Blockchain-Privatsphäre prägt die Zukunft der Krypto-Netzwerke
Datenschutz ist für die sichere Nutzung der Blockchain unerlässlich. Yuval Rooz, CEO von Digital Asset, erläutert, wie Datenschutz und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen vereinbar sind.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Gängige Blockchains sind sehr transparent, wodurch die Gefahr des Front-Running besteht.
Regulierungsbehörden lehnen Anonymität ab, nicht Privatsphäre.
Datenschutztools ermöglichen Audits bei gleichzeitiger Gewährleistung der Datensicherheit.
Für Institutionen ist es von zentraler Bedeutung, ein Gleichgewicht zwischen Datenschutz und Regulierung zu finden.
Yuval Rooz, Mitgründer und CEO von Digital Asset, hat Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Regulierung im Kryptobereich geäußert. Er argumentiert, dass viele Blockchain-Netzwerke heutzutage nicht auf die tatsächlichen Bedürfnisse nach Privatsphäre zugeschnitten sind. Dieses Problem stellt daher ein Risiko sowohl für Nutzer als auch für Institutionen dar. Da die Blockchain zunehmend verbreitet wird, erfordert dies seiner Ansicht nach sofortige Aufmerksamkeit.
Blockchain-Privatsphäre in etablierten Netzwerken
Rooz erklärte, dass viele Blockchains so konzipiert sind, dass sie nahezu vollständig transparent sind. Als sie eingeführt wurden, galt dies als großer Vertrauensvorteil. Heute jedoch sehen Nutzer viele unerwartete Nebeneffekte.
„Die meisten etablierten Blockchain-Transaktionen sind heute hochgradig transparent“, sagte Rooz und argumentierte, dass Transparenz in diesem Ausmaß keine echte Privatsphäre darstellt. Stattdessen sei sie eher nachteilig, da viele Personen die Reihenfolge umgehen und Daten abgreifen könnten, noch bevor die Transaktionen abgeschlossen sind.
Auf den traditionellen Märkten bleiben alle Transaktionen sicher, bis sie abgewickelt sind. Rooz ist der Meinung, dass Blockchain-Netzwerke ebenfalls diesem Prinzip folgen sollten, anstatt alle Aktionen und Daten in Echtzeit offenzulegen.
Transparenz vs. Privatsphäre in der Blockchain
Rooz hob hervor, dass oft missverstanden wird, dass die Kryptoindustrie völlig gegen Blockchain-Privatsphäre sei. Die meisten Regulierungsbehörden seien jedoch nicht grundsätzlich gegen Privatsphäre, erklärte er. Vielmehr seien sie besorgt über vollständige Anonymität, da dies zu mehr Finanzkriminalität führen könne.
„Regulierungsbehörden sind gegen Anonymität, nicht gegen Privatsphäre“, erklärte er. Diese Unterscheidung zeigt den klaren Unterschied zwischen beiden: Privatsphäre schützt Nutzer und Unternehmen, während Anonymität die Rechenschaftspflicht untergraben kann, falls etwas schiefläuft.
Ein Gleichgewicht mit Regulierung finden
Rooz argumentierte, dass die Lösung nicht darin besteht, zwischen Privatsphäre und Regulierung zu wählen. Vielmehr müsse ein System entwickelt werden, das beiden gerecht wird. Ein gut strukturiertes Framework, das sensible Informationen vor der Öffentlichkeit schützt, gleichzeitig aber Regulierungsbehörden bei Bedarf Zugriff gewährt.
Aus diesem Grund entwickelte er eine Blockchain, die sich hauptsächlich auf Privatsphäre konzentriert. Kürzlich erhielt das Projekt 135 Mio. USD an Finanzierung, da US-Gesetze wie der GENIUS Act inzwischen Blockchain-Initiativen unterstützen.
Diese Perspektive von Rooz zeigt, dass sich das Thema Privatsphäre in der Krypto-Welt wandelt. Statt Blockchain-Privatsphäre als Problem zu sehen, behandeln Netzwerke sie nun als notwendige Grundlage.
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