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Der März bereitet sich auf den größten Token-Freigabeschock des Jahres 2026 vor

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Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Im März 2026 steht die größte Token-Freigabe des Jahres bevor, bei der über 6 Milliarden Dollar in Umlauf gebracht werden, was zu Bedenken hinsichtlich Volatilität und Angebotsdruck führen dürfte.

Der März bereitet sich auf den größten Token-Freigabeschock des Jahres 2026 vor

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Im März 2026 werden Token im Wert von über 6 Milliarden Dollar freigegeben.

  • Dies ist fast das Dreifache des normalen monatlichen Durchschnitts.

  • Die mit WhiteBIT verbundenen Token machen etwa 69 % des Gesamtbetrags aus.

  • Große Lockerungsmaßnahmen erhöhen oft die Volatilität und den Verkaufsdruck.

Der Kryptomarkt steuert auf ein Hochdruck-Ereignis in puncto Angebotswelle zu. Laut Coin Bureau wird das größte Token-Unlock-Event im März 2026 stattfinden, bei dem über 6 Milliarden US-Dollar an Tokens in den Markt gelangen. Das entspricht fast dem Dreifachen des normalen monatlichen Durchschnitts von rund 2 Milliarden US-Dollar und hat Händler und Investoren sofort alarmiert. Token-Unlocks sind im Kryptobereich üblich, doch dieses Ereignis ist von solch enormem Ausmaß, dass es die Diskussion grundlegend verändert. Der Monat März könnte folglich zu einem bedeutenden Monat in Bezug auf Volatilität, Marktstimmung und die Vertrauenswürdigkeit von Projekten werden.

Freigaben erfolgen, indem neu gesperrte oder vestete Tokens durch ein Token-Unlock in den offenen Markt gelangen. Dies können Tokens von Frühinvestoren, Teams oder Stiftungen sein. Sie werden üblicherweise auf dem Markt verteilt. Das Volumen der Unlocks im März ist jedoch außergewöhnlich hoch. Aggregierte Daten von CryptoRank zeigen, dass der höchste Unlock-Wert des gesamten Jahres im März liegt. Das ist relevant, da abrupt steigendes zirkulierendes Angebot normalerweise die Preisstabilität beeinträchtigt. Wenn das Angebot schneller wächst als die Nachfrage, reagieren die Preise in der Regel entsprechend.

WhiteBIT tritt in den Fokus der Angebotswelle

Der März verzeichnet einen besonders hohen Anteil an Unlocks aus nur einer Quelle. WhiteBIT-verbundene Tokens sollen mit etwa 4,18 Milliarden US-Dollar ausgegeben werden, was rund 69 Prozent des gesamten Unlock-Werts ausmacht. Dieses Ausmaß ist schwer zu ignorieren. Praktisch würde dies die zirkulierende Token-Menge innerhalb kurzer Zeit um über 200 Prozent erhöhen. Dies wiederum steigert das Risiko kurzfristiger Verkaufsdrucke. Selbst disziplinierte Vesting-Teilnehmer können sich entscheiden, nicht alle Gewinne sofort zu realisieren, insbesondere bei unsicheren Marktbedingungen.

Historisch betrachtet sind große Unlock-Events oft Beschleuniger der Volatilität. Ein Unlock wird meist von schwachen Preisen begleitet, während Händler die erwartete Angebotsausweitung vorwegnehmen. Anschließend kann es zu plötzlichen Marktbewegungen kommen, sobald die Tokens tatsächlich auf den Markt gelangen. Die Reaktionen sind jedoch nicht immer einheitlich. Manche Projekte erleben massive Verkäufe, andere zeigen sich überraschend stabil. Die Unterscheidung hängt meist von den Grundlagen ab: Unlocks werden besser absorbiert bei Projekten mit hoher Nachfrage, aktiver Community und langfristigen Haltern. Unter abruptem Angebotsdruck können schwächere Projekte hingegen schwächeln.

Die Grundlagen werden entscheidend, nicht Geschichten

Das Unlock-Event im März wird höchstwahrscheinlich die soliden Projekte von den schwachen trennen. Bei Hypes kommt es häufig vor, dass der Preis losgelöst von den Fundamentaldaten steigt. Diese Dynamik dürfte durch Token-Unlocks verändert werden. Tiefe Liquidität und echte Nachfrage sind entscheidend, wenn reales Angebot in den Markt gelangt. Projekte, die klar kommunizieren, über eine langfristige Roadmap verfügen und engagierte Communities haben, können die „Sturmphase“ überstehen. Gleichzeitig werden Ökosysteme, die vorwiegend auf Spekulation gebaut sind, härter auf die Probe gestellt.

Meinungen können sich schnell ändern

Auch die Psychologie wird von großen Unlocks beeinflusst. Vorsicht kann bereits vor der tatsächlichen Freigabe der Tokens einsetzen. Händler könnten ihre Positionen reduzieren, neue Investoren könnten zurückhaltend werden. Gleichzeitig bieten extreme Marktsituationen manchmal Chancen: Wenn die Preise zu stark fallen, greifen geduldige Käufer ein. Der März kann daher sowohl Risiken als auch Chancen bergen – abhängig von der gewählten Strategie. Selektivität und Timing werden wichtiger sein als eine breite Marktpräsenz.

Obwohl das Unlock-Event nur bestimmte Tokens betrifft, können die Effekte auf andere Bereiche ausstrahlen. Hohe Volatilität bei großen oder populären Projekten kann über Sentiment-Kanäle auf den Markt übertragen werden. Auch Liquiditätsrotationen sind möglich: Kapital könnte temporär von unlock-intensiven Assets in Bitcoin, Stablecoins oder defensive Assets fließen. Solches Verhalten drückt typischerweise die Altcoins in Monaten hoher Angebotswellen. Der März 2026 wird sich damit als echter Stresstest erweisen – nicht nur für einzelne Tokens, sondern auch für die Disziplin der Investoren. Uncards erinnern den Markt noch lange nach Projektstart an die Bedeutung solider Tokenomics. Gut geplante Projekte dürften gestärkt hervorgehen, während andere längerfristigen Preisdruck erleben.

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