Chinas Zentralbank warnt: Stablecoins bedrohen das globale Finanzwesen
Chinas Zentralbank warnt, dass Stablecoins aufgrund laxer AML/KYC eine Gefahr für die globale Finanzstabilität und Finanzkriminalität darstellen.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Der Gouverneur der PBoC, Pan Gongsheng, äußerte auf der Financial Street-Jahresversammlung 2025 Bedenken hinsichtlich Stablecoins.
Stablecoins werden beschuldigt, die globale Finanzschwäche zu verstärken und Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu erleichtern.
China bekräftigte seine Null-Toleranz-Politik gegenüber virtuellen Währungen und behielt sein Handels- und Mining-Verbot aus dem Jahr 2017 bei.
Die PBoC priorisiert die Finanzstabilität und ihren digitalen Yuan (e-CNY) gegenüber spekulativen, unregulierten digitalen Vermögenswerten.
Die Zentralbank Chinas hat vor den zunehmenden Risiken von Stablecoins gewarnt. Diese könnten die globale Finanzstabilität schwächen und die Souveränität kleinerer Volkswirtschaften untergraben. Bei der Financial Street Annual Meeting 2025 in Peking erklärte Pan Gongsheng, Gouverneur der People’s Bank of China (PBoC), dass Stablecoins und digitale Vermögenswerte, die an Fiat-Währungen wie den US-Dollar gekoppelt sind, neue Schwachstellen im globalen Finanzsystem geschaffen hätten.
Stablecoins wecken weltweite Bedenken
Pan betonte, dass internationale Aufsichtsbehörden zunehmend vorsichtig gegenüber Stablecoins seien. Er verwies auf Diskussionen während der jüngsten Jahrestagungen von IWF und Weltbank in Washington, D.C., bei denen Finanzminister und Zentralbankchefs ähnliche Sorgen äußerten. Laut Pan erfüllen Stablecoins häufig nicht die Anforderungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Identifizierung von Kunden.
Dies schaffe, so Pan, Schlupflöcher für illegale Geldtransfers, Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche. „Stablecoins haben die Schwächen des globalen Finanzsystems verstärkt“, sagte er. Ein unkontrolliertes Wachstum könne „die Marktspekulation erhöhen und Schwellenländer monetären Risiken aussetzen“.
Pekings harte Linie gegenüber Krypto
Pan bekräftigte zudem Chinas Null-Toleranz-Politik gegenüber virtuellen Währungen. Seit 2017 sind in China Kryptohandel, Mining und Börsenaktivitäten verboten – mit dem Hinweis auf Risiken für die Finanzsicherheit und den Verbraucherschutz. „Die People’s Bank of China wird weiterhin mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten, um den Betrieb und die Spekulation mit virtuellen Währungen zu unterbinden“, erklärte Pan.
„Unser Ziel ist es, wirtschaftliche und finanzielle Ordnung zu wahren.“ Seine Aussagen verdeutlichen, dass Chinas strikte Krypto-Politik unverändert bleibt – selbst angesichts des wachsenden globalen Interesses an digitalen Vermögenswerten. Die PBoC werde, so Pan, die Entwicklungen auf den ausländischen Stablecoin-Märkten weiter beobachten, um mögliche Risiken für die inländische Stabilität zu bewerten.
Regulierung statt Spekulation
Während die Zentralbank das Potenzial virtueller Vermögenswerte und der Blockchain-Technologie anerkennt, betonte Pan, dass Innovationen nur innerhalb klarer regulatorischer Grenzen stattfinden dürfen. Stablecoins seien trotz ihrer Beliebtheit noch in einem frühen Entwicklungsstadium und benötigten bessere Governance-Strukturen, bevor sie sicher in das Finanzsystem integriert werden könnten.
Pans Aussagen spiegeln Chinas übergeordnetes Ziel wider, finanzielle Stabilität und staatliche Kontrolle über spekulative Innovation zu stellen. Stattdessen konzentriert sich die PBoC auf den digitalen Yuan (e-CNY) – eine staatlich gestützte Alternative, die die Vorteile digitaler Zahlungen bieten soll, ohne die Risiken privater Kryptowährungen.
Chinas Botschaft an die Welt
Analysten sehen in Pans Äußerungen den Versuch Chinas, die globale Diskussion über Krypto-Regulierung mitzugestalten. Während viele Länder digitale Vermögenswerte zunehmend in das traditionelle Finanzsystem integrieren, warnt Peking davor, dass mangelnde Aufsicht die Märkte destabilisieren könnte.
Derzeit ist Chinas Botschaft eindeutig: Stablecoins sind kein sicherer Weg in die Zukunft. Die PBoC will ihr Finanzsystem durch strengere Kontrollen schützen und sicherstellen, dass Innovation nicht auf Kosten globaler oder nationaler Stabilität erfolgt.
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