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Bitcoin RSI bei 27 – Tiefststand seit 2016… Bereiten Sie sich auf Chaos vor

Von

Triparna Baishnab

Triparna Baishnab

Der Bitcoin-Kurs erreicht extrem überverkaufte Werte, während der RSI sich historischen Tiefständen nähert, was inmitten zunehmender Marktunsicherheit auf potenzielle Umkehrzonen hindeutet.

Bitcoin RSI bei 27 – Tiefststand seit 2016… Bereiten Sie sich auf Chaos vor

Kurzzusammenfassung

Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.

  • Der wöchentliche RSI von Bitcoin fiel auf etwa 27.

  • Dies ist einer der niedrigsten Werte seit 2016.

  • Überverkaufte Signale deuten auf starken Verkaufsdruck hin

  • Ähnliche Werte traten bei den Abstürzen von 2018 und 2022 auf.

Ein neuer Marktindikator sorgt in der Krypto-Branche für Aufsehen, da Bitcoin kurz davorsteht, einen der am stärksten überverkauften Kurse dieses Jahrhunderts zu erreichen. Aktuelle Daten zeigen, dass der wöchentliche Relative Strength Index (RSI) von Bitcoin auf etwa 27 gefallen ist – ein äußerst seltenes Ereignis und ein Hinweis auf erheblichen Verkaufsdruck. Gleichzeitig liegt Bitcoin nach deutlichen Rückgängen bei etwa 67.000 USD, und der Markt befindet sich in einem entscheidenden Moment. Das Momentum ist gering, und Händler warten darauf, dass sich die Kursbewegung in die andere Richtung dreht.

Der Relative Strength Index misst Kauf- und Verkaufsdruck auf einer Skala von 0 bis 100. Werte unter 30 zeigen an, dass der Markt überverkauft ist. Bitcoin notiert bereits deutlich unter diesem Wert, was die Dominanz der Verkäufer verdeutlicht. Historisch gesehen deuten solch extreme Werte häufig auf eine Erschöpfung der Verkäufer hin und führen eher zu einer Trendwende.

Historische Parallelen bei Bitcoin zeigen gemischte Ergebnisse

Nur wenige Momente in der Geschichte lassen sich mit den aktuellen RSI-Werten vergleichen. Ende 2018 fiel Bitcoin in einem Jahr eines verlängerten Bärenmarktes von 6.000 auf fast 3.200 USD. Ein ähnlicher Zeitraum folgte Mitte 2022 nach der Insolvenz von Three Arrows Capital, die zu massiven Liquidationen auf den Kryptomärkten führte. Diese Beispiele zeigen, dass Überverkauft-Zustände keine Trendwende garantieren und meist eine Panik in der Endphase darstellen, statt einen echten Boden zu markieren.

Die Historie zeigt jedoch, dass überverkaufte Märkte tendenziell steile Erholungen verzeichnen, auch wenn sie kurzfristig volatil bleiben können. Studien legen nahe, dass RSI-Werte unter 30 die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Umkehrungen erhöhen, wobei in stark volatilen Assets häufig eine Erholung von rund 65 % möglich ist. Dennoch ist die Marktirrationalität resistent gegenüber Zeit, und Rebounds sind selbst bei positiven technischen Signalen schwer vorherzusagen.

Das aktuelle Marktumfeld unterscheidet sich von früheren Phasen: Die institutionelle Beteiligung ist deutlich gestiegen. Anteile von Spot-ETFs und großen Asset-Managern beeinflussen nun den Kurs, während makroökonomische Faktoren wie Zinsen, Inflation und globale Geldpolitik eine größere Wirkung auf die Marktstimmung haben. Händler sollten daher nicht nur auf vergangene RSI-Trends achten, sondern diese mit den größeren makroökonomischen Kräften und technischen Indikatoren kombinieren. Trotzdem bleibt der RSI ein nützliches Werkzeug, da er Stresslevel und mögliche Break-even-Punkte im Markt signalisiert.

Aktueller Marktkontext entscheidend

Händler suchen derzeit nach Indikatoren, die einen möglichen Boden bestätigen könnten. Eine Stabilisierung der Kurse, höhere Tiefs in kürzeren Zeiträumen sowie steigendes Handelsvolumen könnten Anzeichen erneuter Kaufaktivität sein. Makroökonomische Veränderungen können die Stimmung jedoch kurzfristig stark beeinflussen. Käufer könnten aggressiv eingreifen, was eine scharfe Umkehr des Bitcoin-Kurses auslösen könnte. Gleichzeitig besteht noch Abwärtspotenzial, sofern die Verkäufer nicht nachgeben. Striktes Risikomanagement ist in einem solchen Umfeld unerlässlich.

Der aktuelle RSI von Bitcoin spiegelt eine beispiellose Angst am Markt wider und stellt historisch gesehen eine potenziell profitable Gelegenheit dar. Geduld und Bestätigung sind jedoch entscheidend, da nicht jeder überverkaufte Indikator sofortige Gewinne bringt. Erfolgreiche Händler verlassen sich nicht ausschließlich auf technische Indikatoren, sondern kombinieren diese mit dem makroökonomischen Kontext und vermeiden emotionale Entscheidungen. Bitcoin belohnt über die Zeit hinweg disziplinierte Strategien mehr als reaktive Trades.

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