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David Sacks fordert Banken nach Kurswechsel in der Kryptopolitik auf, Stellung zu beziehen

Von

Hanan Zuhry

Hanan Zuhry

David Sacks hebt die Notwendigkeit einer ausgewogenen Regulierung hervor, da Kryptofirmen ihre Renditeprogramme anpassen und Banken auf Beschränkungen drängen.

David Sacks fordert Banken nach Kurswechsel in der Kryptopolitik auf, Stellung zu beziehen

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • David Sacks sagt, dass Kryptofirmen ihre Renditeprogramme zurückgefahren haben, um Bedenken der Banken zu zerstreuen.

  • Banken argumentieren, dass die Renditen von Stablecoins denen traditioneller verzinslicher Konten ähneln.

  • Der vorgeschlagene CLARITY Act zielt darauf ab, klarere Regeln für digitale Vermögenswerte zu schaffen.

  • David Sacks entwirft die Vision einer Zukunft, in der Kryptowährungen und Banken in einem einheitlichen Rahmen operieren können.

David Sacks sagt, die Kryptoindustrie habe bereits erhebliche Zugeständnisse gemacht – nun sieht er die Banken in der Pflicht. Bei einem Briefing im Weißen Haus am 28. Februar wies Sacks auf wachsende Spannungen zwischen Krypto-Unternehmen und traditionellen Banken hin. Er erklärte, dass Krypto-Firmen zentrale Erlösprogramme bereits angepasst hätten und es nun an den Banken sei, ebenfalls Flexibilität zu zeigen.

Der zentrale Konfliktpunkt sind Stablecoins. Dabei handelt es sich um digitale Token, die an den US-Dollar gekoppelt sind. Viele Krypto-Plattformen ermöglichen es Nutzern, durch das Halten oder Verleihen dieser Token Erträge zu erzielen. Diese Renditeprogramme sind zu einer wichtigen Einnahmequelle für die Branche geworden. Banken argumentieren jedoch, dass sie klassischen verzinsten Sparkonten ähneln und direkte Konkurrenz darstellen. Entsprechend haben Bankenverbände Gesetzgeber dazu gedrängt, diese Funktionen einzuschränken.

David Sacks fordert ausgewogene Regulierung

David Sacks betonte, der Kryptosektor habe bereits „substantielle Zugeständnisse“ gemacht. So hätten einige Unternehmen ihre Renditeprogramme reduziert oder neu strukturiert, andere bestimmte Produkte pausiert. Diese Schritte sollten finanzielle Risiken senken und Bedenken der Banken ausräumen. Im Gegenzug forderte Sacks auch von den Banken Kompromissbereitschaft. Innovation müsse weiter möglich bleiben und dürfe nicht zum Schutz überholter Systeme blockiert werden.

Stablecoin-Renditeprogramme unter Druck

Zudem stehen Stablecoin-Renditeprogramme laut Sacks im Zentrum der aktuellen regulatorischen Debatte. Gesetzgeber diskutieren derzeit den CLARITY Act, der klare Regeln für digitale Vermögenswerte schaffen soll. Krypto-Befürworter argumentieren, eindeutige Gesetze würden Unternehmen helfen, verantwortungsvoll zu agieren und in den USA zu wachsen. Banken hingegen pochen auf strenge Vorgaben zum Schutz ihrer Kunden und zur Begrenzung von Risiken. Beide Seiten verhandeln daher über einen tragfähigen Ausgleich.

David Sacks sieht Integration von Banken und Krypto

Darüber hinaus skizzierte David Sacks eine Zukunft, in der Banken und Krypto-Unternehmen zusammenarbeiten statt gegeneinander zu agieren. Jüngste Treffen im Weißen Haus brachten beide Seiten an einen Tisch, um gemeinsame Ziele zu diskutieren. Sacks legte zudem offen, vor Antritt seiner beratenden Rolle Krypto-Bestände im Wert von rund 200 Mio. USD verkauft zu haben, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Am Ende gehe es ihm darum, dass Kompromisse von beiden Seiten kommen, damit sich das Finanzsystem sicher modernisieren könne.

Die Gespräche dauern an. Sollten Banken und Krypto-Unternehmen kooperieren, könnten die USA ein stärker integriertes und innovativeres Finanzsystem schaffen. Dafür sind jedoch auf beiden Seiten weitere Zugeständnisse notwendig.

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