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BlackRock erhöht seine Bitmine-Beteiligung auf 9 Millionen Aktien im Wert von 246 Millionen US-Dollar

BlackRock erhöhte seine Beteiligung an Bitmine Immersion um 165 % auf 9,05 Millionen Aktien im Wert von 246 Millionen US-Dollar, während der Bestand an ETH des Unternehmens 4,3 Millionen erreicht.

BlackRock erhöht seine Bitmine-Beteiligung auf 9 Millionen Aktien im Wert von 246 Millionen US-Dollar

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • BlackRock erhöht seine BMNR-Bestände auf 9,05 Millionen Aktien.

  • Der Bestand an ETH bei Bitmine beträgt 4,32 Millionen, das entspricht 3,5 % des Gesamtangebots.

  • Das Unternehmen strebt an, 5 % des gesamten Ethereum-Volumens über MAVAN-Staking zu halten.

  • Gestakte ETH generieren einen jährlichen Umsatz von 202 Millionen US-Dollar.

BlackRock hat seinen Anteil an Bitmine Immersion Technologies deutlich erhöht. Der Vermögensverwalter hält nun rund 9,05 Millionen BMNR-Aktien. Der Bestand hat laut der jüngsten 13F-Meldung einen Wert von etwa 246 Mio. US-Dollar.

Der Schritt entspricht einem Zuwachs von 165,6 % gegenüber dem Vorquartal. Er signalisiert ein stärkeres institutionelles Interesse an Unternehmen der Krypto-Infrastruktur. Bitmine ist inzwischen kein klassisches Mining-Unternehmen mehr. Stattdessen liegt der Fokus klar auf dem Aufbau einer großen Ethereum-Treasury. Die Meldung bildet die Positionen zum Ende Dezember 2025 ab und liefert damit eine Momentaufnahme, wie große Vermögensverwalter ihre Krypto-Exponierung anpassen.

BlackRocks größere Wette auf Bitmine

Die neue Meldung zeigt einen deutlichen Ausbau der BMNR-Position von BlackRock. Der Vermögensverwalter erhöhte seinen Anteil gegenüber dem Vorquartal um mehr als 160 %. Damit zählt er zu den größeren institutionellen Investoren der Aktie. 13F-Meldungen spiegeln in der Regel Kunden- und Fondspositionen wider, keine direkten Unternehmenswetten. Dennoch werden solche Schritte an den Märkten oft als Signal institutionellen Vertrauens gewertet.

BlackRock verwaltet rund 14 Billionen US-Dollar. Schon kleine prozentuale Verschiebungen können daher Gewicht haben. Der Zuwachs deutet auf ein wachsendes Interesse an Unternehmen hin, die mit Krypto-Infrastruktur verbunden sind. Gleichzeitig haben weitere Institutionen begonnen, krypto­nahe Aktien in ihre Portfolios aufzunehmen. Manche bevorzugen diese Titel gegenüber einem direkten Engagement in Tokens.

Bitmines Ethereum-Treasury-Strategie

Bitmine hat eine massive Ethereum-Treasury aufgebaut. Das Unternehmen hält inzwischen mehr als 4,3 Millionen ETH. Das entspricht rund 3,5 % des gesamten Angebots. Neben den Krypto-Beständen verfügt Bitmine auch über hohe Barreserven. Zusammengenommen sollen die Vermögenswerte nahezu 10 Mrd. US-Dollar erreichen.

Ein großer Teil der ETH-Bestände ist bereits gestakt. Dieses Staking generiert laufende Erträge für das Unternehmen. Das Management plant, die Staking-Aktivitäten 2026 weiter auszubauen. Langfristiges Ziel ist es, etwa 5 % des gesamten ETH-Angebots zu kontrollieren. Die Strategie orientiert sich an Bitcoin-Treasury-Modellen, nutzt jedoch Staking zur zusätzlichen Rendite.

Marktdruck und Volatilität

Trotz der großen Treasury war Bitmine zuletzt starkem Marktdruck ausgesetzt. Die Ethereum-Preise sind deutlich von früheren Höchstständen gefallen. Das führte bei Unternehmen mit großen ETH-Beständen zu erheblichen Buchverlusten. Auch die BMNR-Aktie geriet in diesen Phasen unter starken Verkaufsdruck. Anleger reagierten auf sinkende Kryptopreise und engere Margen. Dennoch stockte das Unternehmen seine Bestände weiter auf. Das deutet auf langfristiges Vertrauen des Managements hin. Der Fokus liegt offenbar auf künftigem Wachstum und nicht auf kurzfristigen Preisschwankungen.

Was das für Institutionen bedeutet

BlackRocks erhöhte Beteiligung sendet ein klares Signal. Große Institutionen loten weiterhin krypto­nahe Strategien aus. Einige betrachten Treasury-Modelle inzwischen als langfristige Wetten. Bitmines Ansatz kombiniert Staking-Erträge mit direkter Asset-Exponierung. Diese Struktur könnte Investoren anziehen, die sowohl laufende Erträge als auch Kurschancen suchen.

Gleichzeitig bleiben die Risiken an die Kryptopreise und die Umsetzung gebunden. Sollten die Märkte volatil bleiben, geraten solche Strategien unter Druck. Vorerst zeigt die Meldung jedoch einen klaren Trend: Trotz heftiger Marktschwankungen fließt institutionelles Kapital weiter in die Krypto-Infrastruktur.

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