkende:
BitcoinTreasuries.NET
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