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CZ äußert sich erstmals zu Trumps Begnadigung und dementiert jegliche Geschäftsbeziehung zur Familie Trump auf FOX News

Von

Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Binance-Gründer CZ erklärte, er sei von Trumps Begnadigung „überrascht“ gewesen und bestreitet entschieden jegliche geschäftliche Verbindungen zur Familie Trump.

CZ äußert sich erstmals zu Trumps Begnadigung und dementiert jegliche Geschäftsbeziehung zur Familie Trump auf FOX News

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • CZ sagte gegenüber FOX News, er sei von Trumps Begnadigung „überrascht“ gewesen und bestritt jegliche geschäftliche Verbindungen zur Familie Trump.

  • Trump begnadigte CZ am 23. Oktober 2025 und hob damit eine Verurteilung wegen Geldwäsche aus dem Jahr 2023 auf.

  • Berichten zufolge könnte der 2 Milliarden Dollar schwere MGX-Deal von Binance Einfluss auf die Begnadigung gehabt haben, doch CZ wies diese Behauptungen zurück.

  • Die Begnadigung hat die Debatten über politische Bevorzugung und die Regulierung von Kryptowährungen in den USA neu entfacht.

Binance-Gründer Changpeng Zhao (CZ) sagte, er sei „überrascht“ von der Entscheidung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, ihn zu begnadigen. In einem Interview für FOX News Special Report am 7. November (EST) wies CZ alle Vorwürfe zurück, wonach die Begnadigung ein geschäftlicher Deal zwischen Binance und der Trump-Familie gewesen sei. Die Aussagen erfolgten kurz nach Trumps umstrittenem Schritt, CZs Verurteilung wegen Geldwäsche aus dem Jahr 2023 aufzuheben – ein Fall, der seinen Rücktritt als Binance-CEO und eine Strafe von 4,3 Mrd. USD nach sich gezogen hatte.

Keine geschäftlichen Verbindungen zur Trump-Familie, betont CZ

CZ wies die Behauptungen zurück, Binance oder er selbst hätten im Gegenzug für politische Milde Beziehungen zur Trump-Familie unterhalten. Er dementierte ausdrücklich Gerüchte, wonach World Liberty Finance, das Kryptounternehmen der Trump-Familie, mit der US-Regierung oder Binance kooperiert habe, um sich Vorteile zu sichern. CZ betonte, dass Binance und seine Tochtergesellschaften keinerlei geschäftliche oder finanzielle Beziehung zu den Trumps gehabt hätten.

Zur Begnadigung, die nach spekulativen Gesprächen mit libyschen Offiziellen und seiner zuvor verweigerten Rücktrittszusage ausgesprochen wurde, sagte er:
„Ich respektiere das Rechtssystem. Diese Entscheidung ist beispiellos und steht in keinerlei Zusammenhang mit irgendwelchen Verhandlungen.“

Begnadigung tilgt Verurteilung wegen Geldwäsche aus 2023

CZs rechtliche Probleme begannen Ende 2023, als er sich im Zuge eines Verfahrens wegen Verstößen gegen Anti-Geldwäsche-Gesetze schuldig bekannte. Das US-Justizministerium und die Commodity Futures Trading Commission warfen Binance vor, illegale Transaktionen ermöglicht und Sanktionsvorschriften missachtet zu haben. CZ erhielt eine der höchsten Strafen der Kryptogeschichte – 4,3 Mrd. USD – und trat als CEO zurück.

Die Begnadigung, die Trump am 23. Oktober 2025 ausstellte, löste Fragen nach möglichen politischen Interessen sowie nach CZs Rolle in der Branche und im Servicesektor aus.

Die Senate Banking Committee unter der Leitung von Senatorin Elizabeth Warren forderte eine Untersuchung, ob die Begnadigung politisch motiviert oder korruptionsverdächtig sei. Gerüchte besagten, Binance habe 2 Mrd. USD über den Stablecoin USD1 der World Liberty Financial in die MGX Group in Abu Dhabi investiert. Kritiker spekulierten, dieser Deal könne der Trump-Familie indirekt genutzt haben. Beweise für ein quid pro quo zwischen Binance und den Trumps gibt es jedoch nicht.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte, Trumps Entscheidung sei eine „Kurskorrektur“ früherer anti-krypto-politischer Maßnahmen.

Trumps Kryptokurs und Familiengeschäfte sorgen für Diskussionen

Donald Trump Jr. und Eric Trump gründeten World Liberty Financial im Jahr 2024, ein patriotisch positioniertes Krypto-Projekt, das „Amerikas digitale Wirtschaft neu aufbauen“ soll. Das Unternehmen erhielt viel Unterstützung aus konservativen politischen Kreisen.

Trump selbst erklärte später in CBS’ 60 Minutes, er habe „nicht gewusst, wer CZ ist“, und schrieb die Begnadigung seinen Söhnen zu, die sich dafür eingesetzt hätten. Der zeitliche Ablauf dieser Entwicklungen und die Wiederherstellung von Binances Zugang zum US-Markt sorgen weiterhin für Kontroversen.

In der Kryptoszene herrscht große Uneinigkeit. Manche betrachten die Begnadigung als möglichen Neubeginn im Verhältnis großer Krypto-Börsen wie Binance zu den Aufsichtsbehörden. Andere sehen darin einen gefährlichen Präzedenzfall politischer Einflussnahme auf die Justiz.

Rechtsexperten halten die Entscheidung für potenziell wegweisend, insbesondere in einer krypto-freundlichen Trump-Regierung. CZ selbst bleibt trotz Gegenwinds optimistisch und setzt auf klarere Regeln sowie weitere Innovationen im digitalen Finanzsektor.

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