Das Weiße Haus plant drittes Treffen zum Thema Stablecoin-Renditen
Das Weiße Haus veranstaltet am 20. Februar 2026 ein drittes Treffen, um die festgefahrene Situation bezüglich der Krypto-Renditen zu lösen, die den CLARITY Act blockiert hat.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Das Weiße Haus beruft Banken und Kryptofirmen zu einem dritten Treffen mit Fokus auf Renditen ein.
Der Bankensektor fordert ein vollständiges Verbot von zinsbringenden Stablecoins.
Krypto-Gruppen argumentieren, dass Renditebeschränkungen Innovationen und den Wettbewerb auf dem Markt behindern.
Die Regierung setzt den 28. Februar als Frist für einen Kompromiss im Vorfeld der Zwischenwahlen.
Das Weiße Haus richtet ein drittes Treffen zu Stablecoin-Renditen aus. Es ist für den 20. Februar 2026 um 9:00 Uhr ET angesetzt. Eine kleine Gruppe von Vertretern großer Krypto-Unternehmen und Großbanken wird erwartet. Die Sitzung folgt auf zwei frühere Treffen, die einen wachsenden Streit nicht beilegen konnten.
🚨NEW: A third stablecoin yield meeting is set to take place at the White House tomorrow at 9:00 A.M. ET. A small group representing crypto and banks is expected to attend. More in the A.M. https://t.co/XIYW25VDSA
— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) February 19, 2026
Im Kern geht es darum, ob Plattformen Renditen oder Belohnungen auf Stablecoins anbieten sollten. Das Thema ist dringlich geworden, da Gesetzgeber an umfassenderen Regeln für digitale Vermögenswerte arbeiten. Regierungsvertreter wollen Fortschritte erzielen, bevor die Dynamik im Kongress erneut ins Stocken gerät.
Der Kernstreit um Stablecoin-Renditen
Im Zentrum der Debatte steht eine einfache, aber heikle Frage: Sollten Stablecoins Nutzern Renditen bieten? Banken argumentieren, dass renditetragende Stablecoins zu direkten Wettbewerbern von Sparkonten würden. Das könne die Grenze zwischen klassischen Einlagen und digitalen Dollars verwischen. Große Finanzinstitute fordern strenge Beschränkungen oder sogar ein umfassendes Verbot von Renditefunktionen – insbesondere für Plattformen, die den Stablecoin nicht selbst emittieren.
Krypto-Unternehmen sehen das anders. Sie betonen, dass Belohnungen und On-Chain-Anreize Innovationen vorantreiben. Ihrer Ansicht nach können Renditen aus DeFi-Instrumenten stammen, etwa aus Liquiditätspools oder anderen blockchainbasierten Systemen. Ein Verbot von Renditen würde das Wachstum bremsen und die Wettbewerbsfähigkeit der USA im digitalen Finanzsektor schwächen, so das Argument.
Banken warnen vor massiven Einlagenverschiebungen
Bei früheren Treffen im Weißen Haus haben Banken deutliche wirtschaftliche Bedenken vorgetragen. Sie warnen: Bieten Stablecoins wettbewerbsfähige Renditen, könnten Verbraucher Gelder aus Bankkonten abziehen. Schätzungen zufolge könnten in den kommenden Jahren bis zu 500 Mrd. USD an Einlagen abwandern.
Besonders stark träfe es Regionalbanken. Diese Institute sind in hohem Maße auf Einlagen angewiesen, um Kredite zu finanzieren und den täglichen Betrieb aufrechtzuerhalten. Bankvertreter sollen in früheren Sitzungen formale Grundsätze vorgelegt haben. Sie drängten auf enge Definitionen dessen, was Stablecoin-Emittenten und Krypto-Börsen rechtlich anbieten dürfen. Aus ihrer Sicht schaffen Stablecoin-Renditen ein ungleiches Spielfeld. Banken unterliegen strengen Kapitalvorschriften, während Krypto-Plattformen nach anderen Standards operieren, so die Kritik.
Krypto-Branche drängt auf Kompromiss
Führende Akteure der Krypto-Industrie halten dagegen. Unternehmen wie Coinbase und Ripple haben an den Gesprächen teilgenommen. Branchenverbände argumentieren, dass Stablecoin-Belohnungen nicht mit klassischen Bankzinsen gleichzusetzen seien. Die Technologie ermögliche neue Modelle, die nicht wie alte Produkte behandelt werden sollten.
Teilnehmer beschrieben das zweite Treffen Anfang dieses Monats als detaillierter und produktiver. Eine Einigung blieb jedoch aus. Nun gilt das dritte Treffen als entscheidend. Gleichzeitig steckt der umfassendere CLARITY Act weiterhin im Kongress fest. Gesetzgeber drängen auf klarere Regeln für digitale Vermögenswerte und Stablecoins. Ohne einen Kompromiss bei den Renditen dürfte sich der Fortschritt weiter verlangsamen.
Vorerst bleiben beide Seiten am Tisch. Allein das zeigt, wie wichtig das Thema ist. Der Ausgang dieses dritten Treffens im Weißen Haus könnte prägen, wie sich Stablecoins in den Vereinigten Staaten entwickeln. Investoren, Banken und Krypto-Entwickler werden die Gespräche genau verfolgen.
Referenzen
Folgen Sie uns auf Google News
Erhalten Sie die neuesten Crypto-Einblicke und Updates.
Ähnliche Beiträge

Ethereum präsentiert ambitionierte Roadmap für 2026 mit Glamsterdam- und Hegotá-Upgrades
Vandit Grover
Author

Pi Network pausiert Mainnet-Migrationen im Vorfeld des Jubiläums
Shweta Chakrawarty
Author

Ein Unternehmen der königlichen Unternehmensgruppe der VAE hält 6.782 Bitcoins im Wert von 454 Millionen US-Dollar
Shweta Chakrawarty
Author