BitcoinTreasuries-Umfrage: 50 % setzen auf MSTR für den S&P 500
Eine Umfrage von BitcoinTreasuries.net ergab, dass 50 % der Anleger erwarten, dass MicroStrategy im Jahr 2026 in den S&P 500 aufgenommen wird, da die Beteiligungen des Unternehmens wachsen.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Strategy (ehemals MicroStrategy) hält derzeit über 687.410 Bitcoin in Reserve.
Eine Umfrage ergab, dass 92 % der Befragten mit einer Aufnahme in den S&P 500 rechnen.
MSTR erfüllte zwar die wichtigsten technischen Kriterien für 2025, wurde aber vom Auswahlkomitee übergangen.
Die Aufnahme in den Index würde einen milliardenschweren Pflichtkauf passiver Fonds auslösen.
Strategy, das Unternehmen, das früher unter dem Namen MicroStrategy bekannt war, steht wieder im Mittelpunkt. Die Firma ist inzwischen der weltweit größte börsennotierte Bitcoin-Inhaber, mit einem gewaltigen Treasury von rund 687.000 BTC im Wert von mehreren zehn Milliarden US-Dollar. Allein in diesem Monat kaufte Strategy über 13.000 BTC für 1,25 Milliarden US-Dollar nach. Eine neue Umfrage innerhalb der Community deutet nun darauf hin, dass viele Investoren glauben, der nächste große Meilenstein des Unternehmens könnte die Aufnahme in den S&P 500 sein.
Rund 50 % der Befragten einer Umfrage von BitcoinTreasuries.net glauben, dass der S&P 500 Strategy (MSTR) im Jahr 2026 aufnehmen wird. Noch bemerkenswerter ist, dass mehr als 92 % erwarten, dass das Unternehmen irgendwann in der Zukunft in den berühmten Index aufgenommen wird. Auch wenn es sich dabei nur um eine Community-Umfrage und keine offizielle Prognose handelt, zeigt sie doch, wie viel Aufmerksamkeit Strategy weiterhin sowohl im Krypto- als auch im traditionellen Finanzbereich auf sich zieht.
Ein Bitcoin-Riese in Unternehmensform
Strategy änderte Anfang 2025 seinen Namen von MicroStrategy und positionierte sich vollständig als Bitcoin-fokussiertes Unternehmen. Unter Executive Chairman Michael Saylor hat die Firma ihre Bilanz in eine riesige Bitcoin-Tresor verwandelt. Mit fast 700.000 BTC hält Strategy mehr Bitcoin als die meisten ETFs und sogar einige Staaten. Das Unternehmen agiert mittlerweile eher wie ein gehebeltes Bitcoin-Investmentvehikel als wie ein traditionelles Softwareunternehmen.
Dieser Ansatz macht Strategy zu einer der weltweit am meisten diskutierten Aktien. Steigt der Bitcoin-Kurs, reagiert MSTR oft noch schneller. Fällt Bitcoin, kann die Aktie ebenfalls stark nachgeben. Diese Volatilität ist ein zentraler Punkt der Debatte darüber, ob Strategy in den S&P 500 gehört.
Warum Strategy weiterhin übergangen wird
Im Jahr 2025 erfüllte Strategy viele der technischen Kriterien für eine Aufnahme in den S&P 500. Die Marktkapitalisierung war hoch genug, die Aktien ausreichend liquide. Neue Rechnungslegungsregeln erlaubten zudem, dass Bitcoin-Gewinne als Gewinn zählen. Trotzdem wurde das Unternehmen übergangen.
Der Hauptgrund liegt in der Sichtweise des S&P-Dow-Jones-Komitees. Analysten zufolge betrachtet das Komitee Strategy weniger als normales operatives Unternehmen, sondern eher wie einen Bitcoin-Investmentfonds oder ein gehebeltes Krypto-Proxy. Einfach gesagt wirkt Strategy eher wie ein Bitcoin-ETF mit Schulden als wie ein stabiles Unternehmen mit planbaren Einnahmen. Das macht Indexmanager vorsichtig, insbesondere da Bitcoin-Kurse stark schwanken können.
Was passiert, wenn MSTR aufgenommen wird?
Sollte Strategy jemals in den S&P 500 aufgenommen werden, wäre die Wirkung enorm. Billionen von Dollar folgen dem Index. Passive Fonds müssten automatisch MSTR-Aktien kaufen, was Milliarden an Zuflüssen und einen starken Kursanstieg bedeuten könnte. Außerdem wäre es ein starkes Signal, dass Bitcoin nun als ernstzunehmendes Unternehmensvermögen in der traditionellen Finanzwelt akzeptiert wird. Für viele in der Krypto-Community wäre dies ein historischer Moment.
Wie geht es weiter?
Stand Januar 2026 ist Strategy noch immer nicht im S&P 500 vertreten. Die Aktie hatte ein schwieriges Jahr 2025 und bleibt hochgradig sensibel gegenüber Bitcoin-Kursbewegungen. Einige Analysten warnen zudem vor Risiken durch Hebelwirkung, Verwässerung und Bilanzbelastung. Dennoch bleibt der Glaube der Community stark. Mit erneut steigenden Bitcoin-Kursen und wachsender Unternehmensakzeptanz sehen viele Investoren die Story von Strategy noch lange nicht als abgeschlossen. Ob das S&P-Komitee dem zustimmt, dürfte eine der größten Finanzfragen 2026 sein.
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