CZ und Chamath sagen, das größte Problem von Kryptowährungen sei nicht der Preis
Binance-Gründer CZ und Investor Chamath warnen davor, dass schwache Datenschutzbestimmungen Bitcoin und Kryptowährungen von einer echten breiten Akzeptanz abhalten.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
CZ und Chamath sind sich einig, dass der Datenschutz die größte Schwäche von Kryptowährungen ist.
Bitcoins transparentes Hauptbuch untergräbt die Fungibilität.
KYC schwächt die Pseudonymität an den Börsen weiter ab.
Anwendungsfälle im Alltag offenbaren Sicherheits- und Rechtsrisiken.
Zwei einflussreiche Stimmen kommen zum selben Schluss: In einer der jüngsten Folgen des All-In Podcast betonten sowohl Binance-Gründer Changpeng Zhao als auch Investor Chamath Palihapitiya, dass das größte ungelöste Problem im Kryptosektor die Privatsphäre ist. Während sich Märkte meist an Preisen, ETFs oder Regulierung orientieren, lenkten sie den Blick auf etwas Grundlegenderes. Kryptowährungen verfügen nicht über eine native, tief verankerte Privatsphäre. Die Folge: Eine breite Mainstream-Adoption bleibt aus.
🎙️ NEW: CZ AND CHAMATH WARN PRIVACY GAP IS CRYPTO’S BIGGEST HURDLE
— Coin Bureau (@coinbureau) February 11, 2026
Binance founder CZ and investor Chamath Palihapitiya speak on the lack of robust, native privacy protections fundamentally limiting Bitcoin and broader crypto from achieving true mainstream ubiquity. pic.twitter.com/9z340PkTJx
Bitcoins Transparenz hat zwei Seiten
Das transparente Bitcoin-Ledger wurde geschaffen, um Vertrauen zu ermöglichen. Doch genau diese Transparenz verursacht Probleme im großen Maßstab. Chamath argumentiert, dass die Rückverfolgbarkeit von Bitcoin-Transaktionen die Fungibilität verletzt. Jede Coin trägt ihre eigene Historie. Entsprechend lässt sich Bitcoin für Nutzer nicht wie Bargeld behandeln. Hinzu kommt, dass die Pseudonymität weiter ausgehöhlt wird, sobald Krypto-Börsen KYC-Vorgaben umsetzen. Dadurch wird die Blockchain zu einem dauerhaft öffentlichen Register, das mit realen Identitäten verknüpft ist.
CZ verwies auf die realen Risiken dieser Transparenz. Ein Hotel buchen. Einen Auftragnehmer bezahlen. Geld an die Familie senden. Jede Handlung kann Muster offenlegen. Mit der Zeit werden dadurch Adressen, Gewohnheiten und Aufenthaltsorte sichtbar. In bestimmten Regionen gefährdet diese Offenlegung Menschenleben. In anderen erhöht sie rechtliche oder politische Risiken. Krypto macht das Leben damit nicht einfacher, sondern schwieriger in der Anwendung.
Warum das echte Mainstream-Adoption blockiert
Chamath erklärte, warum ihn diese Privatsphären-Lücke davon abhält, Bitcoin-Maximalist zu sein. Ohne Privatsphäre kann Krypto nicht als digitales Bargeld funktionieren. Menschen werden keine Systeme akzeptieren, die ihr Finanzleben langfristig offenlegen. Unternehmen zögern. Institutionen schränken die Nutzung ein. So bleibt Krypto auf Spekulation und Abwicklung beschränkt – nicht auf alltägliche Zahlungen.
Die Debatte legt einen grundlegenden Konflikt offen. Transparenz schafft Vertrauen. Privatsphäre schafft Freiheit. Krypto hat bislang den Fokus auf Ersteres gelegt. Für die Gesellschaft im Mainstream sind jedoch beide notwendig. Zwar existieren Lösungen wie Zero-Knowledge-Proofs, Mixer oder Privacy-Layer, doch sie sind fragmentiert. Sie sind optional. Sie sind komplex. Und Regulierungsbehörden stehen ihnen oft skeptisch gegenüber. Solange Privatsphäre nicht selbstverständlich und intuitiv ist, wird sie auf Widerstand stoßen.
Ein CZ-Gespräch, das die Branche nicht ignorieren kann
Einige Reaktionen versuchten, die Diskussion herunterzuspielen, obwohl das Video selbst zeigt, dass breite Zustimmung besteht. CZ und Chamath formulierten dieselbe Warnung aus unterschiedlichen Perspektiven. Preiszyklen kommen und gehen. Regulierung entwickelt sich weiter. Doch ohne eine Lösung für Privatsphäre auf Protokollebene bleibt Krypto unvollständig. Dieser Dialog wirkt wie ein Weckruf. Die zweite Phase von Krypto könnte weniger schnell, dafür deutlich sicherer werden.
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