Bitcoin-Kurs fällt um 4.000 US-Dollar, da Handelskriegsängste Liquidationen auslösen
Bitcoin fiel nach Befürchtungen eines Handelskriegs zwischen den USA und der EU um fast 4.000 US-Dollar, was zu Liquidationen in Höhe von 500 Millionen US-Dollar führte und die Sensibilität von Kryptowährungen gegenüber globalen Nachrichten verdeutlichte.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Bitcoin fiel innerhalb kurzer Zeit um fast 4.000 Dollar.
Die Angst vor einem Handelskrieg zwischen den USA und der EU löste den Ausverkauf aus.
Innerhalb einer Stunde wurden gehebelte Long-Positionen im Wert von 500 Millionen Dollar liquidiert.
Die gesamten Kryptoliquidationen beliefen sich auf rund 865 Millionen US-Dollar.
Bitcoin erlebte einen starken Rückgang, nachdem neue Sorgen über einen möglichen Handelskrieg zwischen den USA und der EU wieder in die Schlagzeilen gerieten. Der Einbruch geschah schnell und überraschte viele Trader. Innerhalb kurzer Zeit verlor Bitcoin fast 4.000 USD an Wert und fiel auf den niedrigen Bereich um 92.000 USD.
:boom:BREAKING:
— Crypto Rover (@cryptorover) January 19, 2026
Bitcoin dumps almost $4,000 on US-EU trade war fears.
$500 million worth of levered longs are liquidated in only 60 minutes. pic.twitter.com/2sCuG45Swn
Die Bewegung folgte auf neue Kommentare zu Präsident Trumps Haltung zu Handelszöllen mit US-Alliierten. Diese Kommentare schürten Ängste, dass die Handelsspannungen wieder zunehmen könnten. Die globalen Märkte reagierten schnell, und auch der Kryptomarkt blieb von den Nachrichten nicht unberührt.
Wie schnell der Markt reagierte
Der Preisrückgang geschah in Minuten, nicht Stunden. Auf dem BTC-Chart erschien eine einzige starke rote Kerze, die einen schnellen Rückgang von etwa 1,3 % zeigte. Bitcoin fiel von knapp 96.000 USD auf rund 92.458 USD, bevor sich der Kurs stabilisierte.
Gleichzeitig geriet der Kryptoderivate-Markt unter starken Druck. Long-Positionen im Wert von mehr als 500 Mio. USD wurden innerhalb einer Stunde liquidiert. Dies zeigt, wie schnell Verluste wachsen können, wenn Trader hohe Hebelwirkung nutzen.
Warum Liquidationen den Einbruch verschärften
Liquidationen erfolgen, wenn Trader Geld leihen, um zu handeln, und sich der Preis gegen sie bewegt. Fällt der Kurs, schließen die Börsen diese Positionen automatisch. Dies zwingt zu weiterem Verkauf auf dem Markt.
In diesem Fall setzten Long-Trader darauf, dass Bitcoin weiter steigen würde. Fiel der Preis, wurden ihre Positionen zum Marktpreis geschlossen. Dieser zusätzliche Verkauf trieb Bitcoin noch schneller nach unten. Die gesamten Krypto-Liquidationen über alle Assets hinweg erreichten etwa 865 Mio. USD und erhöhten den Marktdruck.
Makro-News beeinflussen weiterhin Krypto
Dieses Ereignis zeigt, dass Bitcoin immer noch auf globale Makro-News reagiert. Handelskriege wirken sich auf Aktien, Währungen und nun auch auf Krypto aus. Wenn Investoren unsicher sind, reduzieren sie oft ihr Risiko. Bitcoin kann sich in solchen Momenten wie ein Risikoinvestment verhalten.
Einige Trader verwiesen auf wichtige technische Marken, etwa die Unterstützung nahe 94.800 USD, die während der Bewegung durchbrochen wurde. Andere glauben, dass der Rückgang eher durch Schlagzeilenangst als durch fundamentale Schwäche ausgelöst wurde.
Kurzfristige Auswirkungen auf die Marktstimmung
Kurzfristig sorgte diese Bewegung für Angst und Vorsicht. Viele Trader reduzierten Positionen oder warteten ab. Die Volatilität stieg ebenfalls, da der Rückgang während eines US-Markttages ohne Börsenhandel stattfand, als die Liquidität üblicherweise niedriger ist.
Es gibt jedoch noch keine klaren Anzeichen dafür, dass dieser Einbruch den übergeordneten Trend verändert. Bitcoin liegt weiterhin deutlich über den Schlüsselmarken aus dem späten Jahr 2025. Vorerst sieht dies eher wie eine starke Reaktion als eine vollständige Trendwende aus.
Worauf Trader als Nächstes achten sollten
Zukünftig werden Trader zwei Faktoren genau beobachten. Erstens: Nachrichten rund um die US-EU-Handelsgespräche. Beruhigende Aussagen könnten den Druck mindern. Zweitens: Ob Bitcoin über wichtigen Unterstützungszonen halten kann.
Stabilisiert sich der Kurs und verlangsamen sich Liquidationen, könnte das Vertrauen schnell zurückkehren. Kommen weitere Makroschocks hinzu, könnte die Volatilität hoch bleiben.
Größere Lehre für den Kryptomarkt
Dieses Ereignis erinnert Trader daran, dass Hebelwirkung das Risiko erhöht. Selbst kleine Nachrichten können große Bewegungen auslösen, wenn Märkte stark einseitig positioniert sind. Risikomanagement ist wichtiger als das Vorhersagen von Schlagzeilen.
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