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Coinbase-CEO skizziert Plan für 2026 für Multi-Asset-Handelsplattform

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Der CEO von Coinbase stellte einen Plan für 2026 vor, der unter dem Motto „Alles-Börse“ Aktien, Prognosemärkte und rund um die Uhr verfügbare Perpetual-Futures in einer einzigen globalen App integrieren soll.

Coinbase-CEO skizziert Plan für 2026 für Multi-Asset-Handelsplattform

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Coinbase expandiert in die Bereiche Aktien, ETFs und Prognosemärkte.

  • Neue, rund um die Uhr verfügbare, tokenisierte Aktien mit unbefristeter Laufzeit werden Anfang 2026 auf den Markt kommen.

  • Das Base-Netzwerk wird sich zu einer On-Chain-"Alles-App" entwickeln.

  • Der provisionsfreie Handel wird auf Tausende von traditionellen Anlageklassen ausgeweitet.

Coinbase hat einen ersten Blick auf seine Prioritäten für 2026 geteilt. Dies deutet auf eine Entwicklung weit über eine klassische Krypto-Börse hinaus hin. Der von CEO Brian Armstrong vorgestellte Fahrplan fokussiert sich auf den Aufbau einer globalen Handelsplattform, die Krypto, traditionelle Assets und Onchain-Dienste unter einem Dach vereint.

Coinbase strebt eine „Alles-Börse“ an

Brian Armstrong erklärte, Coinbase plane den Ausbau dessen, was er als „Alles-Börse“ bezeichnete. Ziel ist es, den Handel mit Krypto, Aktien, Rohstoffen und Prognosemärkten zu ermöglichen. Die Plattform würde Spot-Trading neben Futures und Optionen anbieten, abhängig von Jurisdiktion und Regulierung. Dies ist ein klarer Versuch, sowohl mit Krypto-nativen Börsen als auch mit traditionellen Brokerage-Plattformen zu konkurrieren.

Coinbase ist bereits in mehreren Märkten aktiv. Der Plan für 2026 deutet jedoch auf eine tiefere Integration statt auf separate Produkte hin. Durch die Erweiterung der Asset-Abdeckung will Coinbase Nutzer in einem Ökosystem halten, anstatt sie auf mehrere Apps zu verteilen. Armstrong nannte allerdings keine Zeitpläne, wann Nicht-Krypto-Assets in wichtigen Regionen verfügbar sein sollen.

Stablecoins und Zahlungen bleiben Kernfokus

Ein weiterer zentraler Pfeiler der Strategie für 2026 ist der Ausbau von Stablecoins und Zahlungsdiensten. Coinbase positioniert Stablecoins zunehmend als Infrastruktur und nicht nur als Handelspaare. Brian Armstrong hob Zahlungen als langfristigen Wachstumstreiber hervor, insbesondere in Regionen, in denen Stablecoins bereits als Dollar-Ersatz dienen.

Coinbase hat stark in Onchain-Abwicklungswerkzeuge investiert, die Reibungen im Vergleich zu klassischen Bankprozessen reduzieren. Dieser Fokus entspricht den breiteren Branchentrends, da Börsen ihre Einnahmen über Handelsgebühren hinaus diversifizieren wollen. Zahlungen, Verwahrung und Abwicklungsdienste bieten stabilere Einnahmen, besonders in volatilen Marktphasen.

Mehr Nutzer Onchain über Base bringen

Coinbase plant zudem, mehr Nutzer über sein Entwickler- und Blockchain-Ökosystem Onchain zu bringen. Dazu gehören die Coinbase-Entwicklerplattform, das Base-Netzwerk und die Base App. Base dient als Layer-2-Netzwerk von Coinbase auf Ethereum und spielt eine zentrale Rolle in der Onchain-Strategie.

Brian Armstrong betonte, dass das Unternehmen Barrieren für Entwickler und Alltagsnutzer senken will, um Onchain-Anwendungen zugänglicher zu machen. Der Schritt spiegelt die Überzeugung wider, dass langfristiges Wachstum von Nutzbarkeit und nicht nur von Spekulation abhängt. Durch die engere Integration von Wallets, Apps und Zahlungen hofft Coinbase zudem, Onchain-Aktivitäten näher an Mainstream-Fintech-Produkte heranzuführen.

Investition in Produktqualität und Automatisierung

Um diese Ziele zu unterstützen, plant Coinbase höhere Ausgaben für Produktqualität und interne Automatisierung. Brian Armstrong sagte, Automatisierung werde die Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit verbessern, während die Plattform komplexer wird. Gleichzeitig zeigten Nutzerreaktionen auf die Ankündigung Bedenken hinsichtlich Kundensupport, Sicherheit und Datenschutz.

Mehrere Kommentatoren hinterfragten, ob Coinbase einen breiteren Produktumfang managen könne, ohne die Kernservices zu verbessern. Während 2026 näher rückt, signalisiert der Fahrplan eher Ambition als Gewissheit. Das Unternehmen setzt darauf, dass eine einheitliche Multi-Asset-Plattform die nächste Nutzergeneration anzieht. Ob die Umsetzung der Vision entspricht, bleibt eine zentrale Frage für Investoren und Kunden.

Geschrieben von:
Überprüft & Faktencheck von:
Mitwirkende:
Brian Armstrong
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