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CFTC-Stablecoin-Erweiterung positioniert Ripple und RLUSD

Die CFTC erweitert die Regeln für Stablecoins im Rahmen des GENIUS Act, wodurch nationale Treuhandbanken die Ausgabe von dollarbesicherten Token ermöglichen und Ripples RLUSD gestärkt wird.

CFTC-Stablecoin-Erweiterung positioniert Ripple und RLUSD

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • • Die CFTC erlaubt nationalen Treuhandbanken die Ausgabe von dollarbesicherten Stablecoins.

  • • Das Update steht in direktem Einklang mit dem Rahmenwerk des GENIUS Act.

  • • Ripples RLUSD ist für die gesetzeskonforme institutionelle Übernahme positioniert.

  • • Das XRP Ledger könnte eine wichtige Rolle bei der Abwicklung regulierter Finanzdienstleistungen spielen.

Es ist ein weiterer entscheidender Schritt der US-Rohstoffaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Mit einem No-Action-Letter vom 6. Februar 2026 hat sie die Regulierung von Stablecoins ausgeweitet. Die Änderung hebt frühere Leitlinien auf. Sie erlaubt nationalen Treuhandbanken nun ausdrücklich, an den US-Dollar gekoppelte Zahlungs-Stablecoins auszugeben. Diese Token sind damit als Margin-Sicherheiten in regulierten Derivatemärkten zugelassen.

Übereinstimmung mit dem GENIUS Act

Diese Entwicklung ist direkt an den GENIUS Act von 2025 gekoppelt. Das Gesetz zielt darauf ab, in den USA ausgegebene Stablecoins in die regulierte Finanzinfrastruktur einzubinden. Es stärkt die föderale Aufsicht, beseitigt fragmentierte Unsicherheiten auf Ebene der Bundesstaaten und positioniert regelkonforme Stablecoins als globale Abwicklungsinstrumente.

Die überarbeitete Linie der CFTC unterstützt dieses Ziel. Sie sorgt für ein einheitliches Vorgehen der Aufsichtsbehörden. Gleichzeitig ist sie ein Signal für das langfristige Interesse an On-Chain-Finanzlösungen.

Der Stablecoin RLUSD von Ripple wurde Ende 2025 eingeführt und ist aktuell gut positioniert. Von Beginn an wurde RLUSD auf regulatorische Konformität ausgelegt. Dadurch profitiert der Token unmittelbar von der neuen Ausrichtung. Sie erleichtert die Integration in Derivate-, Zahlungs- und Kapitalmärkte – ohne regulatorische Starrheit.

Ripples Ambitionen als National Trust Bank

Ripple beschränkt sich nicht auf Stablecoins. Das Unternehmen strebt die Zulassung als nationale Treuhandbank an. Sollte die Genehmigung erfolgen, könnte Ripple RLUSD direkt unter bundesstaatlicher Aufsicht ausgeben. Das würde Intermediärsrisiken beseitigen, die Emission vereinfachen und On-Chain-Dollar weiter legitimieren.

Ein solcher Schritt würde Ripple auf eine Stufe mit klassischen Finanzinstituten stellen – kombiniert mit der Effizienz der Blockchain.

Auch die Nutzung von XRP wird in dem Update erwähnt. XRP dient auf dem XRP Ledger als Intermediär-Asset und ermöglicht schnelle Abwicklungen. Mit zunehmendem RLUSD-Transaktionsvolumen könnte XRP das Liquiditätsrouting übernehmen. Das stärkt den Anwendungsfall und hebt XRP von reiner Spekulation auf die Ebene finanzieller Infrastruktur.

Dieser Kurswechsel markiert Fortschritt. Stablecoins rücken näher an die finanzielle Normalität. Banken erhalten Klarheit. Institutionen bekommen Zugang. Märkte gewinnen an Effizienz. Auffällig ist dabei die Führungsrolle der USA. Innovation wird nicht gebremst, sondern gelenkt. Das zieht Kapital an, schafft Vertrauen und beschleunigt die Adoption.

Bausteine des nächsten Finanzsystems

Es handelt sich nicht um eine kurzfristige Schlagzeile, sondern um einen strukturellen Wandel. Gleichzeitig bereitet er den Weg für tokenisierte Vermögenswerte und stärkt On-Chain-Sicherheiten. Die Abwicklung wird modernisiert. Ripple, RLUSD und das XRP Ledger stehen nun im Spannungsfeld zwischen Regulierung und Innovation. Mit zunehmender Klarheit wächst auch die Nutzung.

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