BlackRock IBIT verzeichnet einen Mittelabfluss von 84,2 Millionen US-Dollar aus dem Bitcoin-ETF
BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) verzeichnete einen Nettoabfluss von rund 84,2 Mio. USD. Der Schritt erfolgte im Zuge einer breiteren Abzugswelle bei US-Spot-Bitcoin-ETFs. Die gesamten Nettoabflüsse des Tages beliefen sich auf etwa 133 Mio. USD. Allein aus Fidelitys FBTC flossen rund 49 Mio. USD ab. Die Daten verbreiteten sich schnell in den Kryptomärkten und sozialen […]

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
BlackRocks IBIT meldet tägliche Nettoabflüsse in Höhe von 84,2 Millionen US-Dollar.
Die gesamten Abhebungen aus Bitcoin-ETFs im US-Spotmarkt beliefen sich auf 133 Millionen Dollar.
Fidelitys FBTC verzeichnete am 18. Februar Rücknahmen in Höhe von 49 Millionen Dollar.
Nach einer vierwöchigen Verlustserie konsolidieren sich die Bitcoin-Kurse bei 68.000 US-Dollar.
BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) verzeichnete einen Nettoabfluss von rund 84,2 Mio. USD. Der Schritt erfolgte im Zuge einer breiteren Abzugswelle bei US-Spot-Bitcoin-ETFs. Die gesamten Nettoabflüsse des Tages beliefen sich auf etwa 133 Mio. USD. Allein aus Fidelitys FBTC flossen rund 49 Mio. USD ab. Die Daten verbreiteten sich schnell in den Kryptomärkten und sozialen Medien. Einige Trader werteten dies als „Bitcoin-Verkauf“ durch BlackRock. Tatsächlich spiegeln ETF-Abflüsse jedoch Rückgaben von Anlegern wider – nicht eine Änderung der langfristigen Strategie von BlackRock.
Details zum Abfluss und zu den breiteren ETF-Trends
Der Abfluss von 84 Mio. USD bei IBIT zählte zu den größeren eintägigen Rückgaben in diesem Monat. Gleichzeitig verzeichnete der Fonds während der Sitzung ein hohes Handelsvolumen. Auch andere Spot-Bitcoin-ETFs meldeten Abflüsse. Fidelitys FBTC kam auf rund 49 Mio. USD. Zusammengenommen verloren US-Spot-Bitcoin-ETFs an diesem Tag mehr als 130 Mio. USD.
BREAKING :
— Ash Crypto (@AshCrypto) February 19, 2026
🇺🇸 BlackRock has sold $85,160,000 in Bitcoin. pic.twitter.com/QqGjlfDjyj
Wichtig ist: Diese Abflüsse bedeuten nicht, dass BlackRock eigene Bitcoin abgestoßen hat. Wenn Anleger ETF-Anteile zurückgeben, passt der Fonds seine Bestände entsprechend an. Dieser Prozess spiegelt das Verhalten der Kunden wider – nicht eine direkte Entscheidung des Vermögensverwalters, das Bitcoin-Engagement zu beenden.
Marktvolatilität erhöht den Druck
Die Abflüsse fielen in eine sensible Marktphase. Bitcoin steht seit einigen Wochen erneut unter Druck. Die Preise bewegten sich im mittleren bis oberen 60.000-USD-Bereich, nachdem sie von den Hochs Ende 2025 oberhalb von 120.000 USD zurückgekommen waren. Zudem positionierten sich Trader vorsichtig – im Vorfeld makroökonomischer Ereignisse wie geldpolitischer Entscheidungen der US-Notenbank.
Steigt die Volatilität, reduzieren Anleger häufig Risiken. ETFs erleichtern diesen Prozess. Statt Coins on-chain zu bewegen, können Institutionen einfach Anteile verkaufen. Diese Bequemlichkeit kann kurzfristige Flussschwankungen verstärken. Ein einzelner negativer Tag definiert jedoch keinen Trend. ETF-Ströme verlaufen oft zyklisch. Auf Wochen mit starken Zuflüssen können rasch Phasen mit Abflüssen folgen.
Institutionelle Nachfrage weiterhin robust
Trotz des täglichen Abflusses bleibt IBIT einer der größten Bitcoin-ETFs weltweit. Der Fonds verwaltet Vermögenswerte in Höhe von mehreren zig Milliarden US-Dollar. Seit dem Start sind die kumulierten Zuflüsse weiterhin deutlich positiv. Tatsächlich haben einige institutionelle Investoren ihr Engagement in den vergangenen Quartalen weiter ausgebaut.
Staatsfonds und große Vermögensverwalter haben erhebliche Positionen in Bitcoin-ETFs offengelegt. Diese langfristig orientierten Akteure nutzen Rücksetzer häufig zur Neugewichtung von Portfolios, statt vollständig auszusteigen. Entsprechend rücken Schlagzeilen über den 84-Mio.-USD-Abfluss zwar in den Fokus. Das Gesamtbild wirkt jedoch ausgewogener. Das institutionelle Interesse an regulierten Bitcoin-Produkten bleibt intakt.
Was das für Bitcoin bedeutet
Kurzfristige ETF-Abflüsse können den Bitcoin-Preis belasten. Rückgaben zwingen Fonds zu Anpassungen ihrer Bestände. Das kann auf die Marktstimmung drücken. Dennoch spiegeln ETF-Ströme häufig taktische Schritte wider, keine strukturellen Veränderungen. Der jüngste IBIT-Abfluss signalisiert vorerst Vorsicht im Markt. Gleichzeitig macht er die starke institutionelle Adoption des vergangenen Jahres nicht zunichte. Anleger beobachten die ETF-Daten weiter genau – im Wissen, dass der heutige Abfluss zum morgigen Zufluss werden kann.
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