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Bithumb entschuldigt sich und zahlt 110 % Entschädigung nach Fehler bei der Bitcoin-Verteilung

Von

Shweta Chakrawarty

Shweta Chakrawarty

Bithumb entschuldigt sich für einen massiven Fehler, bei dem irrtümlicherweise 620.000 BTC an 695 Nutzer gesendet wurden, was zu einem Flash-Crash von 17 % führte und behördliche Untersuchungen auslöste.

Bithumb entschuldigt sich und zahlt 110 % Entschädigung nach Fehler bei der Bitcoin-Verteilung

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Bithumb hat versehentlich 620.000 BTC statt 2.000 Won gesendet.

  • Durch einen Flash-Crash fiel der Bitcoin-Kurs auf 81,1 Millionen Won (55.000 US-Dollar).

  • Mehr als 99,7 % der irrtümlich überwiesenen 40 Milliarden Dollar werden zurückerhalten.

  • Bithumb bietet Nutzern, die von Volatilität betroffen sind, eine Entschädigung von 110 %.

Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb hat nach einem schweren Fehler bei der Auszahlung von Belohnungen am 6. Februar erneut um Entschuldigung gebeten. Der Vorfall führte zu einer massiven Überzahlung von Bitcoin an Hunderte Nutzer. Nach Angaben der Börse löste der Fehler Panikverkäufe und kurzfristige Preisschwankungen auf der Plattform aus. Bithumb hat inzwischen einen Entschädigungsplan vorgestellt und zugesichert, die volle Verantwortung zu übernehmen. Das Unternehmen teilte mit, die Aufsichtsbehörden informiert zu haben und mit den Ermittlungen zu kooperieren.

Wie es zu der Überzahlung kam

Der Fehler trat im Rahmen einer kleinen Werbeaktion auf. Rund 695 Nutzer sollten eine Belohnung von etwa 2.000 koreanischen Won erhalten. Durch einen Eingabefehler kam es jedoch zu einer deutlich höheren Auszahlung. Einige Nutzer erhielten statt der geringen Prämie Tausende Bitcoin.

Die Börse erklärte, dass versehentlich rund 620.000 BTC ausgezahlt wurden. Der Fehler wurde innerhalb von etwa 20 Minuten entdeckt. Kurz darauf begann Bithumb, Abhebungen und Handelsaktivitäten der betroffenen Konten zu sperren. Dieser Vorgang war nach rund 35 Minuten abgeschlossen. Die plötzlichen Verkäufe einiger Nutzer führten zu einem kurzen Flash-Crash auf der Plattform. Der Bitcoin-Preis fiel abrupt, erholte sich jedoch rasch wieder auf das vorherige Niveau.

Großteil der Bitcoin bereits zurückgeholt

Bithumb teilte mit, nahezu alle irrtümlich ausgezahlten Bitcoin zurückerlangt zu haben. Von den 620.000 BTC seien bereits rund 618.212 BTC zurückgekehrt. Das entspricht etwa 99,7 % der Gesamtsumme. Einige Nutzer hatten einen Teil der Coins bereits verkauft. Auch von diesen veräußerten Beständen konnte die Börse nach eigenen Angaben rund 93 % zurückholen. Aktuell gelten nur noch etwa 125 BTC als nicht wiederbeschafft.

Das Unternehmen betonte, dass der Vorfall nicht auf einen Hackerangriff zurückzuführen sei. Ursache sei ein einfacher Eingabefehler im Rahmen des Belohnungsprozesses gewesen. Kundengelder seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, der normale Betrieb laufe inzwischen wieder ohne Einschränkungen.

Entschädigungsplan für betroffene Nutzer

Bithumb kündigte an, alle betroffenen Nutzer vollständig zu entschädigen. Die gesamten Kundenschäden schätzt das Unternehmen auf rund 1 Mrd. koreanische Won. Nutzer, die während der Panikphase zu niedrigen Preisen verkauft haben, erhalten eine Entschädigung von 110 %. Diese umfasst die vollständige Preisdifferenz zuzüglich eines Aufschlags von 10 %.

Darüber hinaus erhalten alle Nutzer, die während des Vorfalls online waren, eine Zahlung von 20.000 Won. Zudem wird die Börse für alle Nutzer sieben Tage lang keine Handelsgebühren erheben. Zusätzlich plant Bithumb die Einrichtung eines permanenten Kundenschutzfonds in Höhe von 100 Mrd. Won, um künftige Vorfälle abzufedern.

Neue Kontrollen zur Vermeidung weiterer Fehler

Bithumb teilte mit, die internen Kontrollsysteme auszubauen. Geplant sind verbesserte Prüfmechanismen für Vermögenswerte sowie strengere, mehrstufige Genehmigungsprozesse. Zudem will die Börse ein neues KI-System einsetzen, das ungewöhnliche Transaktionen in Echtzeit erkennt. Ergänzend dazu wird ein externes Sicherheitsunternehmen die Systeme prüfen. Die Ergebnisse dieser Überprüfung sollen öffentlich gemacht werden. Der CEO erklärte, das Unternehmen werde die volle Verantwortung übernehmen und sich darauf konzentrieren, das Vertrauen der Kunden nach dem Fehler wiederherzustellen.

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Überprüft & Faktencheck von:
Mitwirkende:
吴说区块链
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