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Chainlink tritt der SEC Crypto Task Force bei, um tokenisierte Vermögenswerte voranzutreiben

Von

Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Chainlink Labs tritt der SEC Crypto Task Force bei, um Standards für den Handel mit tokenisierten Vermögenswerten zu etablieren. Ziel ist es, die Compliance zu verbessern.

Chainlink tritt der SEC Crypto Task Force bei, um tokenisierte Vermögenswerte voranzutreiben

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Zusammenarbeit mit der SEC: Chainlink Labs arbeitet mit der SEC Crypto Task Force zusammen.

  • Automatisierte Compliance: ACE setzt Richtlinienentscheidungen durch und gewährleistet die kettenübergreifende Compliance.

  • Institutionelles Kapital: Durch die Zusammenarbeit könnten über 100 Billionen US-Dollar an Kapital freigesetzt werden.

  • Regulierungsänderung: Die SEC zielt darauf ab, Betrug auf tokenisierten Märkten zu reduzieren.

Chainlink Labs ist kürzlich der Krypto-Task-Force der US-Börsenaufsicht SEC beigetreten. Die Gruppe hat das Ziel, Leitlinien für den akzeptablen Handel mit tokenisierten Vermögenswerten zu erarbeiten. Auch andere große Akteure wie ERC3643Org und EntEthAlliance sind der Task-Force beigetreten. Gemeinsam sollen diese Organisationen die Regulierung der Blockchain unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Einhaltung von Vorschriften bei der Emission und beim Handel von Vermögenswerten in Token-Form. Hintergrund ist die Verschärfung der Krypto-Regulierung durch die SEC im Jahr 2024. Laut dem SEC-Bericht 2024 wurden Geldstrafen in Höhe von 2,6 Milliarden USD im Zusammenhang mit Krypto verhängt. Das unterstreicht, wie entscheidend die Umsetzung klarer Regeln in diesem Bereich geworden ist.

Die Rolle von Chainlink in der SEC-Krypto-Task-Force gilt als wichtiger Schritt zur Etablierung von Branchenstandards. Diese Standards sollen sicherstellen, dass der Handel mit tokenisierten Assets sowohl sicher als auch regelkonform erfolgt. Zugleich soll die Task-Force dafür sorgen, dass die Krypto-Branche für Nutzer und Investoren transparenter und sicherer wird. Die Initiative folgt auf Jahre der Unsicherheit darüber, wie Krypto zu regulieren sei. Mit Unterstützung der SEC trägt Chainlink nun zur Schaffung von Klarheit in den Märkten für tokenisierte Vermögenswerte bei.

Automated Compliance Engine: Ein Gamechanger für tokenisierte Assets

Eine der zentralen Lösungen von Chainlink ist die Automated Compliance Engine (ACE). ACE setzt Richtlinien in Echtzeit über verschiedene Blockchain-Plattformen hinweg um. Das Tool ermöglicht die Einhaltung von regulatorischen Vorgaben in dezentralen Strukturen. ACE soll zudem die nahtlose Integration von Cross-Chain-Infrastrukturen in Chainlink erleichtern. Damit wird der regelkonforme Handel digitaler Vermögenswerte deutlich effizienter.

Im Jahr 2025 will Chainlink in diesem Zusammenhang mit Apex Group und GLEIF kooperieren. Das Ziel dieser Partnerschaften ist es, institutionelles Kapital in Höhe von bis zu 100 Billionen USD zu erschließen. Die Zusammenarbeit soll die Kluft zwischen On-Chain- und Off-Chain-Compliance schließen.

Auch Ethereum, das führende Blockchain-Protokoll im Bereich DeFi, wird von ACE unterstützt. Nach Daten von DeFiLlama entfallen 65 Prozent des in DeFi gebundenen Kapitals auf Ethereum. Die Durchsetzung von Richtlinien in Echtzeit durch ACE dürfte entscheidend dazu beitragen, dieses Wachstum voranzutreiben.

Die Initiative markiert das Ende der Vorstellung, Blockchain sei ein rechtsfreier Raum. Laut einer 2024 veröffentlichten, peer-reviewed Studie im Journal of Financial Regulation könnte standardisierte Compliance das Ausmaß von Betrugsfällen um bis zu 30 Prozent reduzieren.

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