Das Dubai Land Department startet die zweite Phase der XRPL-Tokenisierung
Dubai hat die zweite Phase seiner Immobilien-Tokenisierung gestartet und ermöglicht damit den Sekundärhandel mit 7,8 Millionen Token auf der XRPL über PRYPCO.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Das Dubai Land Department aktiviert den Sekundärmarkthandel für 7,8 Millionen Immobilien-Token.
Phase II ermöglicht den Weiterverkauf von Bruchteilsanteilen an Immobilien über die PRYPCO Mint-Plattform.
Die Mindesteinlage bleibt bei 2.000 AED, um Privatanleger und internationales Kapital anzuziehen.
Die Initiative zielt darauf ab, bis 2033 7 % des Immobilienmarktes in Dubai zu tokenisieren.
Dubai hat einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung der Immobilienmärkte gemacht. Am 20. Februar gaben das Dubai Land Department (DLD) und das Tokenisierungsunternehmen Ctrl Alt Phase zwei des städtischen Projekts zur Tokenisierung von Immobilien bekannt. Die neue Phase führt einen kontrollierten Sekundärhandel für tokenisierte Immobilien auf dem XRP Ledger ein.
Die Aktualisierung folgt auf einen früheren Pilotversuch, bei dem zehn Immobilien im Wert von mehr als 5 Mio. USD tokenisiert wurden. Da der Sekundärhandel nun in einer regulierten Testumgebung live ist, wollen die Verantwortlichen die Liquidität verbessern und den Zugang für Investoren ausweiten. Ripple Custody sichert die On-Chain-Vermögenswerte weiterhin über die Infrastrukturpartner des Projekts.
Phase zwei schaltet Sekundärhandel frei
Phase zwei stellt ein wichtiges Upgrade gegenüber dem ursprünglichen Pilotprojekt dar. In Phase eins lag der Fokus vor allem auf der Erstellung und Ausgabe von Token für Eigentumstitel. Nun können Investoren berechtigte Token innerhalb eines kontrollierten Sekundärmarktes weiterverkaufen. Rund 7,8 Millionen zuvor ausgegebene Token sind jetzt im regulierten Rahmen handelbar.
Thrilled to see Phase Two launch for Dubai @Land_Department Real Estate Tokenization Project! Building on the pilot, controlled secondary market trading is now live for tokenized properties on the XRP Ledger, secured by @Ripple Custody via our partner @CtrlAltCo
— Reece Merrick (@reece_merrick) February 20, 2026
This is massive…
Wichtig ist, dass die Handelsumgebung weiterhin streng überwacht wird. Die Verantwortlichen haben diese Phase so konzipiert, dass sie die Markteffizienz testet und gleichzeitig Investoren schützt. Die Transaktionen laufen weiterhin auf dem XRPLedger, während die Eigentumsdaten mit dem offiziellen Grundbuch Dubais synchron bleiben. Dieser Ansatz soll die Geschwindigkeit der Blockchain mit traditioneller Rechtssicherheit verbinden.
So funktioniert die Infrastruktur
Ctrl Alt fungiert als zentraler Infrastrukturpartner für die Tokenisierung. Das Unternehmen hat die Grundbuch-Token ursprünglich geprägt und betreibt nun die Engine für den Sekundärhandel. Das System ist direkt mit den DLD-Datenbanken verbunden. So kann Immobilieneigentum on-chain übertragen werden, während es off-chain rechtlich anerkannt bleibt. Für Phase zwei führt die Plattform sogenannte Asset-Referenced Virtual Asset (ARVA)-Management-Token ein. Diese arbeiten neben den ursprünglichen Eigentums-Token.
Gemeinsam schaffen sie einen einzigen, unveränderlichen Eigentumsnachweis. Da Ctrl Alt über eine Lizenz als Virtual Asset Service Provider sowie eine Broker-Dealer-Lizenz verfügt, operiert das Projekt innerhalb des regulierten digitalen Vermögensrahmens Dubais. Führungskräfte des Unternehmens betonten, dass Sekundärhandel entscheidend ist, damit die Tokenisierung realer Vermögenswerte reifen kann. Ohne Liquidität nach der Ausgabe bleiben tokenisierte Assets oft in ihrer Nutzbarkeit eingeschränkt.
Dubai treibt seine Strategie für reale Vermögenswerte voran
Die Ausweitung unterstreicht Dubais übergeordneten Anspruch, eine führende Rolle bei tokenisierten Immobilien einzunehmen. Das Emirat hat schrittweise regulatorische Klarheit durch die Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) und weitere Initiativen im Bereich digitaler Vermögenswerte geschaffen. Durch die Kombination staatlicher Aufsicht mit Blockchain-Infrastruktur wollen die Verantwortlichen globales Kapital in die Immobilienmärkte lenken. Tokenisierung könnte die Einstiegshürden für Investoren senken, die keine kompletten Immobilien erwerben können. Modelle des Bruchteileigentums könnten zudem die Marktteilnahme erhöhen. Gleichzeitig ermöglicht der kontrollierte Pilotversuch den Regulierern, Risiken zu analysieren, bevor eine größere Skalierung erfolgt.
Wie es weitergeht
Vorerst bleibt Phase zwei ein strukturierter Pilot und kein vollständig offener Markt. Der Start signalisiert jedoch wachsendes Vertrauen in blockchainbasierte Immobilieninfrastruktur. Läuft der Sekundärmarkt reibungslos, könnte Dubai das Programm deutlich ausweiten. Der Schritt unterstreicht einen globalen Trend hin zur Tokenisierung realer Vermögenswerte. Der langfristige Erfolg wird jedoch von Liquidität, Nutzerakzeptanz und regulatorischer Konsistenz abhängen. Vorerst hat sich Dubai klar an der Spitze dieses Wettbewerbs positioniert.
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