Coinbase-Chef Brian Armstrong besucht Berichten zufolge das Weiße Haus
Coinbase-Chef Brian Armstrong traf sich mit Regierungsvertretern, um über die Belohnungen für Stablecoins zu sprechen, da der US-Kryptogesetzentwurf in einer Sackgasse des Bankensystems steckt.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Brian Armstrong trifft sich mit Vertretern des Weißen Hauses, um über Kryptopolitik zu sprechen.
Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Wiederaufnahme der Verhandlungen über den ins Stocken geratenen CLARITY Act.
Visit folgt auf Coinbases Rückzug der Unterstützung für den Gesetzentwurf im Januar.
Die Trump-Regierung bekräftigt ihr Ziel, die USA zur globalen Krypto-Hauptstadt zu machen.
Eine Gruppe von Coinbase, darunter CEO Brian Armstrong, hat Berichten zufolge das Weiße Haus besucht. Am 4. März machte die Journalistin Eleanor Terrett die Nachricht zuerst öffentlich. Sie berief sich dabei auf drei mit dem Treffen vertraute Personen. Viele Details sind jedoch weiterhin unklar. Es ist nicht bestätigt, ob Armstrong Präsident Donald Trump direkt getroffen hat. Auch Coinbase reagierte nicht auf Anfragen für eine Stellungnahme. Dennoch sorgte der Besuch in der Kryptobranche rasch für Aufmerksamkeit. Denn er kommt zu einem äußerst sensiblen Zeitpunkt für die US-Kryptoregulierung.
Treffen fällt in Phase stockender Krypto-Regeln
Der Zeitpunkt des Besuchs ist entscheidend. In Washington wird weiterhin über den Digital Asset Market Clarity Act debattiert. Häufig wird er als CLARITY Act bezeichnet. Ziel des Gesetzesentwurfs ist es, klare Regeln für die Kryptoindustrie zu schaffen. Zudem soll festgelegt werden, welche Aufsichtsbehörden welche Teile des Marktes kontrollieren.
🚨SCOOP: A group from @coinbase, including CEO @brian_armstrong, visited the White House today, per three people familiar with the meeting.
— Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) March 4, 2026
I could not confirm whether they met directly with President Trump. Coinbase did not respond to multiple requests for comment. https://t.co/XqiVVvS2xy
Mitte 2025 verabschiedete das Repräsentantenhaus seine Version des Gesetzentwurfs. Im Senat hat sich der Fortschritt jedoch verlangsamt. Mehrere Ausschusssitzungen, die für Anfang dieses Jahres geplant waren, wurden verschoben. Damit steckt das Gesetz seit Monaten fest. Viele Kryptounternehmen achten daher genau auf jedes Signal für eine mögliche Bewegung.
Coinbase kritisierte den Entwurf zuvor
Im Januar übte Brian Armstrong offen Kritik an dem vorgeschlagenen Gesetz. Coinbase könne die damalige Entwurfsfassung des CLARITY Act nicht länger unterstützen, erklärte er. Demnach enthalte der Gesetzentwurf weiterhin zahlreiche Probleme. Armstrong warnte sogar, ein schwaches Gesetz könne der Branche mehr schaden als nutzen. Seine Aussagen führten zu Spannungen zwischen Kryptounternehmen und politischen Entscheidungsträgern. Einige Abgeordnete sahen in der Kritik einen Grund für die Verzögerungen im Gesetzgebungsprozess. Vor diesem Hintergrund wirkt der nun gemeldete Besuch im Weißen Haus umso bedeutender.
Weißes Haus treibt Pro-Krypto-Agenda voran
Gleichzeitig setzt das Weiße Haus weiter auf eine krypto-freundliche Politik. Präsident Trump bekräftigte kürzlich erneut sein Ziel, die Vereinigten Staaten zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen. Klare Regeln könnten Innovation im Land halten, argumentierte er. Sollte die USA nicht handeln, könnten Kryptounternehmen ihre Aktivitäten ins Ausland verlagern. Befürworter des Gesetzes sind zudem überzeugt, dass eindeutige Vorschriften umfangreiche institutionelle Investitionen in digitale Vermögenswerte freisetzen könnten.
Was bedeutet der Besuch?
Vorerst wirft das Treffen im Weißen Haus mehr Fragen auf, als es beantwortet. Dennoch deutet der Besuch darauf hin, dass die Gespräche zwischen Regierung und Kryptobranche weiterlaufen. Hochrangige Treffen dieser Art finden häufig statt, wenn beide Seiten einen Kompromiss suchen. Sollten die Verhandlungen wieder aufgenommen werden, könnte die festgefahrene Gesetzgebung neuen Schwung erhalten. Bestätigt ist bislang jedoch nichts. Coinbase äußerte sich nicht zu dem Treffen. Eines zeigt der Besuch dennoch deutlich: Die Kryptobranche spielt in den politischen Debatten in Washington inzwischen eine größere Rolle denn je.
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