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Der Binance SAFU Fund kauft 1.315 Bitcoin im Wert von 100 Millionen US-Dollar

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Binance hat die Umwandlung seines 1 Milliarde Dollar schweren SAFU-Fonds begonnen und im Rahmen einer 30-tägigen strategischen Neuausrichtung 1.315 BTC (100 Millionen Dollar) erworben, um die Stablecoin-Reserven zu ersetzen.

Der Binance SAFU Fund kauft 1.315 Bitcoin im Wert von 100 Millionen US-Dollar

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Binance hat 1.315 BTC für 100,7 Millionen US-Dollar gekauft, um den SAFU-Fonds zu stärken.

  • Die Reserve in Höhe von 1 Milliarde Dollar wird innerhalb von 30 Tagen von Stablecoins auf BTC umgeschichtet.

  • Binance wird den Fonds neu ausrichten, wenn sein Wert unter 800 Millionen US-Dollar fällt.

  • Der Move zielt darauf ab, das Kontrahentenrisiko für Emittenten von Fiat-gedeckten Stablecoins zu eliminieren.

Binances Nutzerschutzfonds hat seinen ersten größeren Schritt unter einem neuen Plan gemacht. Am 2. Februar kaufte der SAFU-Fonds 1.315 BTC für rund 100,7 Mio. USD. Die Transaktion war auf der Blockchain sichtbar und wurde von Analysten von Lookonchain verfolgt. Dieser Kauf markiert den Beginn eines größeren Umdenkens: Binance will einen großen Teil seiner SAFU-Reserven von Stablecoins in Bitcoin umwandeln. Ziel ist es, den Fonds langfristig zu stärken und den Nutzerschutz auch in Phasen hoher Marktschwankungen zu sichern.

Was ist der SAFU-Fonds und warum er wichtig ist

Der SAFU-Fonds, kurz für Secure Asset Fund for Users, ist Binances Notfallreserve. Die Börse richtete ihn nach einem großen Hack im Jahr 2018 ein. Seitdem fließen rund 10 % der Handelsgebühren in diesen Fonds. Er dient als Sicherheitsnetz für Nutzer, falls etwas schiefläuft.

Am 30. Januar kündigte Binance an, den Großteil dieses Fonds innerhalb von etwa 30 Tagen von Stablecoins in Bitcoin zu überführen. Der Gesamtwert liegt bei knapp 1 Mrd. USD. Das Unternehmen versprach zudem, den Fonds jederzeit über 800 Mio. USD zu halten. Sollte der Bitcoin-Kurs stark fallen, erklärte Binance, dass der Fonds mit eigenen Mitteln aufgefüllt wird. Der aktuelle Kauf zeigt, dass der Plan nun umgesetzt wird.

Details zum 100-Millionen-Dollar-Bitcoin-Kauf

Blockchain-Daten zeigen, dass das SAFU-Wallet in einem einzigen Schritt 1.315 BTC erhielt. Der Kauf fiel in eine Phase fallender Kurse. Bitcoin geriet unter Druck durch einen stärkeren US-Dollar und eine allgemein risikoaverse Marktstimmung. Die Transaktion wurde von Lookonchain geteilt und durch Tools wie Arkham Intelligence verifiziert. Diese verknüpfen die Adresse eindeutig mit Binances bekanntem SAFU-Wallet.

Die Transaktion lässt sich somit leicht nachverfolgen und bestätigen. Sollte Binance in diesem Tempo weiterkaufen, könnten in den kommenden Wochen mehrere tausend weitere Bitcoin in den Fonds fließen. Bei den aktuellen Kursen könnte die vollständige Umstellung über 12.000 BTC umfassen.

Marktauswirkungen und gemischte Reaktionen

Manche Trader sehen den Schritt als starkes Signal. Er zeige insbesondere langfristiges Vertrauen in Bitcoin, da eine große Börse bereit sei, BTC als Kernreserve zu halten. Dies könnte zu einer stabilen Nachfrage am Markt führen. Andere reagieren vorsichtiger und hinterfragen das Timing, da der Kauf unmittelbar nach jüngsten Liquidationen erfolgte, die die Preise gedrückt hatten.

Kritiker sagen, Binance könnte nach Kursrückgängen billig einkaufen. Befürworter entgegnen, dass der Fonds den Nutzern gehört und sie schützen soll, nicht zur Gewinnerzielung dient. Unabhängig von der Debatte ist eines klar: Binance hat mit der Umstellung begonnen. Der Fonds hält nun mehr Bitcoin als zuvor. Langfristig könnte dieser Schritt die Risikostrategien großer Börsen verändern.

Wie es weitergeht

In den kommenden Tagen könnten weitere Käufe folgen. Verteilt Binance die Käufe auf den vollen 30-Tage-Zeitraum, wird der Markt jede Transaktion genau beobachten. Der erste Bitcoin-Kauf des SAFU-Fonds markiert derzeit eine neue Phase, in der der Nutzerschutz enger an Bitcoin selbst gebunden wird. Ob sich dies als klug erweist, hängt davon ab, wie sich der Markt entwickelt.

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