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Der Krypto-Angst- und Gierindex erreicht erstmals seit Oktober den Wert „Gier“

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Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Die Stimmung am Kryptomarkt schlägt in Gier um, der Fear & Greed Index erreicht 61 Punkte. Der Fear & Greed Index ist jedoch nur ein Instrument von vielen. Erfahren Sie heute mehr über dieses Preisinstrument.

Der Krypto-Angst- und Gierindex erreicht erstmals seit Oktober den Wert „Gier“

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der Index rutschte zum ersten Mal seit Oktober in den Bereich „Gier“.

  • Die Stimmungslage stieg schnell von einem neutralen Niveau an.

  • Die Stärke des Bitcoin-Preises trug zur Steigerung des Optimismus bei.

  • Gier kann Aufschwünge begünstigen, aber auch das Risiko erhöhen

Coin Bureau berichtete, dass der Crypto Fear & Greed Index in die „Gier“-Zone vorgedrungen ist. Zum ersten Mal seit Oktober signalisiert der Index damit steigende Optimismuswerte im Kryptomarkt. Er erreichte ein Level von 61, nachdem er am Vortag noch im neutralen Bereich gelegen hatte.

Dieser Sprung deutet darauf hin, dass Händler und Investoren wieder selbstbewusster agieren. Die Kurse steigen, und die Marktstimmung verbessert sich nach einer längeren Phase der Vorsicht. Obwohl dies keine Garantie für weitere Gewinne ist, zeigt es eine klare Veränderung der Stimmung.

Was der Fear & Greed Index misst

Der Crypto Fear & Greed Index ist ein einfaches Tool zur Erfassung von Marktstimmungen. Er berücksichtigt Faktoren wie Kursbewegungen, Volatilität, Handelsvolumen und Aktivität in sozialen Medien. All diese Daten werden zu einem Wert zwischen 0 und 100 zusammengeführt.

Niedrige Werte zeigen Angst, hohe Werte Gier. Bei hoher Angst verhalten sich Investoren meist vorsichtig oder verkaufen. Bei Gier sind sie bereit, mehr Risiko einzugehen. Ein Wert von 61 zeigt, dass Optimismus nun stärker ist als Vorsicht.

Warum die Stimmung so schnell wechselte

Der Sprung in die Gier-Zone erfolgte, als Bitcoin den höchsten Stand seit rund zwei Monaten erreichte. Auch andere große Kryptowährungen zeigten Stärke. Mit steigenden Kursen wuchs das Vertrauen. Gleichzeitig nahm die Diskussion in sozialen Medien zu, und das Handelsvolumen stieg.

Die Volatilität spielte ebenfalls eine Rolle. Schnellere Kursbewegungen wecken oft die Aufmerksamkeit der Händler. Wenn Märkte rasch steigen, verschwindet Angst genauso schnell. Diese Kombination drückte den Index in kurzer Zeit aus dem neutralen Bereich in die Gier-Zone.

Wie Händler auf Gier reagieren

Bei Gier fühlen sich viele Händler ermutigt zu kaufen, da sie steigende Kurse erwarten. Dies kann zusätzliche Marktbewegung erzeugen. Erfahrene Händler wissen jedoch, dass Gier auch Risiken birgt.

Historisch traten Phasen der Gier gelegentlich vor Rücksetzern auf. Wenn zu viele Anleger gleichzeitig einsteigen, können Märkte überhitzen. Das bedeutet nicht zwangsläufig einen sofortigen Rückgang, erhöht aber die Wahrscheinlichkeit von Volatilität.

Rückblick auf frühere Marktbewegungen

Historisch gesehen hatte der Index wechselnde Ergebnisse, wenn er Gier anzeigte. In starken Bullenmärkten hielt Gier oft Wochen oder Monate an, während die Kurse weiter stiegen. In schwächeren Märkten verschwand Gier meist schnell.

Seit Oktober war die Stimmung überwiegend neutral oder ängstlich. Der aktuelle Sprung ist bedeutsam, da er auf eine mögliche Trendwende hinweist. Eine einzelne Messung reicht jedoch nicht aus, um eine langfristige Bewegung zu bestätigen.

Bedeutung für Bitcoin und Altcoins

Verbesserte Stimmung wirkt sich meist zuerst auf Bitcoin aus. Starke Bitcoin-Performance unterstützt oft den breiteren Kryptomarkt. Mit wachsendem Vertrauen können auch Altcoins profitieren, da Händler mehr Risiko eingehen.

Gleichzeitig beobachten Händler, ob der Optimismus anhält. Wenn die Kurse stagnieren oder fallen, kann die Stimmung schnell wieder auf Angst umschlagen. Der Index dient daher eher als Orientierung denn als Prognose.

Risiken bleiben trotz Optimismus

Trotz der Rückkehr der Gier bestehen weiterhin Risiken. Globale wirtschaftliche Unsicherheiten, Zinssätze, Inflationsdaten und politische Ereignisse können die Märkte schnell beeinflussen. Kryptos bleiben empfindlich gegenüber diesen Faktoren.

Gier kann zudem zu Fehlentscheidungen führen. Kaufen aus purer Begeisterung endet oft schlecht. Kluge Investoren balancieren Optimismus mit Vorsicht.

Worauf als Nächstes achten

Entscheidend ist die Konsistenz. Hält der Index in der Gier-Zone und bleiben die Kurse stabil, könnte das Vertrauen weiter wachsen. Fällt die Stimmung zurück ins Neutrale, signalisiert das mögliche Zurückhaltung.

Händler achten auch auf Handelsvolumen und Volatilität. Gesundes Wachstum zeigt sich meist in stabilem Volumen, nicht in plötzlichen Hype-Spitzen.

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