Bitcoin kann in 9 Minuten gehackt werden, sagt Google Research
Das Whitepaper von Google Quantum AI zeigt, dass ein 500.000-Qubit-Computer die ECDSA-Verschlüsselung von Bitcoin in nur neun Minuten knacken könnte.

Kurzzusammenfassung
Zusammenfassung ist KI-generiert, von der Redaktion überprüft.
Google-Forscher reduzierten die physikalischen Qubit-Anforderungen für einen "Q-Day"-Angriff um das 20-Fache.
Das neunstündige Zeitfenster ermöglicht eine Erfolgsquote von 41 % beim Hijacking von Transaktionen vor der Blockbestätigung.
Ungefähr 2,3 Millionen BTC in Legacy-Adressen sind aufgrund exponierter öffentlicher Schlüssel einem hohen Risiko ausgesetzt.
Google verschob seine Frist für "Kryptographisch relevante" Entwicklungen auf 2029 und drängt auf eine sofortige Migration zu post-quanten Technologien.
Eine neue Studie von Google Quantum AI hat frische Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Sicherheit von Bitcoin aufgeworfen. Der Bericht legt nahe, dass ein leistungsstarker Quantencomputer die Verschlüsselung von Bitcoin viel schneller brechen könnte, als Experten zuvor glaubten.
⚠️GOOGLE SAYS A QUANTUM ATTACK ON BITCOIN TAKES JUST 9 MINS WITH A 41% SUCCESS RATE
Google's quantum team now says cracking Bitcoin may require less than 500K qubits, far below the “millions” once assumed.
Research suggests an attack could take 9mins, faster than a typical… pic.twitter.com/GrbL8FQDzC
— Coin Bureau (@coinbureau) 31. März 2026
Forscher schätzen nun, dass ein solcher Angriff nur neun Minuten dauern könnte. Das ist schneller als die durchschnittliche Blockzeit von Bitcoin von zehn Minuten. In diesem Szenario könnte der Angriff etwa 41 % der Zeit erfolgreich sein. Obwohl dies heute keine unmittelbare Gefahr darstellt, verändert es die Sichtweise der Branche auf langfristige Risiken.
Warum diese neue Schätzung wichtig ist?
Bitcoin basiert auf einer Art von Verschlüsselung namens ECDSA. Dieses System schützt Wallets und Transaktionen. Bis jetzt glaubten Experten, dass es Millionen von Quantenbits erfordere, um es zu brechen. Dies ist auch als Qubits bekannt. Aber die neue Forschung legt nahe, dass es weniger als 500.000 Qubits benötigen könnte.
Dies ist ein erheblicher Rückgang gegenüber früheren Schätzungen. Damit könnte der Zeitrahmen für reale Quantenbedrohungen näher sein als erwartet. Experten weisen nun auf etwa 2029 als entscheidende Frist hin. Kurz gesagt, was einst weit entfernt schien, fühlt sich jetzt viel näher an.
Wie ein Quantenangriff funktionieren könnte?
Die Studie erklärt, wie Angreifer Quantencomputer nutzen könnten, um private Schlüssel zu brechen. Sobald sie den privaten Schlüssel haben, können sie auf Gelder zugreifen und diese bewegen. Dieser Angriff richtet sich hauptsächlich gegen Wallets mit exponierten öffentlichen Schlüsseln. Dies sind oft ältere Bitcoin-Adressen oder Wallets, die bereits Transaktionen durchgeführt haben.
Wenn ein Quantencomputer stark genug wird, könnte er diesen Angriff schnell durchführen. Theoretisch könnte er sogar handeln, bevor ein neuer Block eine Transaktion bestätigt. Deshalb ist die Schätzung von neun Minuten wichtig. Sie zeigt, wie das Timing den Angreifern einen Vorteil verschaffen könnte.
Die Branche steht vor einer Frist von 2029
Der Bericht fordert die Krypto-Industrie auf, sich frühzeitig vorzubereiten. Er empfiehlt, auf post-quanten Verschlüsselung umzusteigen. Diese neue Sicherheitsmethode ist darauf ausgelegt, Quantenangriffe zu widerstehen. Entwickler, Forscher und Unternehmen benötigen Zeit, um diese Upgrades zu testen und anzuwenden. Deshalb heben Experten 2029 als wichtiges Ziel hervor.
Einige Analysten sagen, dass diese neue Forschung die Effizienz von Angriffen um bis zu 20 Mal verbessert. Dies unterstützt weiter die Notwendigkeit schnellerer Maßnahmen. Dennoch wird der Übergang nicht einfach sein. Das Netzwerk von Bitcoin ist groß und dezentralisiert. Jedes größere Upgrade erfordert eine starke Zustimmung der Community.
Keine unmittelbare Bedrohung, aber eine klare Warnung
Im Moment bleibt Bitcoin sicher. Quantencomputer sind noch nicht leistungsstark genug, um diese Angriffe in der Realität durchzuführen. Aber die Warnung ist klar. Die Technologie verbessert sich schnell. Was heute unmöglich erscheint, könnte in der Zukunft möglich werden. Diese Forschung bedeutet nicht, dass Bitcoin gebrochen ist, sondern zeigt, dass das System sich weiterentwickeln muss. Langfristig könnte eine frühzeitige Vorbereitung den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Referenzen
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